Rundreise durch Nordpolen XIII: Abschluss mit unüblichem Verkehr in Schöneiche

Heute stand bereits der letzte Tag des Urlaubs an. Zum Abschluss der knapp zweiwöchigen Reise würde ich mich heute Vormittag noch einmal intensiver mit dem Betrieb von Frankfurt Oder auseinandersetzen. Am Nachmittag sollte es nach Schöneiche rüber gehen, um mir dort die neu aus Heidelberg übernommenen MGT6D anzugucken. Nachdem auch dort die letzten Sonnenstrahlen die Strecke verlassen hatten, wurde der finale Abschnitt des Heimwegs in Richtung Braunschweig angetreten.


Mittwoch, 27. August 2025: Abschluss mit unüblichem Verkehr in Schöneiche

Wie gewohnt ging es heute früh aus dem Bett. Nachdem der Abend gestern ein wenig länger geworden war, als ich das eigentlich geplant hatte, fiel mir das Aufstehen ein wenig schwerer als sonst, trotzdem zeigte ich mir selbst gegenüber keine Gnade. Je früher es rausgehen würde, desto mehr Bilder könnten am heutigen Tag entstehen. Also ging es raus aus dem Bett. Ich checkte direkt am Morgen aus und schmiss meinen Koffer ins Auto. Das Autos selbst ließ ich zunächst am Hotel stehen. Ich hatte keine Lust, für das Auto hier in der Innenstadt noch irgendwo einen im Zweifelsfall kostenpflichtigen Parkplatz zu suchen und auf dem Hotelparkplatz würde das Auto wohl keinen stören. Also ging es an die Haltestelle und in die nächste Bahn hinein. Bereits gestern Abend hatte ich festgestellt, dass sich im Innenraum der Wagen Ticketautomaten befanden. Genau an einem solchen Ticketautomaten erwarb ich nun eine Tageskarte. Die Bahn verließ ich bereits nach einer Station wieder an der Station Zentrum. Hier stand das Licht im Vergleich zu gestern Abend auf der anderen Seite und vielleicht würde sich ja jetzt etwas mit anderem Licht ergeben. Nach dem Aussteigen musste ich jedoch feststellen, dass das Licht im Moment wie schon gestern Abend in der Gleisachse stand, nur eben jetzt von der anderen Seite. Hier würde sich also erstmal nichts ergeben. So leicht wollte ich aber nicht aufgeben. Ein Stück die Strecke herunter kurz vor der Station Oderturm knickte die Strecke ein wenig ab und drehte sich so ins Licht. Da sollte doch was gehen. Ich lief das kurze Stück herunter und postierte mich an der Stelle. Kurz darauf folgte auch schon eine Straßenbahn. Von Bahnhof kommend, war der Wagen in Richtung der Station Zentrum abgeknickt und fuhr nun nach Passieren der Station genau auf mich zu. Es handelte sich jedoch nicht um einen Planwagen. Dort kam ein T6 in gelber Lackierung auf mich zu. Dabei handelte es sich um “Schleifi”, einen aus Berlin übernommenen T6, der hier zum Schleifwagen umfunktioniert worden war und heute Morgen durch das Netz jagte. Das Fahrzeug kam direkt auf das sonnige Stück in Richtung der kleinen Blockumfahrung gefahren und ich konnte den Wagen an der Stelle perfekt festhalten. Kurz darauf folgte auch der Planwagen, auf den ich hier eigentlich gewartet hatte. Ein weiteres Bild entstand am Abzweig der Linie 1 in Richtung Stadion, wo ich einen Wagen genau beim Befahren des Abzweiges ablichten konnte.

T6 501, genannt “Schleifi”, zeigte sich mir direkt als erster Wagen am Morgen im Licht. der ehemalige Berliner Wagen, der in Frankfurt Oder zum Schleifwagen umfunktioniert wurde, hatte soeben die Station Oderturm durchfahren und war auf dem Weg in die Blockumfahrung, in der sich die Endstation Europa-Universität der Linien 2 und 3 befindet.

Kurz darauf folgte auch der erste Planwagen. Ich hatte mich für das Bild von Skoda 312 ein wenig weiter hinten aufgestellt, da die kurze sonnige Stelle bereits wieder in den Hausschatten versank. Etwas weiter hinten war die sonnige Stelle noch ein Stück länger, sodass sich Wagen 312 fast vollständig in der Sonne präsentierte. Im Hintergrund war noch das Heck des verschwindenden Wagens 501 zu sehen, für den sich in Gegenrichtung jedoch kein Motiv im Licht ergeben hatte.

Kurz darauf folgte Wagen 304. Bei diesem Fahrzeug handelte es sich um den einzigen Wagen der AEG-Baureihe, der mir während meines Besuches ohne Werbung begegnete. Das Fahrzeug trägt noch die alte Lackierungsvariante, die bei den neuen Fahrzeugen durch das Mintgrün ersetzt wurde. Auch von den heute nicht eingesetzten KT4D tragen einige schon die mintgrüne Lackierung, die AEG-Baureihe hatte diese Neulackierung offensichtlich nicht erhalten. Wagen 304 bog hier als Linie 1 von der Haltestelle Zentrum kommend in Richtung der Endstation Stadion ab. 

Zunächst wollte ich mich nun den Ast zum Messegelände herausbewegen. Zu diesem Zeitpunkt dachte ich fälschlicherweise noch, dass mir der Ast nach meinem letzten Besuch noch unbekannt war. Mein Plan war es, mich den Ast Stück für Stück herauszuarbeiten und mir dabei irgendwo einen Bäcker zu suchen, um mich dem Frühstück zu widmen. Ich verließ die Bahn nach wenigen Stationen an der Station Witzlebenstraße. Bereits jetzt hatte ich gemerkt, dass mir der Ast schon vom letzten Besuch bekannt vorkam. Hier ergab sich in Mitten der sonst vorherrschenden Baumschatten ein passender Sonnenspot, an dem ich trotz des bereits bekannten Astes ein Bild umsetzen wollte. Während ich auf die nächste Bahn wartete, musste ich feststellen, dass entlang des Streckenverlaufes weiter draußen weder ein Bäcker, noch ein wirklicher Einkaufsladen folgen sollte. Der nächstgelegene Bäcker befand sich eine Station zurück in Richtung Innenstadt. Zudem zogen einige Wolken auf, die für die nächste Zeit das Licht ausschalteten. So versank das angestrebte Sonnenbild im Schatten und mit dem Ausbleiben der Sonne verschwand auch meine Motivation, dem Linienast weiter nach draußen zu folgen. Planänderung! Erstmal wollte ich mich nun um mein Frühstück kümmern, denn der Magen knurrte langsam aber sicher doch deutlich. Da der Wagen in Richtung Innenstadt gerade durch war, den hatte ich ja im Bild festgehalten, blieb mir für meinem Weg zum Bäcker nur die Option zu Fuß zu gehen. Also lief ich die eine Station zu Fuß. Kurz vor der Station Kantstraße ging es eine kleine Straße links rein und nach wenigen Metern hatte ich die Bäckerei erreicht. Dass es sich bei dieser Bäckerei um die einzige im näheren Umkreis zu handeln schien, wurde mir auch beim Anblick bewusst. Es hatte sich eine kleine Schlange vor dem Eingang gebildet. Vielleicht hieß das aber auch nur, dass der Bäcker wirklich gut war. Ich würde das gleich rausfinden. Trotz der Schlange war ich relativ schnell am Tresen angekommen und konnte mir ein belegtes Brötchen und ein süßes Stückchen kaufen. Bewaffnet mit genug zu essen für den ersten Teil des Tages ging es wieder zurück zur Straßenbahn. An der Station Kantstraße wartete ich auf den nächsten Kurs in Richtung Innenstadt. Mein jetzt gefasster Plan sah vor, mich erneut ein wenig um die Station Zentrum herum zu bewegen und die vielen möglichen Perspektiven mit anderem Sonnenstand umzusetzen. Zunächst wollte ich in der Innenstadt aber eine Sitzmöglichkeit finden, um mein lange überfälliges Frühstück zu genießen.

Während ich an meinem ausgesuchten Motiv auf einen Planwagen wartete, begegnete mir ein weiteres Mal der Wagen 501. Von dieser Seite war auch der Name “Schleifi”, den der Wagen in Frankfurt Oder erhalten hatte, gut an der Seite des Fahrzeugs zu erkennen. Die Sonne hatte sich zwar schon vor dem Bild verzogen, trotzdem war es leidlich hell, als sich der Wagen kurz hinter der Station Witzlebenstraße zeigte.

Ich wartete noch den Planwagen ab, der kurz darauf folgen sollte. Aber auch für den Wagen 302, der immerhin eine nicht ganz so hässliche Werbung trug, ging die Sonne nicht nochmal an. So entstand an der Stelle ein weiteres Bild im Schatten.

Während ich an der Station Kantstraße auf meine Rückfahrgelegenheit in Richtung Innenstadt wartete, kam für kurze Zeit die Sonne heraus. Kurz flammte bei mir die Hoffnung auf ein Sonnenbild auf und ich wechselte die Straßenseite auf die im Licht liegende Seite der Strecke. Doch kurz darauf ging das Licht wieder aus und eine dicke Wolke schob sich vor die Sonne. Das Thema mit dem Licht hatte sich erledigt, also wechselte ich wieder die Straßenseite und lichtete den bald darauf folgenden Wagen 312 von dieser Seite der Straße ab. So konnte ich in der Folge zumindest entspannt in die Bahn einsteigen, da ich mich direkt an der Haltestelle befand.

Während ich auf einer Bank saß und entspannt mein Frühstück genoss, arbeitete sich auch langsam die Sonne wieder hinter den Wolken hervor. Es galt also wieder an die Arbeit zu gehen. Inzwischen war die Sonne ein ganzes Stück weiter herum und nach oben gewandert, sodass auch die Strecke vor und hinter der Station Zentrum perfekt im Licht lag. Auf dem Abschnitt war mit allen drei im Moment betriebenen Linien des Betriebes mit Abstand am meisten Betrieb, sodass es nicht lange dauerte, bis ich meine gewünschten Motive umgesetzt hatte. In der Folge ging es zunächst erneut in die Blockumfahrung der Linien 2 und 3, in der sich bei aktuellem Sonnenstand ein weiteres Motiv mit dem Oderturm ergab. Danach hielt ich mich kurz an den Querästen der Linie 1 und Linie 4 auf, die nun ebenfalls gut im Licht lagen. Dort entstanden zwei weitere Bilder der folgenden Kurse auf beiden Linien.

Auf der Linie 1 folgte als erstes erneut der Wagen 304. Mir kam das Ganze sehr gelegen, da ich so direkt noch ein Fahrzeugbild des Wagens im wohl abgängigen Farbdesign schießen konnte. Die Linie 1 quert vom Bahnhof herunterkommend kurz vor der Station einmal von links die Straße, um danach in Mittellage weiter zu verkehren. Dadurch konnten auch keine störenden Autos vor die Bahn fahren und der Wagen präsentierte sich frei in meinem Bild. 

Die Linien 1 und 4 verkehren auf dem kurzen gemeinsamen Stück zwischen den Stationen Zentrum und Dresdener Platz im Abstand von nur einer Minute hintereinander weg. Inwiefern das Sinn ergab, den Bahnhof nur im 20-Minunten-Takt mit der Straßenbahn anzubinden, blieb ein Geheimnis des SVF, dadurch folgte aber direkt nach Wagen 304 auch der Kurs der Linie 4. Ich hatte mich für die Linie 4 an der Station vorbei bewegt und direkt an der Ausfahrt der Station Zentrum aufgestellt. Auch hier funktionierte alles und es gab kein störendes Auto im Bild.

Jetzt fehlte noch die Linie 2, um hier alle im Moment betriebenen Linien abgelichtet zu haben. Für den Kurs der Linie 2 hatte ich einen weiteren Stellungswechsel betrieben und mich erneut in die Blockumfahrung verschoben. Auch hier hatten sich die Schatten inzwischen deutlich gelichtet und es eröffnete sich ein Motiv mit dem Oderturm aus der Perspektive von hinten. Im Motiv zeigte sich nun AEG 307. Nachdem ich bereits gestern die optische Schönheit der Werbung von der Nichttürseite in Frage gestellt hatte, war es von dieser Seite sogar noch ein Stück schlimmer. Auf einem Teil des vorderen Wagenteils war ein Stück der Werbung verschwunden und statt diese Lücke wieder aufzufüllen, wurde dieses Stück einfach werbefrei belassen. So kam auf diesem kleinen Stück neben der Werbung die Original-Lackierung durch.

Auf der Linie 1 folgte einige Zeit später Wagen 305. Ich hatte mich ein Stück die Strecke der Linie 1 in Richtung Stadion verschoben. Hier hatte sich eine weitere Lücke für die Sonne zwischen den Bäumen aufgetan. So konnte sich Wagen 305 kurz vor der Haltestelle Gertraudenkirche in seiner vollen Pracht in der Sonne präsentieren. Die Domino’s Pizza Werbung war mir schon von meinem letzten Besuch im Gedächtnis geblieben.

An der Haltestelle Brunnenplatz präsentierte sich Skoda 313 ebenfalls im Licht. Am Abzweig der Linie 1 zweigt auch die Linie 4 vom Linienverlauf der Linien 2 und 3 ab. Die Linie 4 verlässt den Linienast dabei in entgegengesetzter Richtung zur Linie 1. Dadurch handelte es sich bei dem Wagen um einen Kurs, der auf die Haltestelle Zentrum zusteuerte, während sich Wagen 305 zuvor von der Haltestelle entfernt hatte. Auch Wagen 313 zeigte sich im perfekten Licht.

Die Innenstadtmotive hatte ich soweit abgearbeitet. Jetzt sollte ein weiterer Ast auf dem Programm stehen. Ich wollte mich die Strecke der Linie 4 Richtung Markendorf Ost ein Stück herausarbeiten. Der Ast ist der mit Abstand längste Ast im Netz, weshalb ich auch nicht bis zur Endstation herausfahren wollte. Den hinteren Teil des Astes hatte ich ohnehin schon bei meinem letzten Besuch dargestellt, weshalb ich mich nun lediglich ein Stück herausbegeben wollte. Mit der nächsten Bahn ging es erstmal los. Bis zum Bahnhof kannte ich die Strecke ja schon, der interessante Teil folgte erst danach. Von der Station Dresdener Platz bis zum Abzweig von der Linie 1 ergab sich zunächst nichts. Danach wurde die Strecke schon interessanter und ich verließ die Bahn direkt an der Station Heinrich-Hildebrand-Straße. An der Station selbst tat sich kein Motiv auf, kurz darauf folgte aber eine hübsch anzusehende Häuserfassade, die ich ablichten wollte. Auf dem Weg zum angestrebten Motiv fuhr ein weiteres Mal “Schleifi” an mir vorbei, es reichte bei mir aber nicht für ein Bild, da ich mich nicht an einem Motiv befand. Am Motiv angekommen, war der Planwagen gerade durchgefahren. Also hieß es erstmal 20 Minuten warten. Als die Bahn dann endlich kam, fuhren mir Autos das Bild zu. Das hatte schon Mal gar nicht so funktioniert, wie ich mir das vorgestellt hatte. Irgendwie ging mir auch der dünne 20-Minuten-Takt ein wenig auf die Nerven, weshalb ich mich ein weiteres Mal dazu entschied, die Mission der Erkundung einer Außenstrecke abzubrechen und mich lieber wieder ein wenig in die Innenstadt zurück zu orientieren. Das Problem war nur, dass die Bahn in Richtung Innenstadt gerade weg war, da ich mit dieser Bahn den Versuch eines Bildes gestartet hatte. Daher beschloss ich, zunächst noch eine Station weiter nach draußen zu fahren. So fuhr ich dem Kurs in Richtung Innenstadt zumindest eine Station entgegen und hatte eine Station mit potenziellem Motiv mehr, denn hier ergab sich kein Motiv, welches ich bei Einfahrt des Wagens hätte schießen können. Also ging es mit dem Kurs stadtauswärts bis zur Station Südring. Dort ergab sich zwar auch nicht so wirklich ein Motiv, weiter wollte ich mich aber nicht nach draußen trauen, um nicht am Richtung Innenstadt fahrenden Kurs vorbei zu fahren. An der Station Südring folgte als nächster Wagen zunächst eine Fahrschule. Die Sonne hatte sich gerade mal wieder hinter einigen Wolken verzogen, sodass ich auch mit dem Plankurs mein Glück nochmal versuchte. Auch bei diesem Wagen schien die Sonne allerdings nicht.

An diesem Ast schien ich offensichtlich kein Glück zu haben. Jetzt war es mir aber auch egal, ich befand mich bereits im Wagen zurück in die Innenstadt. Auf dem Weg in die Innenstadt kam auch die Sonne langsam wieder, sodass sie wieder in vollen Zügen schien, als ich die Station Bahnhof erreichte. Dort hatte sich das Licht inzwischen so weit herumgedreht, dass sich die Haltestellenanlage für ein Bild im passenden Licht befand. Nach dem Bild ging es zu Fuß weiter in Richtung der Station Zentrum. Auf dem Weg begegnete mir erneut der Schleifwagen 501, den ich mit einem Bild festhalten konnte. Danach entstanden zwei weitere Bilder mit Sonne zwischen den Haltestellen Bahnhof und Zentrum.

Kurz vor dem Planwagen kam an der Haltestelle Südring Wagen 323 als Fahrschule in die Station gefahren. Bei Wagen 323 handelte es sich um das neuste und auch letzte Fahrzeug der neuen Fahrzeugserie von Skoda. Somit war auch klar, dass zum Zeitpunkt meines Besuches bereits alle neuen Fahrzeuge angeliefert waren. Bei dem Bild tat sich die Sonne extrem schwer, zwischen den Wolken hervor zu kommen. Trotzdem versank das Bild nicht komplett im Dunkeln und kam leidlich hell daher.

An der Station Bahnhof begegnete mir einige Zeit später Skoda 321 beim Verlassen der Station. Als Linie 4 kam der Wagen kurz vor der Linie 1 angefahren, die ich in der Folge versuchte, an einem anderen Standpunkt umzusetzen.

Das Vorhaben glückte mir jedoch nicht, ich kam nicht bis zur nächsten sonnigen Stelle, bevor die Linie 1 an mir vorbeihuschte. Dafür tauchte ein weiteres Mal Wagen 501 auf, der hier heute offensichtlich kreuz und quer durch Netz zu fahren schien. Gerade noch so schaffte es der Bus an mir vorbei und gab den Blick auf den Wagen frei, bevor dieser an mir vorbei war. So gelang mir ein weiteres Bild des Wagens.

Jetzt galt es erstmal wieder einige Zeit zu warten, um mit den nächsten Kursen der Linien 1 und 4 an der Stelle vom Wagen 501 nochmal ein Bild mit Planwagen und etwas mehr Sonne umzusetzen. Bei einem Blick auf den Fahrplan bei Google stellte ich fest, dass zuvor noch die Linie 2 in Richtung Zentrum durchkommen sollte. Da es bis zur Linie 2 nur wenige Meter die Straße herunter waren, stellte ich mich dort für den nächsten Kurs an der Straße auf und konnte so Wagen 307 kurz vor dem Abzweig mit den Linien 1 und 4 festhalten.

Mit Wagen 317 klappte es in der Folge auch an dem Motiv, welches ich vorher schon mit Wagen 501 umgesetzt hatte. Jetzt war die Sonne nochmal deutlich stärker ins Bild gekommen und auch der störende Bus war bei diesem Bild nicht vorhanden. Dadurch kam die leichte Steigung ein wenig besser zur Geltung, die die Straßenbahn hier in Richtung Bahnhof überwinden muss.

Ein letztes Ziel stand nun noch auf dem Plan, bevor es nach Schöneiche weitergehen sollte. Wie bereits gestern Abend vermerkt, wollte ich mich nochmal der Linie 4 in Richtung Lebuser Vorstadt widmen. Jetzt am Vormittag stand das Licht dort genau auf der anderen Seite sodass sich nochmal ganz andere Motive ergaben. Eine Stelle hatte ich schon von Beginn an im Kopf für diesen Sonnenstand, weitere Motive würde ich mir dann bei der erneuten Erkundung spontan suchen. Zunächst wollte ich mich nun hinter der Haltestelle Klingestraße aufstellen, wo ich gestern bereits zwei Bilder geschossen hatte. Dort war mir ein hübsches Haus im Kopf geblieben, welches jetzt perfekt im Licht sein sollte. Bis zu dem Haus kam ich zunächst aber gar nicht, da sich bereits wenige Meter vorher eine ansehnliche Häuserfassade im perfekten Licht präsentierte, die ich in einem Bild festhalten wollte. Danach ging es an die Umsetzung des eigentlichen Motives. In der Folge fuhr ich mit dem nächsten Wagen weiter in Richtung Endstation. Auf dem Weg guckte ich nach möglichen Motiven, fündig wurde ich aber erst an der Endstation. Also verließ ich dort die Straßenbahn, wartete auf die Rückkehr des Fahrzeugs aus der Endschleife und lichtete den Wagen beim Verlassen der Endschleife ab. Danach ging es schon wieder zurück in Richtung Innenstadt, da sich hier keine weiteren Motive mehr ergaben und ich langsam auch über den Stellungwechsel nach Schöneiche nachdachte. Die letzten zwei Bilder an diesem Ast entstanden an der Station Magistrale.

Kurz vor der Haltestelle Klingestraße präsentierte sich Skoda 322 neben einer hübschen Häuserfassade im perfekten Licht. Eigentlich wollte ich noch einige Meter weiter bis zum im Hintergrund schon zu erkennenden Haus vordringen. Dieses Vorhaben verschob ich beim Anblick der Häuserfassade einen Kurs nach Hinten. 

Auch der nächste Kurs wurde von einem der neuen Skodas bedient. Wagen 313 präsentierte sich hier fast genau an der gleichen Stelle, wie gestern Abend der Wagen 306. Während ich an dieser Stelle mit dem Wagen gestern das Haus rechts als Motiv ins Visier genommen hatte, stand heute das Haus mit dem kleinen Ecktürmchen im Fokus, welches nun im Mittagslicht perfekt im Licht lag.

AEG 301 brachte neben den größtenteils vorherrschenden Skoda-Fahrzeugen eine willkommene Abwechslung auf die Linie 4. Während viele andere Fahrzeuge der Baureihe durch die angebrachten Werbungen deutlich hässlicher wurden, passte sich die nur teilweise den Wagen bedeckende Werbung an Wagen 301 im gleichen Rot wie der untere Strich der Lackierung gut an das originale Erscheinungsbild des Wagens an. Ich hatte den Wagen hier vor der Endschleife an der Station Lebuser Vorstadt verlassen. Während der Pause in der Endschleife hatte ich genug Zeit, mich ein wenig umzugucken und nach dem perfekten Motiv zu suchen. Letztendlich hielt ich AEG 301 kurz nach Verlassen der Endschleife bei Einfahrt in die Station Lebuser Vorstadt fest.

Mit dem Wagen 301 hatte ich mich die gesamte Strecke von der Endstation Lebuser Vorstadt bis zurück in die Innenstadt zur Station Magistrale gearbeitet. An der Station hatte ich den Wagen verlassen und war schnell auf die andere Seite der Haltestelle gehuscht. So konnte ich noch beim Fahrgastwechsel an der Station ein weiteres Bild ablichten.

Schon bei den ersten Bildern hier am Ast war ein weiterer Fahrschulwagen in Richtung Lebuser Vorstadt an mir vorbeigehuscht. In der Endstation hatte ich dann beobachtet, wie der Wagen in ein Abstellgleis manövriert wurde, um den Planwagen 301 passieren zu lassen. Kurz nach dem Planwagen setzte sich auch die Fahrschule langsam in Gang, sodass ich wusste, dass der Wagen knapp hinter dem Wagen 301 folgen würde. Daher stellte ich mich ein Stück hinter der Haltestelle Magistrale auf und schoss ein Bild im bereits schwächer werdenden Licht.

Das sollte es jetzt gewesen sein aus Frankfurt Oder. Bereits die letzten Minuten konnte ich beobachten, wie sich langsam aber bestimmt eine Wolkenfront auf die Sonne zuschob. Das Licht würde hier also erstmal für die nächste Zeit aus sein. Das wollte ich mir nicht unbedingt antun. Ich hatte jetzt schon einige schöne Sonnenbilder geschossen und war eigentlich ganz zufrieden mit der Ausbeute. Daher entschied ich mich dazu, jetzt den Weg nach Schöneiche anzutreten, um dort den Nachmittag zu verbringen und die letzten Bilder des Urlaubs zu schießen. Also musste ich von der Station Magistrale erstmal zurück zum Bahnhof kommen. Passenderweise fuhr die Linie 4, wie schon erwähnt, auch am Bahnhof vorbei, sodass ich mich einfach in die nächste Bahn setzen konnte und so zum Bahnhof gelangen würde. Da ich bei meinem letzten Bild einen Fahrschulwagen abgelichtet hatte, sollte es auch nicht mehr so lange dauern, bis wieder etwas kommen würde. Doch noch einige Minuten bevor die Linie 4 kam, erreichte ein Bus die Station, der exakt den gleichen Weg fahren sollte, wie die Straßenbahn. Da musste ich gar nicht erst auf die Straßenbahn warten und entschied mich dazu, den Bus zu nehmen. Von der Bushaltestelle am Bahnhof war ich wenige Minuten später nach ein paar Schritten am Auto angekommen. Das Navi zeigte nach Eingabe des Ziels Schöneiche genau eine Stunde Fahrtzeit an. Bei einem genaueren Blick auf die Fahrtroute fiel mir auf, dass ich noch ein Stück die Strecke nach Markendorf herausbegleiten würde. Vielleicht würde ich ja dort noch ein Motiv finden. Tatsächlich ergab sich in einem kleinen Waldstück an der Überlandstrecke nach Markendorf noch ein Motiv, welches bei Sonne sicherlich im Schatten gewesen wäre. Da die Sonne aber nicht mehr mitspielte, war auch der Schatten egal und ich lichtete das letzte Bild in Frankfurt Oder für den heutigen Tag ab. Danach ging es weiter in Richtung Schöneiche. Ohne Staus oder sonstige Unterbrechungen erreichte ich eine Stunde später die Straßenbahn Schöneiche-Rüdersdorf.

Die Abfahrt der Autobahn ließ mich fast direkt an der Station Berghof-Weiche herauskommen. Hier stand das Licht gerade genau richtig für einen Kurs, der von Rüdersdorf nach Schöneiche unterwegs war. Also stellte ich mein Auto in eine kleine Nebenstraße und wartete einfach mal ab, was da so kommen würde. Der Fahrplan auf Google sagte einen Kurs in wenigen Minuten an, sodass ich mich ein wenig beeilte zum Motiv zu gelangen. Tatsächlich kam dann auch kurze Zeit später der Kurs aus Rüdersdorf. Es handelte sich um Wagen 61, einen der aus Heidelberg übernommenen MGT6D. Der Wagen hatte noch in Heidelberg die Lackierung von Schöneiche erhalten und machte sich in seinem neuen Lack sehr gut im Bild. Das hatte doch schonmal sehr gut funktioniert. Ich hatte neben einem ersten Streckenbild der neuen Wagen auch direkt das Fahrzeugbild abgehackt und konnte mich jetzt einfach auf den normalen Planverkehr und die Umsetzung einiger Motive fokussieren. Ich entschied mich dazu, zunächst in Richtung Rüdersdorf zu fahren. Ich hatte an der Haltestelle Marktplatz noch ein Motiv mit der Kirche Kalkberge offen, welches bei jetzigem Sonnenstand sehr gut im Licht sein sollte. Dafür benötigte ich entweder einen Zweirichtungswagen aus Richtung Schöneiche oder den nächsten Kurs in Richtung Schöneiche. In beiden Fällen sollte es nicht lange dauern, bis die beiden Wagen an dem Motiv durchkommen sollten. Daher ging es mit dem Auto nach Rüdersdorf rüber. Ich fand einen Parkplatz in der Nähe des alten Postamtes auf der Kopfsteinpflasterstraße, auf der noch Überreste des alten Streckenverlaufes der Straßenbahn zu sehen waren. Am Motiv angekommen, sollte es nur wenige Minuten dauern, bis aus beiden Richtungen die Kurse folgen würden. Doch irgendwie kam da nichts. Weder aus der einen noch aus der anderen Richtung. Irgendwas stimmte hier nicht. Es dauerte zehn Minuten länger als laut Fahrplan angegeben, bis endlich etwas kam. Komischerweise war es erneut Wagen 61, der sich in Richtung Alt-Rüdersdorf bewegte. Zumindest sorgte das dafür, dass ich das Motiv mit dem Zweirichtungswagen als Nachschuss umsetzen konnte. Aber irgendwie war das alles komisch. Wie konnte der Wagen schon wieder zurück sein und wo blieb der Kurs aus der anderen Richtung.

Ich beschloss, mich jetzt in Richtung Depot zu begeben. Ich wollte herausfinden, warum hier nur Wagen 61 unterwegs war und wo der Kurs aus Alt-Rüdersdorf abgeblieben war. Bis nach Schöneiche fand ich zunächst keine Anhaltspunkte für diese Umstände. Kurz bevor ich Schöneiche erreichte, lichtete ich ein weiteres Mal den Wagen 61 ab, der schon wieder aus Rüdersdorf zurückkam und in Richtung Schöneiche unterwegs war. Dann endlich wurde ich fündig. Und ich konnte es nicht unterdrücken, aber ich musste schmunzeln. Der Wagen 61 hatte es nicht bis nach Schöneiche hineingeschafft, sondern war kurz vor dem berüchtigten Bahnübergang am Autohändler stehen geblieben. Die Türen gingen auf, die Menschen stiegen alle auf den Grünstreifen aus und die erste Handybilder wurden gemacht. Wieder mal lag beim Autohändler ein demoliertes Auto quer auf den Schienen. Wieder mal hatte es einen Unfall an der Strecke gegeben und wieder mal war es genau an dieser Stelle passiert. Der am Unfall beteiligte Straßenbahnwagen war derweil schon gar nicht mehr am Unfallort, nur das Auto stand noch da. Von der anderen Seite näherte sich schon der Duewag M6C-NF 77. Offensichtlich war mit den beiden Zweirichtungswagen ein Pendelverkehr auf den jeweiligen Abschnitten der Strecke eingerichtet worden, was dem normalen 20-Minuten-Takt natürlich nicht gerecht wurde. Aber besser als gar nichts. immerhin war der Betrieb nicht komplett eingestellt worden. Ich postierte mich ein Stück hinter der Unfallstelle und nahm den Wagen 77 auf seiner Rückfahrt in Richtung S Friedrichshagen auf.

Danach fuhr ich bis zum Depot weiter und guckte mich dort ein wenig um. Neben dem üblichen Schrott, der wie immer auf mehreren Gleisen verteilt herumstand, standen auch die Einrichtungswagen in der Einfahrt des Depots und warteten darauf, wieder den Betrieb aufnehmen zu können. Da es sich bei dem verunfallten Wagen scheinbar um einen der neuen Heidelberger zu handeln schien, blieben mit den Wagen 61 und 77 lediglich zwei Zweirichtungswagen für den Planverkehr übrig. Und natürlich der zusammengebastelte Duewag GT6ZR 48…

Das Abschiedsbild aus Frankfurt Oder entstand in einem kleinen Waldstück, welches sich auf der Überlandstrecke in Richtung Markendorf befand. Ich hatte mich an einem Feldweg aufgestellt und konnte Wagen 321 in der Nähe der Station Klinikum festhalten.

Das erste Bild in Schöneiche entstand an der Station Berghof-Weiche. Es war direkt einer der neuen Wagen aus Heidelberg in Form von Duewag MGT6D 61, der sich hier im Bild präsentierte und in der Folge ohne Halt durch die Station durchfuhr. Schon bei dieser Fahrt hatte der Wagen als Ziel Alt-Rüdersdorf eingeschildert, was mir beim Schießen des Bildes jedoch nicht aufgefallen war. Es war ein erstes Anzeichen für den Pendelverkehr, der hier im Moment gefahren wurde.

Deutlich nach dem eigentlichen Fahrplan kam Duewag 61 schon wieder aus Schöneiche zurück. Während ich mich noch wunderte, da der Wagen eigentlich noch lange nicht wieder zurück sein durfte, freute ich mich zumindest, dass es sich um einen Zweirichtungswagen von hinten handelte. So konnte ich das Motiv an der Haltestelle Marktplatz umsetzen, ohne auf einen Kurs von vorne warten zu müssen. Glück hatte ich auch, dass genau im richtigen Moment mal kein Auto auf der Straße durchgefahren kam.

Ich hatte mich inzwischen ein ganzes Stück in Richtung Schöneiche zurückbewegt und war bis zur Station Jägerstraße gekommen. Schnell hatte ich mein Auto in einer kleinen Nebenstraße etwas unsauber abgestellt, da kam ex-Heidelberger 61 auch schon angerauscht. Jetzt am Nachmittag ergaben sich an der Strecke einige andere Motive, die ich bei meinem letzten Besuch nicht umsetzen konnte. Beim Berlin-Urlaub hatte ich nur bis ungefähr mittags an dieser Linie fotografiert und mich dann anderen Teilen Berlins gewidmet. Daher war auch das Motiv hier an der Haltestelle neu.

Die Unfallstelle war passiert und ich hatte mich auf die Suche nach einem Motiv für den bald in Richtung S Friedrichshagen startenden ex-Mülheimer 77 gemacht. Kurz vor der Station Grätzwalde war ich fündig geworden. Ich hatte mein Auto auf einen nahe gelegenen Einkaufsladen-Parkplatz gestellt und war entlang der Strecke einen kleinen Trampelpfad gelaufen. Bis zur eigentlich anvisierten Sonnenstelle hatte ich es nicht mehr geschafft, bis der Wagen kam, aber auch hier gelang mir ein ordentliches Bild. Im Hintergrund war die Unfallstelle am Autohändler zu erkennen, wo das Unfallauto noch quer auf den Schienen lag. Dahinter hatte Wagen 61 seine provisorische Endhaltestelle eingerichtet und wartete auf die Abfahrt in Richtung Alt-Rüdersdorf. Der Pendelverkehr fand hier über die gesamte Strecke auf nur einem Fahrtrichtungsgleis statt.

Wie eigentlich immer stand auch dieses Mal der KT4D 22 vor dem kleinen Depot, in dem sich überwiegend historische verfallende Wagen befinden. Auch Wagen 22 ist nicht mehr wirklich fahrfähig und wird zumindest nicht im Planbetrieb eingesetzt. Trotzdem sah der Wagen noch deutlich fitter aus, als das was sich hinter den Schuppentoren verbarg. Die eigentlich schöne Frontlackierung, die Wagen 22 hier präsentiert, wurde leider bei den neueren Fahrzeugen nicht mehr übernommen und bei den meisten KTNF6 durch Werbung überklebt, wodurch die Frontlackierung größtenteils aus dem Planverkehr verschwunden ist.

KTNF6 28 und 29 schienen vor dem Unfall Teile des Planverkehrs gefahren zu haben. Dadurch, dass es sich bei den beiden Wagen um Einrichtungswagen handelt, waren die Wagen bei der Unterbrechung in der Mitte der Strecke untauglich für einen Pendelverkehr und warteten nun hier beim Depot darauf, dass der geregelte Betrieb wieder aufgenommen werden konnte. 

Auf der Strecke passierte kurz darauf M6C-NF 77 wieder das Depot auf dem Weg in Richtung der Unfallstelle. Im Gegensatz zum Wagen 61, der einfach dauerhaft Alt-Rüdersdorf als Fahrtziel eingeschildert hatte, wurde bei Wagen 77 Pendelverkehr eingeschildert, was nicht wirklich Aufschluss darüber gab, wo der Wagen denn überhaupt enden würde. Hier hatte der ex-Mülheimer soeben die Station Rahnsdorfer Straße verlassen.

Auf dem Betriebshof hatte ich unterdessen den Duewag 48 entdeckt. Nachdem ich beim letzten Besuch genau in der Zeit da gewesen war, in der aus den verunfallten Duewag GT6ZR 47 und 48 ein betriebsfähiger Wagen 48 zusammengeflickt wurde, hatte ich bisher noch kein Bild der GT6ZR-Baureihe schießen können. Jetzt stand der Wagen hier eigentlich ganz schön in der Sonne auf dem Betriebshof und die Situation wäre perfekt für ein Fahrzeugbild des Wagens. Also fragte ich kurz beim Pförtner am Eingang des Depots nach, ob es in Ordnung wäre, wenn ich kurz auf das Gelände gehen könnte, um ein Bild zu schießen. Nach kurzem Überlegen wurde mir mitgeteilt, dass das kein Problem sei und ich konnte schnell mein Fahrzeugbild umsetzen. Dabei bekam ich eine Unterhaltung von zwei Bediensteten des Depots mit, die darüber diskutierten, wie man den Wagen 48 am besten aus dem Depot bekommen würde. Offensichtlich sollte das Fahrzeug heute noch eine Runde drehen, handelte es sich doch um das einzige noch fahrfähige Zweirichtungsfahrzeug, abgesehen von den beiden bereits in Betrieb stehenden Wagen 61 und 77. Das Problem war, dass sich noch zwei Wagen zwischen Duewag 48 und der Ausfahrt des Depots befanden. Zunächst musste der KTNF6 29, den ich eben noch in der Einfahrt des Depots fotografiert hatte, nach hinten gefahren werden. Als das erledigt war, wurde einer der Artics, der ebenfalls nicht wirklich betriebsfähig zu sein schien, auf ein anderes Gleis verschoben, dann war der Weg für Duewag GT6ZR 48 frei. Dann würde ich den Wagen wenigstens auch nochmal auf der Strecke erleben. Nach dem Ausrücken stellte sich mir nur noch die Frage, in welche Richtung losgefahren werden würde. Nach der Ausfahrt aus dem Depot ging es zunächst zur Haltestelle Rahnsdorfer Straße. Dort wurden erstmal gemütlich die Spiegel ausgeklappt, der Fahrersitz richtig eingestellt und dann ging es gemächlich los in Richtung S Friedrichshagen.

Ich hatte nun schon etwas mehr Stress, als der Fahrer. Ich lief schnell zum Auto und raste in Richtung S Friedrichshagen los. Dort sollte gerade die Einfahrt in die Endschleife genau im richtigen Licht sein und bis dahin musste ich den Wagen überholt haben und ein Parkplatz fürs Auto gefunden haben. Auf der Strecke durch den Wald war der Wagen auch nicht sonderlich langsam und da in diese Richtung auch noch keine Personenbeförderung stattfand, musste zwischendurch auch nicht angehalten werden. Glücklicherweise fand ich direkt hinter der Kreuzung von Straßenbahn und Straße an der Endschleife einen Parkplatz, an dem ich mein Auto postierte. Nur eine Minute später folgte auch schon Duewag 48 und mir gelang ein erstes schönes Bild des Wagens. Danach suchte ich mir eine sonnige Stelle an der langen Walddurchfahrt, an der ich einen Nachschuss umsetzen wollte. Dies gestaltete sich jedoch relativ steil, sodass ich letztendlich ein deutlich schöneres Bild mit dem entgegenkommenden M6C-NF 77 ablichtete.

Wenn die Unfallstelle noch immer unverändert vorlag, was den einzigen Grund für den Einsatz von Duewag 48 darstellte, müsste der Wagen eigentlich als nächstes schon wieder in Richtung S Friedrichshagen kommen. Ich suchte mir ein Straßenmotiv in der Nähe der Station Waldstraße. Doch statt des Duewags 48 folgte kurz darauf KTNF6 29. Das war ein erstes Indiz dafür, dass inzwischen die Unfallstelle entweder wieder komplett geräumt war oder zumindest kurz davorstand, wieder befahren werden zu können. Entweder würde der Duewag also als darauffolgendes Fahrzeug folgen und hatte noch an der Unfallstelle gewendet, oder der Wagen war bereits einmal bis Alt-Rüdersdorf durchgefahren. So richtig viel weiter traute ich mich an der Strecke nicht, weil ich Angst hatte, den Wagen irgendwo zu umfahren. Daher suchte ich mir mein nächstes Motiv in der Nähe des Depots zwischen den Haltestellen Rahnsdorfer Straße und Dorfstraße. Aber auch dieses Mal war es nicht der Wagen 48, sondern Duewag 61, was der endgültige Beweis dafür war, dass inzwischen wieder die gesamte Strecke befahren werden konnte und bald der geregelte Verkehr anlaufen würde.

Der immer noch gewöhnungsbedürftig daherkommende Wagen 48 hatte es vom Depot bis zur Endstation S Friedrichshagen geschafft. Die Beschilderung Sonderfahrt war ein klares Anzeichen dafür, dass der Betrieb hier im Moment nicht wirklich geregelt ablief. Immerhin gelang mir so bei meinem zweiten Besuch ein Bild dieses besonderen Wagens. Nachdem diese Baureihe eine lange Zeit das Bild des Betriebs von Schöneiche-Rüdersdorf geprägt hatte, war es inzwischen der letzte Überrest der GT6ZR, der noch ab und zu im Planbetrieb vertreten war.

An dieser Stelle war mir der Nachschuss des in Richtung Schöneiche fahrenden Duewags 48 ein wenig steil gewesen. Daher hatte ich noch auf den Gegenkurs in Form von M6C-NF 77 gewartet, um diesen hier im Wald in einem kleinen Sonnenstück abzulichten. Während weite Teile dieses Streckenabschnitts den größten Teil des Tages im tiefen Schatten liegen, bieten die kleinen Lichtungen rund um die Bahnübergänge von Waldwegen eine gute Möglichkeit, ein Sonnenbild an diesem Streckenabschnitt zu schießen. Mit erstaunlich hohem Tempo raste hier Wagen 77 von der Station Waldstraße kommend in Richtung Brösener Straße durch.

Auf dem kurzen Streckenabschnitt, auf dem die Straßenbahn Schöneiche wirklich mal ihrem Namen gerecht wird und auf der Straße verkehrt, hatte ich jetzt eigentlich mit Duewag 48 gerechnet. Stattdessen war KTNF6 29 aus dem Depot ausgerückt und schien den Planbetrieb wieder anlaufen lassen zu wollen. Daher hielt ich den Wagen hier an der Stelle kurz vor der Station Waldstraße fest.

Erneut war meine Erwartung des Wagens 48 nicht erfüllt worden. Anstelle des Hochflur-Duewags kam der frisch aus Heidelberg übernommene Wagen 61 durch, der noch immer Alt-Rüdersdorf als Ziel eingeschildert hatte, obwohl inzwischen wieder das Ziel S Friedrichshagen angesteuert wurde. Für den Wagen war die ausgesuchte Sonnenstelle hier schon fast ein wenig zu kurz, gerade so passte das Fahrzeug aber noch in die Lücke neben dem Depot hinein.

Als Nächstes musste nun zwangsläufig der Duewag 48 aus Rüdersdorf zurückkommen. Ich hatte nun mit 15 Minuten erstmal genug Zeit einen Stellungswechsel zu betreiben und mir ein geeignetes Motiv für den Wagen zu suchen. Im Kopf hatte ich die Stelle am Autohändler, an der man neben der Straßenbahn auch jede Menge Natur mit ins Bild bekommen würde. Also machte ich mich mit dem Auto auf den Weg. Einziges Problem an dieser Stelle war es, das Auto loszuwerden. Denn rund um den Autohändler gab es keinen einzigen wirklichen Parkplatz. Also musste ich das Auto drehen und ein ganzes Stück zurück ins Dorf fahren. Nach einigen hundert Metern fand ich einen Parkplatz und beeilte mich in der Folge zu Fuß zum Motiv zu kommen. So unglaublich lange sollte es jetzt gar nicht mehr dauern, bis der Wagen am Motiv auftauchen würde. Da wollte ich lieber ein Stück zu früh da sein, als den Wagen nur an mir vorbeifahren zu sehen. Ich kam pünktlich am Motiv an und setzte in der Folge ein weiteres schönes Bild des Wagens um. Es dürfte wohl auch das letzte Bild des Wagens gewesen sein, denn wenn nun die gesamte Strecke wieder befahrbar war, würde auch der zweite KTNF6 als Einrichtungswagen ausrücken und den Wagen 48 ersetzen. Genauso kam es dann auch, denn kurz darauf folgte aus der Gegenrichtung KTNF6 28. Nach zwei gescheiterten Versuchen von Sonnenbildern an einer Stelle nahe der Station Berghof-Weiche ging es für mich zur Endstation bis nach Alt-Rüdersdorf durch. Dort gelang mir kurz nach der Ausfahrt aus der Endstation ein Bild des wieder eingesetzten Wagens 28.

Mir gelang ein Abschiedsbild des Wagens 48 kurz vor der gefährlichen Unfallstelle am Autohändler. Ich selbst hatte mich auf dem Gelände des Autohändlers postiert und wartete auf die Ankunft des Wagens. Im perfekten Licht passierte der Wagen die Unfallstelle in diesem Fall unbeschadet auf dem Weg in Richtung der Station Grätzwalde.

Nur wenige Meter hinter der Station Alt-Rüdersdorf konnte ich Wagen 28 festhalten. Das Fahrzeug, welches längere Zeit nach einem Unfall aus dem Verkehr gezogen worden war, hatte als einziges Fahrzeug des Betriebes noch die interessante bemalte Front zu bieten, die früher auf einigen Wagen zu sehen war.

Selbst auf dieser Überlandstrecke, die ja doch einige weitläufigere Stellen zu bieten hat, wurde es langsam schwer noch ausreichend Sonnenstellen zu finden, die ich bis jetzt noch nicht umgesetzt hatte. Auf der Suche nach einem passenden Motiv fuhr ich einfach mal auf gut Glück die Strecke entlang und guckte, wo überhaupt noch Sonne auf die Strecke fiel. Fündig wurde ich nach einiger Zeit erneut an dem kleinen Straßenstück zwischen den Stationen Waldstraße und Goethepark. Inzwischen war dort die Sonne einmal um die Strecke herumgewandert und so lag die Straße nun von der anderen Seite im Licht. Die Schatten waren jedoch schon so lang, dass es für einen Wagen in Richtung S Friedrichshagen keine angemessen große Sonnenlücke mehr gab. Daher blieb mir nur ein Nachschuss an dieser Stelle. Da als nächstes der Duewag 61 von der Station S Friedrichshagen zurückkehren sollte, würde zumindest der Nachschuss nicht zum Problem werden. Nach dem erfolgreichen Bild an dieser Stelle blieb mir eigentlich nur noch ein letzter Punkt auf meiner Liste für heute. Wie bereits vorhin erwähnt, hatte mich in der Nähe der Station Berghof-Weiche zweimal das Glück mit der Sonne verlassen und die Stelle war noch immer offen. Das wollte ich nun ändern. Also ging es ein weiteres Mal an die Station und zu Fuß ein Stück die Strecke entlang. Auch mit dem nächsten Kurs sollte das Bild aber nicht funktionieren. Da ich ohnehin nichts anderes mehr zu tun hatte, beschloss ich hier bis zum bitteren Ende stehen zu bleiben und das Motiv so lange zu versuchen, bis entweder die Sonne weg war oder ich das Bild erfolgreich umgesetzt hatte. Ganz so dramatisch sollte es letztendlich nicht werden, denn mit dem nächsten und damit vierten Kurs an dieser Stelle funktionierte das Bild endlich in der Sonne.

Jetzt war ich hier sehr zufrieden mit der Ausbeute des Tages und konnte meine Heimreise antreten. Bevor ich mich auf die Autobahn schwang, ging es nach Rüdersdorf zum Netto und ich holte mir ein koffeinhaltiges Getränk, um auf der Rückfahrt fit zu bleiben. Dabei sprang mir kurz vor der Station Torellplatz noch ein Sonnenspot ins Auge, der gerade lang genug für einen Wagen war. Wirklich lange würde die Sonne hier nicht mehr scheinen, denn es war schon 18:30 Uhr und die Sonne sank sehr bestimmt hinter die Bäume. Ein Blick auf den Fahrplan offenbarte, dass es nicht mehr lange dauern sollte, bis die Kurse aus beiden Richtungen kommen würden und so wartete ich kurz ab. Als von hinten der Duewag M6C-NF 77 kam und ich mich an einem Nachschuss versuchte, hatte sich gerade eine kleine Schleierwolke vor die Sonne geschoben und das Licht größtenteils geklaut. Mit dem von vorne kommenden KTNF6 28 funktionierte es in der Folge perfekt und somit war auch das letzte Bild des Urlaubs im Kasten.

Auf dem Fahrtrichtungsgleis in Richtung S Friedrichshagen hatten sich bereits die Schatten der am Straßenrand stehenden Bäume breit gemacht. In der Gegenrichtung ergab gerade noch so eine Lücke, die lang genug war, um den Wagen 61 darin unterzubringen. Hier befand ich mich kurz vor der Station Goethepark, auf die der Wagen gerade zusteuerte.

Endlich nach vier Versuchen hatte das Motiv kurz vor der Station Berghof-Weiche in der Sonne funktioniert. Für die Umsetzung des Motives hatte ich inzwischen einige Meter weiter nach vorne laufen müssen, da von hinten bereits die Schatten auf die Strecke wanderten. Trotzdem ergab sich hier um kurz nach 18 Uhr noch eine ausreichend große Lücke, um den bereits aus Rüdersdorf zurückkehrenden Wagen 61 festzuhalten.

An der Station Torellplatz hatte sich unverhofft ein letztes sonniges Motiv eröffnet. Nachdem der Wagen 77 in Gegenrichtung im Schatten versunken war, hatte sich die Sonne für Wagen 28 nochmal durch die Wolken gekämpft und ließ das Fahrzeug im schönen Abendlicht erstrahlen.

Nach dem Bild ging es zurück zum Auto und es wurde die Heimatadresse angegeben. Knapp 2½ Stunden standen dort auf dem Navi. Bei der A2 weiß man jedoch nie, was sie einem so zu bieten hatte und so ließ ich das Ganze erstmal auf mich zukommen. Erstaunlich ruhig verlief in der Folge die Fahrt und ich musste nur selten von den durch den Tempomaten gehaltenen 140 km/h herunterbremsen. So erreichte ich pünktlich und ohne weitere Vorkommnisse um 21 Uhr meinen Heimatort. Damit sollten diese abwechslungsreichen knapp zwei Wochen Rundreise durch Nordpolen mit kurzem Anhängsel in Deutschland zu einem Ende kommen.


Epilog

Zwei Wochen Nordpolen. Klingt erstmal nicht übermäßig spannend. Zumindest planungstechnisch war es das auch nicht gewesen. Eine geeignete Route ausarbeiten, um alle noch fehlenden Betriebe Polens in den zwei Wochen unterzubringen, Hotels oder Apartments buchen, Auto schnappen, losfahren und fertig. Tatsächlich hatte sich die Tour für mich aber als sehr spannend herausgestellt. Gleich sechs neue Betriebe konnte ich auf meiner europäischen Straßenbahnlandkarte ergänzen und damit Polen komplettieren. Und dabei hatte jeder besuchte Betrieb auf seine eigene Weise von sich zu überzeugen gewusst. Klar hatte nicht alles so geklappt, wie ich es mir vorgestellt hatte. Ein missachteter Feiertag hier, keine Altwagen da oder auch mal eine defekte Bankkarte. Hier und da hatte ich so meine Probleme in diesem Urlaub gehabt und auch das Wetter hatte nicht immer mitgespielt. Und trotzdem konnte ich nach Abschluss des Urlaubs sehr positiv auf diese Reise zurückblicken. Ich hatte trotz widriger Umstände bei jedem Betrieb das Beste herausgeholt und überall viele coole und interessante Erlebnisse gesammelt.

Nach meiner letzten Tour durch Polen im Jahr 2017 hatte das Land auch abseits der Straßenbahnen einen großen Modernisierungsschub erhalten und wartete inzwischen sehr aufgeräumt auf. Der motivlichen Vielfalt vor allem durch rustikale Ecken hatte das zwar nicht unbedingt geholfen, zumindest das Reisen und Aufhalten machte es in Polen aber deutlich entspannter. Insgesamt waren auch die Betriebe ein perfekter Mix auf dieser Reise gewesen. Von Kleinstadtbetrieben wie Graudenz und Elbing mit teilweise noch verkehrenden Hochflurwagen, bis zu relativ modernen Großstadtbetrieben wie Posen und Danzig war alles dabei gewesen. Dabei hatten vor allem auch die historischen Verkehre in Posen, Bromberg und Danzig eine willkommene Abwechslung dargestellt. Auch der abwechslungsreise Verkehr in Thorn sowie der mit Abstand modernste Betrieb in Allenstein hatten Gefallen gefunden.

Den Abschluss der Reise hatten Frankfurt Oder und Schöneiche dargestellt. Bei diesem beiden Betrieben waren vor allem die “Neufahrzeuge” im Fokus gewesen. Während es sich in Frankfurt Oder tatsächlich um Neufahrzeuge handelte, die in ihrer zahlenmäßigen Stärke auch schon sehr präsent waren, war Wagen 61 in Schöneiche als einziger bei meinem Besuch in Betrieb stehender Wagen der Serie lediglich in Schöneiche ein Neufahrzeug. Bezeichnend für Schöneiche war natürlich der Unfallbetrieb gewesen, der für einen weiteren Einsatz des Wagens 48 gesorgt hatte. Ein weiteres bezeichnendes Detail dieses Betriebs war der Fakt, dass ich unbewusst von den Wagen 28 und 77 Abschiedsbilder geschossen hatte, die in der Zwischenzeit zwischen meinem Besuch und dem Verfassen dieses Berichtes ebenfalls beide verunfallt und aus dem Verkehr ausgeschieden sind. Damit reihen sich die beiden Wagen in eine lange Reihe von Fahrzeugen ein, die in den letzten Jahren bei diesem Betrieb verunfallt sind und irgendwann sicherlich nicht mehr nur als unglücklich abgestempelt werden können…

Insgesamt hat diese Reise auf jeden Fall Lust auf einen weiteren Besuch des Nachbarlandes gemacht und eine Wiederholung der Rundreise von 2017 durch den Süden Polen steht relativ weit oben auf meiner Reiseliste für die nächsten Jahre.

2 thoughts on “Rundreise durch Nordpolen XIII: Abschluss mit unüblichem Verkehr in Schöneiche”

  1. Auch wieder ein schöner Bildbericht aus Brandenburg. Ich kommentierte ja bereits letztes Jahr zur SRS. Wie damals erwähnt, der Wagen 22 soll ja Historischer werden, aber bis dahin ist es noch eine Weile…das jahrelange Parken draußen dürfte jetzt auch nicht optimal gewesen sein.
    Daß es im Oktober leider wieder Unfälle gab, war damals auch nicht absehbar.
    Wagen 48 ist zwischenzeitlich offiziell nicht mehr im Linienverkehr, sondern quasi Historischer…wurde aber schon erneut im Linienverkehr gesehen und fuhr wohl auch als Weihnachts-Straßenbahn.

    Ich schätze, in Frankfurt wurde wohl der Takt ausgedünnt…bei meinen Besuchen dort wurde der Bahnhof eigentlich öfters als nur im 20-Minutentakt angefahren.

    1. Hallo Udo,

      Ja bei der SRS geht es immer wieder ein wenig drunter und drüber, aber das ist ja nichts Neues. Für mich war es sogar eher von Vorteil, um den Wagen 48 ablichten zu können, auch wenn ein Unfall natürlich nie etwas schönes ist.

      Ich gehe davon aus, dass der dünne 20-Minutentakt in Frankfurt Oder den Ferien geschuldet war. Ich denke im normalen Werktagsverkehr wird der Bahnhof außerhalb der Ferien auch häufiger bedient.

      Liebe Grüße
      Jonas

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