Totgesagte leben länger – Der dritte Abschied vom T4D-Großzug

Immer wieder “endgültig” abgestellt, spülte es die letzten verbliebenen Tatra T4D-Großzüge in Halle in den letzten Jahren immer wieder zurück in den Linienbetrieb. Waren es in 2020 noch Einsätze auf Schülerverstärkern, kam der nun letzte verbliebene Großzug im Mai und Juni 2021 sogar wieder auf einem ganztägigen Umlauf der Linie 3 zum Einsatz.


Totgesagte leben länger. Auf nicht wenige der letzten Hochflurstraßenbahnen in Deutschland trifft dieser Spruch zu. Man denke an die letzten Tatra-Züge in Magdeburg, die letzten LHB-Züge in Braunschweig oder die P-Wagen in München…
Ganz nach Vorn in dieser Liste gehören allerdings auch die modernisierten Tatra T4DC in Halle. Mit der zweiten Lieferung der MGT-K im Jahr 2013, sollten die letzten verbliebenen T4DC aus dem Linienverkehr verschwinden. So wurden die Fahrzeuge auch kurze Zeit nach der Inbetriebnahme der neuen Niederflurfahrzeuge offiziell aus dem Linienverkehr verabschiedet. Damit hätten die letzten T4D-Großzüge in Deutschland schon vor weit über fünf Jahren Geschichte sein sollen. In Dresden kommen die T4D derweil nur noch als Dreifachtraktion zum Einsatz, in Leipzig als Großzüge nur noch mit Niederflurbeiwagen und in Chemnitz wurden die letzten Beiwagen ebenfalls schon vor Jahren ausgemustert. Im Ausland ist die Zusammenstellung von T4D/B4D als Großzügen nicht üblich, sodass auch die exportierten Gebrauchtfahrzeuge nicht als Großzüge zum Einsatz kommen.

Wie in den vergangenen zehn Jahren bei zahlreichen Betrieben aufgrund abweichender Verkehrsprognosen, falscher kaufmännischer Entscheidungen oder schlicht aus finanziellen Nöten geschehen, mussten auch in Halle die letzten Hochflurzüge weiterhin im Linienverkehr aushelfen. Ein Sonderfall ist in Halle dabei, dass auch nach der eigentlichen Erkenntnis des weiterhin bestehenden Bedarfs der Fahrzeuge, in regelmäßigen Abständen immer wieder das nun “wirklich” endgültig endgültige Ende der eigentlich schon längst ausgemusterten Fahrzeuge verkündet wird, nur damit wenig später doch wieder ein Hochflurkurs auf Linie erscheint. Zuletzt geschehen Anfang 2020, als recht unvermittelt plötzlich die drei letzten verbliebenen Großzüge aus den T4DC 1156, 1160, 1176, 1198, 1201 und 1221 und den B4DC 195, 204 und 222 aus dem Linienverkehr abgezogen wurden. Der durch die inzwischen schadanfälligen MGT6D knappe Fahrzeugpark, gab diese Abstellungen eigentlich nicht her. Dennoch wurden Ende 2020 zwei der Großzüge abgebrochen, nur damit wenige Tage später der noch verblieben und als Museumszug vorgesehene Großzug aus 1156, 1201 und 222 plötzlich wieder einen festen Umlauf als morgendlicher Schülerkurs bekam. Im April 2021 bekam dieser letzte T4D-Großzug dann einige Wochen völlig überraschend sogar noch einmal einen ganztägigen Umlauf auf der Linie 3 Trotha – Beesen. Mitte Juni wurde der Zug dann wiedermal endgültig aus dem Linienverkehr abgezogen.


Dank eines Hobbykollegen vor Ort, war ich über die Einsätze des Großzuges fast tagesaktuell informiert. In 2020 ergab sich dann allerdings kein Besuch mehr, zumal der ausschließliche Einsatz auf dem Schülerkurs nicht wirklich ergiebig gewesen wäre. Als dann allerdings im April die Meldung kam, der Zug sei wieder ganztägig auf der Linie 3 im Einsatz, setzte ich einen Besuch in Halle nach ganz oben auf die Liste, zumal der Betrieb einer der wenigen erreichbaren war, die ich in meinen corona-bedingten Tagesausflügen der letzten 1 1/2 Jahre noch nicht besucht hatte.

Nach 2013 und 2018, sollte schließlich im Mai 2021 mein dritter Abschied vom T4D in Halle stattfinden. Am 31. Mai 2021 wanderte daher früh am Morgen das Rad auf’s Dach und ich nahm die 170 km nach Halle unter die Räder. Aus Richtung Magdeburg auf der A14 kommend, gelangt man im Norden der Stadt optimal zur Endschleife in Trotha samt großem Parkplatz. Gegen 8 Uhr sattelte ich dort um und jagte anschließend rund 100 km dem letzten Großzug auf der Linie 3 hinterher.


Der Tatra-Kurs war gerade am anderen Ende der Stadt. Also gab’s am Abzweig der Linie 8 in den Mühlweg erstmal den MGT6D 647 Richtung Elsa-Brändström-Straße.

Am Rannischen Platz kam mir der T4D-Großzug aus 1156, 1201 und 222 dann entgegen. Der MGT6D 647 vom ersten Bild hatte hier wenige Minuten zuvor einen Radfahrer erlegt und blockierte mit Warnblinker nun den halben Kreisverkehr. Augenscheinlich war es zum Glück bei einem ziemlich verbogenen Hinterrad des Velos geblieben und nach einigen Minuten konnte auch der MGT6D seine Fahrt fortsetzen. So wie ich den Unfall von der anderen Seite beobachtete, traf die Straßenbahnfahrerin zumindest keine Schuld. Der Radfahrer hatte es irgendwie vollbracht, die quer über den Platz fahrende Bahn komplett zu übersehen. Trotz lautem Klingeln und eingeleiteter Gefahrenbremsung, setzte der Radfahrer seinen selbstmörderischen Kurs unbeirrt fort. Glücklicherweise hatte die Fahrerin gerade noch rechtzeitig reagieren können, um Schlimmeres zu verhindern und quetschte nur das Hinterrad leicht unter der Stoßstange ein.

Der Rannische Platz ist dabei auch nach der Sanierung vor einigen Jahren noch ein Fall für sich. Als Verkehrsteilnehmer muss man hier praktisch überall gleichzeitig die Augen haben, immer wachsam, ob gerade rechts oder links ein Fahrrad vorbeizieht, ein Auto ein oder Ausfährt oder eine Straßenbahn aus einer der drei einmündenden Strecken ihre Vorfahrt geltend macht. Hierzulande sind solche Verkehrsführungen, die Umsicht von allen Verkehrsteilnehmern und gegebenenfalls auch mal den Verzicht auf die eigene Vorfahrt erfordern, leider nicht praktikabel. Allein an diesem Tag konnte ich hier zwei Zwischenfälle beobachten. In Frankreich hätte der Kreisel den doppelten Durchsatz bei der Hälfte der Zwischenfälle. In Italien den dreifachen, wäre dafür aber auch von einem dauerhaften Hupkonzert umgeben…

Nachdem ich das Treiben hier beobachtet hatte und der MGT6D die Strecke wieder freigegeben hatte, konnte ich sicher sein, dass der Tatrazug auf seinem regulären Linienweg verbleiben würde und erwartete ihn an der Haltestelle Melanchthonstraße.


Die erste Aufnahme des Großzuges aus T4DC 1156 und 1201 und B4DC 222 funktionierte denkbar knapp bei der Einfahrt in die Haltestelle Melanchthonstraße.

Durch die Zick-Zack-Führung der Linie 3 im südlichen Abschnitt lässt sich dem Zug hier jede Menge Strecke abnehmen, sodass pro Fahrt gleich mehrere Aufnahmen möglich sind. Meine Streckenkenntnis wollte aber erstmal wieder aufgefrischt werden. Am S-Bahnhof Silberhöhe und bei der Einfahrt in die Endschleife Beesen stand das Licht dann nicht optimal. Schöner wäre die Kurve hinter der Haltestelle Brühlstraße gewesen – dort musste dann eben wieder ein MGT6D herhalten, der mit seiner Länge ohnehin besser ins Motiv passte.


MGT6D 219 hat die Haltestelle Brühlstraße verlassen und fährt die letzten Meter Richtung Endschleife Beesen. Diese beiden noch recht ursprünglichen Platten konnten einfach nicht unfotografiert bleiben.

Über die Abkürzung unter dem S-Bahnhof Silberhöhe und durch die Elsa-Bränström-Straße ging es zur Vogelweide. Auf den hiesigen Nebenstraßen war ich dann doch froh, aufgrund eines Kassettenschadens am eigentlich in der Stadt schnelleren Hardtail, das Fully mitgenommen zu haben. Auf die 100 km wäre es bei dem teils sehr grobschlächtigen Betonplattenresten doch recht ungemütlich geworden. An der Haltestelle Vogelweide befindet sich dann eines der wenigen Türseitenmotive für Nordfahrer dank dem kurzen Wechsel in Ost-West-Richtung. Hier erwartete ich den Großzug erneut. Nach einem Abstecher zur Endschleife Elsa-Bränström-Straße, folgte ich dem Tatra anschließend in die Innenstadt auf der Suche nach einem Motiv für die nächste Fahrt Richtung Beesen. Den Südfahrer erwartete ich schließlich vor dem Moritzburgring und begleitete anschließend die gesamte Fahrt Richtung Beesen.


Kurz vor der Haltestelle Vogelweide bietet die Gerade in Ost-West-Richtung eine der wenigen Türseitenstellen für Nordfahrer. Auch das Autoglück spielte wieder mit.


MGT6D 608 erreicht die Endschleife Elsa-Bränström-Straße.


Kurz vor dem Moritzburgring erwartete ich die nächste Südfahrt des Tatra-Großzuges.


1156+1201+222 an der Haltestelle Steinweg.


Der Tatra-Zug heult die Steigung der Beesener Straße hinauf und erreicht den Melanchthonplatz.


Wenig später auf der Elsa-Bränström-Straße hinter der Haltestelle Robert-Koch-Straße.


Von der Freyburger Straße biegt der Zug zur Haltestelle S-Bahnhof Silberhöhe ab.

Für die Gerade vor der Endschleife Beesen, die nun von der Türseite im Licht war, reichte die Zeit leider nicht mehr aus. Hier wollte ich es dann beim nächsten Umlauf noch einmal versuchen. Bis dahin wollte ich den Zug in der schlimmsten Hochlichtphase erstmal sich selbst überlassen und einen kleinen Abstecher an die Überlandstrecke nach Bad Dürrenberg machen. Nach einem Wolkenschaden an der Rennstrecke zwischen Ammendorf und Schkopau, wurde ich schließlich an der Haltestelle Am Stadtpark in Schkopau fündig. Obwohl ich noch nie hier gewesen war, kam mir die ländliche und rustikale Szene gleich bekannt vor. Für den GT4-Artikel der Serie “Straßenbahnen im Exil” hatte ich von dieser Stelle vor rund 2 1/2 Jahren ein Bild aus dem Jahr 1997 herausgesucht, als die Linie 5 noch von GT4-Doppeltraktionen bedient wurde. Abgesehen vom Namen der Haltestelle – damals noch Bootshaus – und einer abgeholzten Telegrafenleitung, scheint sich an dieser Szenerie seit nun fast 25 Jahren rein gar nichts verändert zu haben.


MGT6D 640 erreicht auf dem Weg nach Bad Dürrenberg die Haltestelle Am Stadtpark in Schkopau.


Ein wenig scheint die Zeit an dieser Haltestelle stehen geblieben. Der Name der Haltestelle lautet am 2. Mai 1997 noch Bootshaus und eine Telegrafenleitung verläuft neben der Straße. Ansonsten hat sich in den fast 25 Jahren, seit das GT4 Doppel aus 878 und 877 die Haltestelle auf dem Weg nach Bad Dürrenberg erreichte, kaum etwas verändert.

Die Fahrt durch das schattige Grün entlang der Saale war im Anschluss genau das richtige zum Überbrücken der Mittagszeit. Zurück in Beesen wurde die Ankunft des Tatra leider von einer Wolke geschluckt. Dafür war die Haltestellenanlage inzwischen ins Licht gerückt, die einem ständigen Wechsel der Linien an den jeweiligen Bahnsteigen unterliegt. Was betrieblich mit den Pausenzeiten der Fahrer zusammenhängt, ist für den Fahrgast doch einigermaßen unersichtlich. So ist nicht nur unklar, an welchem Bahnsteig nun gerade welche Linie startet, auch stehen teilweise zwei Bahnen der gleichen Linie nebeneinander, sodass nicht sofort ersichtlich wird, welcher Kurs denn nun zuerst startet.


Der Großzug 1156+1201+222 ist neben das MGT-K-Doppel 686+685 in die Haltestellenanlage Beesen eingefahren.

Mit dem Nachmittag rückt der ausschließlich in Nord-Süd-Richtung verlaufende nördlichen Streckenteil dann für Südfahrer auch von der Türseite ins Licht. Ich erwartete die nächste Fahrt Richtung Beesen daher an der Steigung auf der Reilstraße hinter der Haltestelle Kurallee. Mit den parallel fahrenden Autos hatte ich dann aber eher weniger Glück. Um 14:40 Uhr war ich dann am Rannischen Platz mit bereits erwähntem Hobbykollegen für die Durchfahrt des Großzuges verabredet. Von einer kleinen Empore hat man hier einen schönen Blick über den Platz mit seiner hübschen Bebauung auf der Nordseite. Durch die Innenstadt konnte ich den Tatra-Kurs problemlos überholen, ist doch entlang der Straßenbahn in der gesamten Fußgängerzone das Radfahren erlaubt. Schnell auf die kleine Empore gestiegen und das Bild war im Kasten. Anschließend durften wir uns noch eine Belehrung irgendeines alternativen Künstler-Typen anhören, die Empore sei nicht öffentlich. Von mir aus – das Bild war im Kasten, soll er seine Empore für sich behalten. Im Übrigen war nirgends auch nur ein Zaun, ein Hinweis, eine Hausnummer oder ähnliches angebracht, die auf den angeblichen Privatgrund hingewiesen hätte. Manche Leute sind halt einfach wichtig…

Nun zu zweit unterwegs ging die Verfolgung auf noch ausgefeilteren Abkürzungen weiter, über die ich mir nun keine Gedanken mehr machen musste, die aber zu einer sehr erfreulichen Ausbeute führten. Ohne viele Worte die Ergebnisse dieser Verfolgung.


Hinter der Haltestelle Paul-Suhr-Straße.


Zwischen den Haltestellen Anhalter Platz und Brühlstraße


Schleifenfahrt in Beesen


Und wenig später beim Verlassen der Endschleife auf der nächsten Fahrt nach Trotha.

Mit dem Nordfahrer war dann im Grunde nicht viel zu wollen. Nach der vorangegangenen Hetzjagd, gondelten wir daher gemütlich Richtung Norden durch die Innenstadt und positionierten uns am Reileck gegenüber dem Backsteinbau der Arbeitsagentur. Ein Motiv, dass sich nur an den längeren Tagen des Jahres umsetzten lässt. Nach rund einer Viertelstunde kam der Zug bereits aus Trotha zurück. Diesmal passte auch das Autoglück, bei der anschließenden Verfolgung gingen dann allerdings aus einer Mischung aus Häuserschatten und Motivmangel allmählich die Ideen aus. Ein Sonnenspot im Grünen zwischen Anhalter Platz und Brühlstraße musste daher für einen Teleschuss herhalten. Für die Rückfahrt war inzwischen die Kurve hinter der Haltestelle S-Bahnhof Silberhöhe ins Licht gerückt.


Am Reileck passte bei Durchfahrt des Großzuges alles, wobei die Chancen hier gar nicht mal sooo gut stehen für ein autofreies Bild.


Teleschuss im Grünen zwischen Anhalter Platz und Brühlstraße.


Und die Rückfahrt beim Einbiegen in die Freyburger Straße hinter dem S-Bahnhof Silberhöhe.

Nun war aber erstmal genug der Raserei, zumal auch die Ideen langsam ausgingen. Stattdessen warteten wir gemütlich im Schatten an der Endschleife Beesen auf die Rückkehr des Zuges aus Trotha. Wie man da so nichts ahnend einen gemütlichen Schnack abhält, klackt es plötzlich verdächtig laut von hinten und ein orangenes Gefährt schiebt sich in den Wahrnehmungsbereich. Der Arbeitswagen 035 gab sich im schönsten Nachmittagslicht als Fahrschule die Ehre. Dass der Wagen unterwegs war, war zwar bekannt, aber das Netz ist schließlich groß und verzweigt. Einmal hatten wir den Wagen schon in der Innenstadt ungünstig passiert, dass er hier nun zufällig in Beesen vorbeikam und das Warten auf den Großzug verkürzte, war noch einmal eine nette Zugabe.


Der 1983 gebaute T4D 1180 tauschte im Jahr 1998 die Nummer mit T4D 1112 und wurde schließlich im Jahr 2000 zum Arbeitswagen 035 umgebaut. Später erhielt der Arbeitswagen noch einen zweiten Stromabnehmer mit Schmiereinrichtung für die Enteisung auf dem Heck und Anbauten an der Front für die Montage des Schneepfluges. In dieser Funktion war der Atw 035 gemeinsam mit dem Fahrschulwagen 985 zuletzt beim heftigen Wintereinbruch im Februar 2021 im Einsatz.


Nach kurzer Pause auf dem Innengleis in der Schleife Beesen ging es für die Fahrschule zurück in die Stadt. Wir erwarteten den Atw 035 im Abendlicht am Anhalter Platz.

Anschließend war die Zeit gekommen für die letzte Fahrt des Großzuges von Beesen nach Trotha. In der Schleife wurde der Zug von einer ganzen Horde interessierter Jugendlicher belagert, die angesichts der Smartphone-Selfies und Weitwinkelaufnahmen aus nächster Nähe eher der Fraktion Instagram angehört haben dürften. In der örtlichen Szene hat sich die Truppe wohl schon den Beinamen “Die Instagram-Gemeinde” erarbeitet. Da wird dann praktisch live alles in die digitale Welt katapultiert. Hier dauert es dann doch meist einige Wochen, bis nach einer Fototour die Nachbearbeitung und Katalogisierung durch ist und eine Idee für einen Artikel Form annimmt und selbiger geschrieben wurde. Aber jedem das seine und klein angefangen haben wir alle mal. So findet unser etwas exotisches Hobby und das Interesse für die Tram zumindest neue Anhänger, wenn auch mit etwas anderer Interpretation…


Vor der letzten Abfahrt aus Beesen wird der T4D-Großzug von der “Instagram-Gemeinde” belagert. Überhaupt zog der Tatra-Zug den ganzen Tag über interessierte Blicke auf sich und wurde von diversen Fotografen abgepasst. Auch der Fahrer schien dabei seinen Spaß zu haben und war bei keiner Durchfahrt um einen erhobenen Daumen verlegen.


Wenig später hat sich der Tatra aus der Belagerung befreit und verlässt den Anhalter Platz in Richtung Trotha. Daumen hoch für die Fotografen und den letzten T4D-Großzug. Das können wir nur erwidern.


Eine letzte Überholung gelang uns noch vor der Fußgängerzone und am Alten Markt reichte der Sonnenspot auch um kurz nach sieben noch für eine letzte Aufnahme des T4D-Großzuges aus 1156, 1201 und 222.

Mehr war dann nicht mehr zu wollen. Wir konnten den Zug zwar in der Innenstadt überholen, anschließend holte er aber wieder auf und Sonne hatte es auch nirgends mehr in den Straßen. So trennten sich die Wege nach einem erfolgreichen und unterhaltsamen Nachmittag am Reileck. Auf dem weiteren Weg nach Trotha klackte dann noch einmal der Arbeitswagen 035 an mir vorbei, wenig später gefolgt vom Großzug auf Einrückfahrt. Noch schnell in Trotha etwas Essbares für die Rückfahrt aus dem LIDL geholt, dann ging es nach einem vollen Erfolg an der Saale  über leere Autobahnen bei langsam untergehender Sonne zurück in die Löwenstadt.

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