Zu den Straßenbahnen Estlands und Finnlands II: KT4-Vielfalt in Tallinn

Für den zweiten Tag in Estlands Hauptstadt steht heute neben der Straßenbahn auch die Altstadt von Tallinn auf dem Programm. Nachdem der Tag mit einigen Bildern der Straßenbahn starten soll, geht es für einige Stunden in die Altstadt und der Nachmittag wird zum Vervollständigen des Netzes genutzt. Auch einige Überraschungen sollen uns heute auf der Straßenbahn begegnen.


Montag 15. Mai 2023: KT4-Vielfalt in Tallinn

Auch heute startete der Tag wieder früh. Im Gegensatz zu gestern ging trotzdem alles etwas gemütlicher vonstatten. Die Straßenbahn war eigentlich schon vollständig abgearbeitet und auch das Wetter veranlasste uns heute nicht zur Eile. Erst gegen späten Nachmittag sollten sich mal wieder so etwas wie Wolken blicken lassen. Das einzige Neue waren die historifizierten KT4, die wochentags als Verstärker auf der Linie 3 verkehren sollten. Die Wagen sollten sowohl morgens als auch nachmittags einige Runden drehen. Da aber auch dafür keine besondere Eile angesagt war, wurde sich noch ausgiebiger als schon gestern durch das riesige Frühstücksbuffet gearbeitet. Auch einen Kaffee mehr als am letzten Tag konnte ich mir nicht verkneifen. Irgendwann ging aber nichts mehr rein und so mussten wir uns doch widerwillig vom Essen trennen. Anders als gestern, wählten wir heute den Fußweg direkt in die Innenstadt. Dort wollten wir zuerst ein paar morgendliche Bilder rund um den Viru machen und uns dann der Altstadt widmen. Also ging es das kurze Stück bis zur Station Hobujaama. Ein paar Meter in Richtung Viru gegangen und schon waren wir am ersten Motiv, das noch auf meiner Liste stand. Wir warteten einfach mal auf den nächsten Kurs und plötzlich schlich sich direkt die erste Überraschung um die Ecke. Schon am gestrigen Abend hatten wir einen KT4D gesichtet, der noch die originale Erfurter Lackierung trug. Daher hatten wir die Hoffnung, dass dieser auch heute fahren sollte. Und so kam es auch, wodurch direkt das erste Bild mit einem etwas besonderen KT4 geschmückt wurde.


KT4D 147 ist vom Viru kommend in Richtung Kadriorg unterwegs. Dabei verkehrt der Wagen noch in der Lackierung seines ursprünglichen Betriebs in Erfurt.


Nur ein paar Meter weiter hat sich mal wieder eine Werbewand in mein Bild geschlichen. CAF 504 überquert den Viru und ist ebenfalls in Richtung Kadriorg unterwegs. Auch hier fuhren erstaunlicherweise keine Autos in mein Bild, wobei das bei diesem Wagen ein wenig meine Hoffnung war. So musste es aber die dpd-Werbung in meinem Bild tun.


Inzwischen hatten wir uns bis direkt auf den Viru vorgearbeitet. Dort bietet sich am Morgen der Blick auf die Innenstadt. Der CAF Urbos AXL 506 überquert den Viru in Richtung Tondi und präsentiert sich hier im perfekten Licht mit der Innenstadt im Hintergrund.


Nur eine Minute später kam direkt die nächste Überraschung des Tages angefahren: Der KT4SU 104 ist der letzte fahrfähige Wagen seiner Art in Tallinn und gleichzeitig der älteste noch betriebsfähige Planwagen. Mit seiner weiß-blauen Lackierung repräsentiert er noch das letzte Lackierungsschema der Tallinner Straßenbahn. Auffällig ist bei diesem Wagen vor allem der große Kasten über der Fahrerkabine. Wir hatten nicht damit gerechnet, dass der Wagen überhaupt noch fahren würde, weshalb es hier ein Notschuss ohne Seitenlicht tun musste.

Nun war unser entspannter Plan für den Vormittag natürlich ein wenig über den Haufen geworfen. Eigentlich wollten wir den Vormittag an der Linie 3 verbringen, um die historifizierten KT4 zu fotografieren. Aber auch den KT4SU wollten wir noch einmal ordentlich dokumentieren. Daher entschieden wir uns, den KT4TMR auf der Linie 3 abzuwarten. Der Kurs war im Fahrplan als Hochflurkurs gekennzeichnet, wodurch klar war, wann der Wagen kommen sollte. Danach sollte es zum Bahnhof gehen, wo der KT4SU im perfekten Licht von Kopli zurückkommen würde. Außerdem war dort mit der Grünfläche auch ein Motiv. Ebenfalls war inzwischen der KT4D mit der Erfurter Lackierung nach dorthin verschwunden. Auch der Wagen sollte uns am Bahnhof also entgegenkommen. Da es bis Kopli aber durchaus ein ordentliches Stück Strecke war, blieb uns noch ein wenig Zeit. Bei uns bestand nur eine gewisse Angst, dass der 104 in Kopli im Depot verschwinden würde und nur morgens eine Runde gedreht habe. Mit diesem Risiko mussten wir jetzt gezwungenermaßen leben.


Während wir auf den KT4TMR warteten, kam mit KT4D 154 ein Kurs der Linie 6 von Tondi aus Richtung Kopli.


Hier ist das Objekt unserer Begierde. Wirklich schöner geworden sind die Wagen durch den Umbau nicht. Und auch die Sinnhaftigkeit kann man in Frage stellen, wenn die eigentlich als Touristenattraktion gedachten Wagen nur unter der Woche als Verstärker fahren. Mich freute es, dass diese einmaligen Wagen zumindest überhaupt noch fuhren. Hier schafft es der Wagen 138 in unser Bild.


Die zum Bahnhof gehörende Haltestelle Balti jaam ist im Moment von einer großen Baustelle umgeben, weshalb der ohnehin relativ moderne Bahnhof versperrt ist. In diese Richtung fällt der Blick sowieso auf ein viel schöneres Holzhaus, neben dem sich KT4D 173 zeigt.


Der erste Wagen der nun folgenden KT4 Parade ist der 177. Der Wagen hat die Lackierungsvariante mit dem etwas höher gezogenen Rot erhalten.


Unsere Befürchtungen, der Wagen würde nicht zurückkommen, waren unbegründet. Der originale KT4SU 104 zeigt sich auf dem kleinen Grünstück vor der Haltestelle Balti jaam. Links im Hintergrund ist die eben angesprochene Baustelle zu erahnen.


Und auch der 147 kommt von Kopli zurück und dreht seine nächste Runde bis Kadriorg.

Das sollte es dann erstmal von der Straßenbahn gewesen sein. Jetzt stand eine Besichtigung der Altstadt von Tallinn auf dem Plan. Daher ging es vom Bahnhof aus die paar Meter herüber in die Innenstadt. Da diese nicht übermäßig groß ist, hatten wir kein richtiges Ziel, sondern streiften einfach ein wenig durch die Gassen. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten würden sich von alleine ergeben. So schlenderten wir zuerst durch das Botschaften-Viertel, in dem so einige Nationalflaggen zu finden waren. Der weitere Teil der Altstadt soll hier schemenhaft in Bildern gezeigt werden.


Direkt wenn man in die Innenstadt kommt, durchquert man die Stadtmauer. Hier zu sehen ist einer der vielen Wachtürme, die sich in der Stadtmauer befinden.


Auch hier ist ein Teil der Stadtmauer zu sehen, die noch zu großen Teilen vorhanden ist.


Der riesige Steinturm ist natürlich mit einer estnischen Nationalflagge bestückt.


Von einem der offiziellen Aussichtspunkte schweift der Blick über die Innenstadt. Der Kern der Innenstadt befindet sich auf einem Berg, weshalb von dort aus rings herum auf die Stadt herunter geguckt werden kann. Hier fallen neben dem großen Kirchturm der Olaikirche vor allem die vielen Türme der Stadtmauer auf.


Im Hintergrund ist der Fährhafen zu erkennen. Dieser befindet sich nicht weit weg von der Innenstadt. Von dort aus starten Fähren nach ganz Skandinavien. Auch wir reisen vom Hafen aus morgen nach Helsinki.


Überall ragen Spitzen von Kirchtürmen oder Türmen der Stadtmauer aus dem dichten Häuserdachteppich.

Wir entschieden uns dazu, auch die Stadtmauer selbst noch einmal zu besichtigen. Ein kleines Stück davon kann man gegen etwas Entgelt selber begehen. Zu diesem Stück gehört auch einer der Wachtürme, von dem aus ebenfalls ein wunderschöner Blick auf den Innenstadtberg mit seinen vielen Kirchen fällt. Zudem ist die Architektur der relativ original erhaltenen Stadtmauer und des Wachturms interessant. Nur für große Menschen wurde der Turm offenbar nicht geschaffen, denn überall besteht das Risiko sich den Kopf zu stoßen. Die Soldaten früher schienen alle klein gewesen zu sein.


Vom Wachturm aus fällt der Blick gleich auf fünf Kirchtürme. Architektonisch besonders interessant ist vor allem der extrem schmale Kirchturm des Rathauses ganz links im Bild. Im Hintergrund erhebt sich zudem die imposante Alexander-Newski-Kathedrale.


Ein letztes Mal fällt der Blick auf die Innenstadt, bevor es zurück zur Straßenbahn gehen sollte.

Nachdem das Kulturprogramm für heute abgearbeitet war, blieb uns noch eine Menge Zeit für die Straßenbahn. Problem an der Sache war nur, dass wir diese Zeit überhaupt nicht brauchten. Denn von den Motiven her war die Straßenbahn schon gut abgearbeitet und auch der Wagenpark war inzwischen in epischer Breite dargestellt. Einzig die KT4TMR könnten noch ein, zwei Mal häufiger abgelichtet werden. Diese würden aber erst gegen frühen Nachmittag als Verstärker wieder ausrücken. Bis dahin blieb noch einiges an Zeit und so ließ ich mich einfach treiben. Mit der nächsten Bahn ging es erneut zur Endstation Tondi.


Wieder wird die Haltestelle Tondi dafür genutzt, zwei Wagentypen nebeneinander zu fotografieren. Hier zeigen sich die beiden Niederflurtypen von Tallinn mit dem KT6TM 131 links und dem CAF 503 rechts.

Mit dem nächsten Kurs der Linie 3 ging es bis zur anderen Endstation nach Kadriorg. Dort war mein Plan ein wenig durch die Parkanlangen des Schlosses Kadriorg zu laufen und mir das Schloss selbst anzugucken. Eigentlich stand dieses Vorhaben schon gestern auf dem Programm, bei dem vollen Tag hatte sich das aber irgendwie nicht ergeben. Daher sollte das heute nachgeholt werden, wo ich mit der Straßenbahn doch eh so gut wie durch war.


Die Parkanlagen von Schloss Kadriorg sind neben viel Bepflanzung vor allem durch Wasser geprägt. Fraglich bei diesem Pavillon ist nur der Weg dorthin. Nicht nur das man dafür ein Boot benötigt, auch mit einem Boot muss man erstmal die Steinmauer erklimmen, um zum Pavillon zu gelangen. Erstmal dort angekommen, hat man aber zumindest seine Ruhe.

Jetzt dauerte es nur noch eine Dreiviertelstunde, bis der KT4TMR als Verstärkerkurs ausrücken sollte. Daher wurde die nächste Bahn zurück bis zum Depot an der Linie 3 genommen, aus dem der Wagen ausrücken sollte. Dort angekommen stieß ich auch wieder auf den zweiten Teil meiner Reisebegleitung, den ich zwischenzeitlich verlassen hatte. Wir stellten uns an der Einfahrt zum Depot auf und warteten auf den Kurs. Durch die Industriekulisse bot sich uns sogar ein Motiv. Doch als der Wagen kam, machte uns eine Wolke einen Strich durch die Rechnung. Die Bedeckung am Himmel war gegen Nachmittag so angesagt und ich wollte mich nach den letzten Tagen auch gar nicht beschweren. Das der erste Wolkenschaden aber bei dem Wagen auftrat, war natürlich trotzdem etwas blöd. Zu ändern war es aber nicht und so folgten wir dem Kurs bis nach Tondi. Da die Kurse dort immer eine Pause einlegen, blieb uns genug Zeit mit dem nächsten Kurs hinterher zu fahren und den Wagen dort abzulichten.


Das Original zeigt sich neben dem Umbau. Mir persönlich gefällt KT4D 163 deutlich besser als KT4TMR 136, aber das ist ja bekanntlich Geschmackssache.

Jetzt folgte eine Phase, in der wir ein wenig den Wagen hinterherjagten. Zuerst folgten wir dem 136 zurück in die Innenstadt. Dort wollten wir am Viru auf dessen Rückkehr aus Kadriorg warten. Danach sollte der KT4SU noch einmal schön abgelichtet werden. Da dieser nach dem 136 ebenfalls wieder nach Tondi fahren sollte, ging es nach dem Bild am Viru wieder zurück Richtung Tondi.


Am Viru wurde uns eine für Außenstehende sehr lustige Szene geboten. Aus Tondi kommend, sollte ein Kurs der Linie 6 eigentlich Richtung Kopli abbiegen. Scheinbar hatte die Weiche aber nicht reagiert und so fuhr der Wagen geradeaus weiter. Dies fiel dem Fahrer natürlich direkt auf, aber da war das Unglück schon passiert. Und so musste der Wagen mitten auf der großen Kreuzung anhalten, der Fahrer ging ans hintere Ende seines Wagens und fuhr den Wagen langsam rückwärts wieder zurück. Der 136 wartete während des ganzen Vorgangs vor der Kreuzung, sodass dieses Bild ohne Autos glückte. Die Autos stauten sich hinter der Kreuzung, da der rückwärtsfahrende KT4D große Teile der Kreuzung blockierte.


Wieder zurück in Tondi kommt nun der KT4SU 104 aus der Innenstadt an der Endstation an.

Jetzt befinden wir uns schon wieder am Viru. KT4SU 104 überquert den Platz von Tondi kommend in Richtung Kopli.


Mit einem kurzen Sprint hechtete ich noch in den Wagen und verließ ihn drei Stationen später wieder an der Station Põhja puiestee. Durch einen weiteren Sprint gelang mir dieses Bild bei der Ausfahrt aus der Haltestelle. Hierfür war die fehlende Sonne sogar von Vorteil, da der Wagen sonst im Gegenlicht gewesen wäre.

Jetzt musste ich erstmal eine Fotopause einlegen. Für mich ging es nun zurück zum Hotel. Denn während des Urlaubs befand ich mich eigentlich in meiner Abiturphase. Für das Abi war am heutigen Tag eine Veranstaltung angesetzt, bei der ich nicht fehlen durfte. Daher ging es für knapp eine Stunde ins Hotel und es wurde mehr oder weniger intensiv dem zugehört, was mir erzählt wurde. So richtig der Sinn hinter der Veranstaltung erschloss sich mir am Ende nicht. Da ich aber sowieso keinen Stress bei der Straßenbahn hatte und es sich mehr und mehr zu zog, war der heutige Tag genau der Richtige für diese Veranstaltung. Die Veranstaltung kombinierte ich direkt mit dem Mittagessen, wodurch die Zeit optimal genutzt wurde. Danach ging es wieder Richtung Straßenbahn los. Wieder wurde der Weg zur Haltestelle Hobujaama gewählt. Dort angekommen kam direkt wieder einer der KT4TMR angefahren.


Der 138 verlässt soeben die Station Hobujaama. Zusammen mit dem 136 fährt der Wagen die Nachmittagsverstärker.

Nach diesem Bild stand nur noch ein Motiv für den KT4TMR auf dem Zettel. Dieses befand sich aber bei der Einfahrt zum Depot, wo der Wagen erst beim Einrücken langfahren würde. Daher blieb uns nun wieder etwas länger Zeit, bis wir dieses Motiv angehen konnten. Ich wollte auf jeden Fall noch einmal mit einem dem historifizierten KT4 mitfahren, um den “Luxus” der längs zur Fahrtrichtung installierten Holzbänke zu genießen. Da einer der Kurse aber gerade weg war, wurde sich mit dem zweiten Teil der Reisegruppe getroffen und ein Café aufgesucht. Nach einem leckeren Stück Kuchen und einem schönen Kaffee dazu ging es wieder auf die Straße. Passend kam zu dieser Zeit der 138 wieder angefahren und ich konnte mir eine Fahrt mit der Schlurre genehmigen. Es ging einmal bis nach Tondi. Von dort aus musste ich einen anderen Wagen zurück nehmen, da ich den 138 auf seiner letzten Runde erwischt hatte und noch ein letztes Bild von diesem einmaligen Wagentyp an der Depoteinfahrt machen wollte. Am Depot angekommen wurde sich am Motiv postiert und auf die Ankunft des Wagens gewartet.


Auf den letzten Metern vor dem Depot kann KT4TMR 138 noch einmal fest gehalten werden. Die Sonne schwächelt ein wenig, bietet aber noch einen leichten Hauch an Licht.


In der Schleife am Depot fand irgendeine Veranstaltung statt, weshalb KT6TM 96 dort darauf wartete, die Gesellschaft durch die Gegend zu fahren. Nach einiger Zeit kam Bewegung in die Menschenmasse und alle enterten den Wagen. So konnte auch die Endschleife nahe des Depots festgehalten werden, an dem ein sehr interessantes Kunstwerk eines halben Gotha-Wagens seinen Platz gefunden hat.

Nach diesem Bild hatte es sich endgültig zugezogen, sodass sich meine Motivation für weitere Bilder doch deutlich in Grenzen hielt. Nachdem gestern schon eine Menge Sonnenbilder geglückt waren, war es heute nicht von Nöten, Bilder ohne Sonne zu machen. Daher ließ ich mich noch ein wenig durch die Stadt treiben, ohne meine Kamera zu bemühen. Erst eine Stunde später sollte nochmal ein Bild abfallen.


Noch einmal schaffte es der KT4D 147 mit der originalen Erfurter Lackierung in mein Bild. Passend zur nicht vorhandenen Sonne ein Motiv, dass sowieso den ganzen Tag über im Gegenlicht ist. Hinter den Wagen zeigt sich die kleine Skyline von Tallinn.

Das sollte dann auch das Abschiedsbild aus Tallinn darstellen. Zwar ohne Sonne, dafür nochmal mit einem schönen Wagen, verabschiedet sich der aus meiner Sicht sehr abwechslungsreiche und schöne Betrieb. Heute kamen nicht ganz so viele Bilder zustande. Dies war einzig dem Fakt geschuldet, dass bereits gestern das Netz eigentlich vollständig abgearbeitet wurde. Für uns ging es jetzt zum Abendbrot. Da wir keine Lust auf eine lange Suche hatten und gestern vom Essen sehr überzeugt waren, wurde das gleiche Restaurant wie am gestrigen Abend aufgesucht. Nach dem Abendbrot ging es schnell zurück aufs Hotel. Dort wurde sich noch einige Zeit entspannt, bevor es ins Bett ging. Die Fähre nach Helsinki sollte erst um 10:30 Uhr ablegen, weshalb kein frühes Aufstehen angesagt war. Für mich war das besonders schön, hieß es doch, dass ich mich noch ein drittes Mal durchs Frühstücksbuffet essen konnte. Doch für heute soll es das gewesen sein. Morgen stand erstmal nur die Überfahrt von Tallinn nach Helsinki auf dem Programm. Das Wetter sagte sowieso das erste Mal im Urlaub nur Wolken an. Erst am zweiten Tag in Helsinki sollte sich die Sonne vereinzelt blicken lassen. Der dritte Tag versprach dann schon wieder ganz viel Sonnenschein. Um Helsinki soll sich aber der nächste Teil von “Zu den Straßenbahnen Estlands und Finnlands” drehen.

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