Korsika & Provence 2026 III: Von Ajaccio nach Calvi

Nach drei Tagen sehen wir heute endlich die Sonne. Von Ajaccio fahren wir entlang der CFC bis nach Calvi, wo wir uns am Nachmittag noch einige Stunde die Tramway de la Balagne ansehen.


Mittwoch, 15. April 2026

Den ersten Zug bei Sonne wollten wir heute direkt an der Promenade von Ajaccio aufnehmen. Vorher noch ein obligatorisches Bild im Endbahnhof, denn sehr wahrscheinlich würden wir auf dieser Tour nicht wieder nach Ajaccio kommen. Eine Patisserie einmal um die Ecke von unserem Hotel öffnete bereits um 6.30 Uhr. Also ausgecheckt, alles im Auto verstaut und dann rüber zum Frühstück. Den Betrieb in diesen Läden zu beobachten, die in der deutlichen Mehrheit im Gegensatz zu Bäckern in Deutschland noch richtig backen, ist immer wieder toll. Morgens haben natürlich erstmal Croissant, Pain au chocolat und – wie könnte es anders sein – Baguettes die größte Priorität. Was da an Massen dieses weitgehend geschmacklosen, langegezogenen Weißbrotes produziert wird, ist immer wieder erstaunlich. Aber der Franzose isst eben Baguette und während der 20 Minuten, die wir hier saßen, Kaffee schlürften und Croissant aßen, wechselte bestimmt schon ein gutes Dutzend den Besitzer. Bei vielleicht einer Handvoll Kunden. Wo essen die dieses ganze Baguette hin?

Zum Bahnhof wechselten wir mit dem Auto, um anschließend schnell an die Stelle an der Promenade zu gelangen. Dort war am Ende alles noch etwas enger als erwartet, bzw. die Sonne stand noch nicht hoch genug für ein großzügigeres Motiv.


AMG 814+815 steht im Endbahnhof Ajaccio. Vermutlich wird er gleich entweder den Langläufer nach Bastia übernehmen, oder in den Umlauf des Vorortverkehrs starten. Vier Bahnsteiggleise erscheinen trotz des hier etwas größeren Angebotes etwas überdimensioniert.


Von unserer Stelle an der Promenade können wir die Corsica Ferries beim Anlegen in den ersten Sonnenstrahlen beobachten. Auch von der weiteren großen Linienschiffgesellschaft, Corsica Linea, liegt ein Schiff im Hafen. Das erste kleinere Kreuzfahrtschiff scheint es auch im April schon nach Korsika verschlagen zu haben.


Trotz des Verkehrslärms war das Brummen des AMG 809+810 und das Klingeln der Schranken rechtzeitig zu hören. Zug Nr. 791 ist im verlängerten Vorortverkehr von Ajaccio unterwegs und erreicht aus Ucciani kommend um 7.35 als erster Zug des Tages Ajaccio.


Irgendwie klappte das hier alles nicht ganz wie wir uns das vorgestellt hatten. Die Stelle ist für den AMG 810+809 deutlich zu kurz. Steiler wäre aber nur wenig von der Bucht zu sehen. Länger warten, bis eine eventuell bessere Stelle im Licht wäre, wollten wir hier in Ajaccio aber nicht. Dafür ist der Verkehr auf der Langstrecke zu dünn, auf die fünf Minuten nach Ankunft des Vorortzuges mit Zug 3 der erste bei Licht starten würde.

Jetzt musste wir ein ganzes Stück reisen. Unser Motiv für den Zug 3, der jetzt praktisch parallel mit uns starten würde, war die Pont Eiffel. Absolute Pflicht, diese Brücke mindestens einmal vernünftig umzusetzen, bei Gelegenheit die Tage auch gern noch aus unterschiedlichen Perspektiven. Auf dem Weg über den Pass käme uns noch der erste Zug aus Bastia entgegen. Bis Tattone, kalkulierte mein Navigator vollkommen korrekt, sollten wir es schaffen.


In Tattone hatten wir gestern Abend schon gestanden. Das Licht stand da eigentlich völlig falsch und stattdessen jetzt am Morgen richtig, aber gestern hatte es weder Licht, noch die Berge im Hintergrund gehabt. Der Zustand der Fahrzeuge ist bei der CFC leider recht dürftig. Meist fällt das erst bei etwas näherem Hinsehen auf, bei AMG 805+806 fehlt jedoch, offenbar nach einem Aufprall, das gesamte untere Frontelement auf einer Seite. Das kleine seitliche Dreiecksfenster vom Fahrerstand, war auf der Schadensseite mit Folie zugeklebt. Und so fuhr die Kiste noch mehrere Tage über die Insel.

So richtig sahen wir die ganze Landschaft hier nun zum ersten Mal, nachdem die Wolken gestern so tief in den Bergen hingen. Auf den Gipfeln lag sogar noch einiges an Schnee, immerhin ist der höchste Berg der Insel, der Monte Chinto, 2709 Meter hoch. Es hat hier an der Passstraße sogar Lifte hinauf in ein kleines Skigebiet. Das dürfte aber wohl nur eine sehr kurze Saison und ebenso kurze Pisten haben.
Am Blick auf die Bastione di Pasciola hielten wir kurz an. Letzte Wolken waberten noch um die 2000er im Hintergrund, davor auf einem spitzen kleinen Berg das Fort aus dem Jahr 1771, natürlich errichtet, um sich wiedermal Belagerern zur Wehr zur setzten, in diesem Fall den Franzosen.


Die Bastione di Pasciola kurz vor Vivario, vor der Kulisse der noch wolkenumwaberten 2000er. Was für ein herrlicher Morgen!


Die schneebedeckten Gipfel waren gestern nur an wenigen Stellen zu erahnen gewesen, zu tief hingen die schweren Regenwolken.

Je tiefer wir hinter die erste hohe Bergkette kamen, desto mehr hingen hier im Inland noch die Wolken. Bei unserem Ziel, der Pont Eiffel, war es durchaus noch kritisch. Weiter voraus brauchten wir definitiv erstmal nicht fahren. Und es wurde zur reinsten Zitterpartie. Der Blick in den Himmel zeigte zwar Chancen auf Sonne, aber durchaus unter 50%, da die Sonne gerade noch nicht sehr viel höher war als die Wolken, die in unserem Rücken an einer Bergkante waberten. Zur geschätzten Planzeit hier zwischen Vivario und Venaco war kurz Licht an, dann wieder aus. Ein Zug war eh nicht gekommen. Um es kurz zu machen: Es passte. Als Zug Nr. 4 zu hören war, ging das Licht wieder an und hielt während er über die Brücke fuhr. Genial! Das erste richtige Top-Motiv an der CFC.


Zug Nr. 4 aus Ajaccio nach Bastia überquert die Pont Eiffel zwischen Vivario und Venaco. Wir stehen auf der neuen, parallelen Straßenbrücke. Die alte Straßenbrücke unter der Pont Eiffel hat im Grunde keine Funktion mehr, kann aber weiterhin befahren werden.

Als nächstes hatte ich einen etwas riskanten Take auf dem Zettel: Ein Viadukt hinter Soveria, bei dem man vom Gegenhang einen Blick mit dem Ort im Hintergrund umsetzen kann. Riskant deswegen, weil wir uns gestern schon den Zugang von unten angesehen hatten und der sich als geschlossenes Weidetor herausstellte. Kein Privé-Schild und es waren auch Wege und Pfade dahinter erkennbar, aber man müsste trotzdem irgendwie über das Tor klettern, dann noch ein ganzes Stück den Hang hoch und das Ganze in dem knappen Vorsprung, den wir bis dahin auch nur dank seiner kurzen Pause in Corte vor dem Zug 4 haben würden. Alles bisschen auf Kante genäht, aber ich kalkulierte optimistisch und um zur Eile zu mahnen, sportliche fünf Minuten, die wir an Vorsprung bräuchten. Nicht mal ich schaffte es mit einem veritablen Sprint den Berg hinauf in diesen fünf Minuten, aber wir hatten auch ein wenige mehr Vorsprung rausgefahren. Man muss hier aber wirklich bis zur Begrenzung durch den nächsten Zaun die Weide hoch, denn erst von dort wird hinter der Kuppe das Dorf Soveria sichtbar. Vorher ist das Motiv mit einem kleinen Viadukt im grünen Hang einigermaßen nichtssagend. Mein Vater blieb zunächst weiter unten stehen und schien sich in einer Mischung aus Anstrengung und dem nahenden Zug schon mit jener nichtssagenden Perspektive zufrieden zu geben. Er kannte das Motiv allerdings auch nicht, das ich im Kopf hatte. So trieb ich von oben mit wilden Gesten zum weiteren Aufstieg an und konnte das gewünschte Umdenken erzielen. Viel Luft war nicht und man hört den Zug hier auch wirklich spät.


Die Nummer des AMG, der heute Vormittag den Zug 4 fuhr, blieb weiterhin unerkannt. Hier überquert er einen Viadukt hinter Soveria, das sich im Hintergrund an den Hang des Quertals schmiegt.

Vom vormittäglichen großen Alle-Richtungen-Treffen in Ponte Leccia wollten wir auf den Zug 101/151 nach Calvi wechseln und damit erstmals ein Motiv an diesem äußert dünn befahrenen Streckenabschnitt zwischen Ponte Leccia und Île Rousse versuchen. Den würden wir dann bis Île Rousse begleiten, wenn sowas auf der mitten durch das verlassene Hinterland führenden Piste überhaupt möglich wäre. Wir stellten uns an der ersten Brücke, nachdem die Strecke bei Pietralba von der Hauptstraße abgebogen ist. Fortan geht es statt auf der ausgebauten und einen direkten Weg zur Küste findenden T30, auf der T301 weiter, einer schon ziemlich ausgefahrenen kleineren Piste, die in tausenden Kurven durch die Berge führt und mit teils noch kleineren Zweigstraßen, wie die Bahnstrecke, die Bergdörfer Novella, Palasca und Belgodère im Hinterland erschließt.


So richtig funktioniert die Vormittagsperspektive an der ersten Brücke hinter Pietralba bei der aktuellen Vegetation nur mit der Drohne. AMG 817+818 ist heute für den Dienst nach Calvi eingeteilt und sucht sich seinen Weg durch das menschenverlassene Hinterland.

Dieses Sträßchen ist wirklich allerliebst. Es besteht gefühlt zu zwei Dritteln aus Kurven, die noch dazu in der Regel in engen Radien, teils an idyllischen Flussauen, den Hanglinien folgen. Der Starkregen der letzten Tage hatte jede Menge Dreck und Geröll auf die Fahrbahn gespült und machte auf dem ausgefahrenen Asphalt die Suche nach einer fahrbahren Linie nicht einfacher. Ein vielleicht ganz anschauliches Ereignis für den Straßenzustand: Wir wurden von einem Motorrad vorbeigelassen! Ansonsten begegneten wir nicht einer Handvoll anderer Verkehrsteilnehmer in einer halben Stunde Fahrt bis Belgodère, wo einen die Zivilisation kurzzeitig wieder ein wenig einholt. So hatte ich mir das Hinterland Korsikas vorgestellt. Die Bahnstrecke windet sich zwar teils ähnlich kurvenreich durch die Landschaft, macht aber deutlich weniger Höhe, sodass der Zug nicht wirklich einzuholen war. Also einzuholen war er schon, aber man schafft es dann nicht mehr runter zu einem Motiv. So erblickten wir Strecke und Zug mehrmals von deutlich weiter oben, mehr als Suchbilder waren aber nicht drin. Zumindest dafür bot die Straße wenigstens in der Nebensaison einen großen Vorteil: Einfach Warnblinker an und mitten auf der Straße stehen bleiben für ein Bild. Meist kommt eh die nächste halbe Stunde nichts.


In Palasca haben wir den AMG 817+818 knapp wieder eingeholt. Um irgendwie runter an die Strecke zu kommen, reicht es aber bei Weitem nicht. Wenigstens ein Suchbild mit dem Bergdorf im Vordergrund und dem Triebwagen an der Bahnhofsausfahrt gelang aber. Wirklich günstig zum Dorf liegt der Bahnhof nicht gerade…


Ein weiteres Suchbild entstand zwischen Palasca und Belgodère.

Eines war uns bei der Begleitung zwischen Ponte Leccia und Île Rousse an diesem Vormittag bereits klar geworden: Dieser Streckenabschnitt würde eine ganz zähe Nummer werden. Bei zwei Zügen pro Tag und Richtung und praktisch keiner Chance einer Verfolgung, konnte man eigentlich nur sporadisch mal für eine einzelnes Bild an diese Strecke fahren und dann wieder zurück, irgendwohin, wo mehr Verkehr ist. Ich hatte zwar, obwohl sich noch deutlich mehr finden lassen dürften, gar nicht übermäßig viele Motive notiert, aber selbst die würden schon schwer abzuarbeiten zu sein, selbst wenn man sich zu zweit noch aufteilt oder die Drohne irgendwo hinschickt. Ist auf der Relation Bastia – Ajaccio vor allem die Vierstundenlücke am Nachmittag ein Problem, so ist hier im Grunde der ganze Tag ein Problem.

Vorerst behoben wir das Problem, indem wir uns wieder verabschiedeten und runter zur Küste fuhren, wo ab Île Rousse der “Tramway de la Balagne” genannte Strandverkehr Richtung Calvi einsetzt. Zwar der dünnste der drei Vorortverkehre, aber wenigstens ein krummer Zweistundentakt läuft hier. Man ist mit wenig zufrieden…


Nach 140 Kilometern längs über die Insel haben wir wieder Küste erreicht. Die Insel hinten markiert weithin sichtbar Île-Rousse, ab wo der Strandverkehr Richtung Calvi beginnt. Das Gewölk hat sich auch hier längst in die Berge zurückgezogen. Einen Vorteil haben ja solche Regentage wie zuletzt: Den nächsten Tag ist die Luft besonders klar und selbst am Mittag im April das Licht noch schön. 

Auf den nächsten Zug der Küstenstrecke wäre jetzt noch etwas Luft, denn der würde erst starten, wenn “unser” AMG 817+818 in Calvi angekommen wäre. Beste Zeit für ein Mittagessen. Wir fanden direkt an der Küstenstraße hinter Île Rousse wieder so eine riesige Patisserie Boulangerie, wo wir uns Süßes und Herzhaftes und natürlich Kaffee genehmigten und uns raus setzten. Anschließend wollte ich gleich eine meiner favorisierten Stellen an der Küstenstrecke anlaufen, den Weitblick über die Küstenlinie zwischen den Haltepunkten Giorgio und Lumio-L’Arinella. Dort lassen sich im Grunde den ganzen Tag verschiedene Ansichten umsetzen, eine besonders schöne auch am Mittag. Da war das klare Licht heute genau das Richtige. Die Zuwegung ist etwas zeitaufwändiger, da die Strecke hier recht weit entfernt von der Küstenstraße verläuft. Von der Hauptstraße kann man noch knapp 500m eine Asphaltpiste reinfahren, dann ist etwa ein knapper Kilometer oder mehr zu Fuß zu den verschiedenen Motiven zurückzulegen. Und wenn man das erste Mal dort ist, weiß man nicht so recht, wo genau man hin muss. So brach gleich wieder etwas Zeitdruck aus, denn wir sahen recht lange die Strecke nicht und konnten entsprechend auch schwer einschätzen, wo nun der passende Ausblick ist und wie wir dort hinkämen. Mein Vater fand schließlich einen passenden Spot und ich eilte schnell dorthin. Mehr als eine Minute blieb nicht mehr, bis der Zug durchkam. Leider ein AMG, wahrscheinlich wieder “unserer”, der eben aus Ponte Leccia in Calvi angekommen und jetzt die Küstenstrecke übernommen hatte. Zumindest mussten wir hoffen das es so war und nach den zwei Mittagsrunden eine alte Einheit übernimmt, sobald der AMG sich wieder auf den Weg in die Berge machen würde.


Eine kleine Asphaltstraße kann man noch heranfahren Richtung Strecke, dann muss man ein Stück zur Küste hinunterlaufen, um zu den Motiven zwischen Giorgio und Lumio-L’Arinella zu gelangen. Gibt schlimmere Orte für einen Spaziergang…


Viele kleine Pfade führen hier durch die Hügel. Man sollte sich dennoch ein wenig bei OSM orientieren, um einen zu erwischen, der nicht einfach irgendwo im Stacherlgestrüpp endet.


Wir haben einen ersten genialen Ausblick auf die Strecke und die Küstenlinie gefunden. AMG 817+818 ist auf die beiden mittäglichen Umläufe der Tramway de la Balagne eingeschwenkt und verdingt sich über Mittag mit zwei Runden zwischen Calvi und Île Rousse. Die Sandfläche unten am Gleis ist der Haltepunkt Giorgio.

Für die Rückfahrt wollten wir auch gleich noch hierbleiben. So viel anderes blieb auch nicht, denn zurück zum Auto und zu einer anderen Ecke, würde doch recht knapp werden. Also liefen wir mal runter zur Strecke und schauten, ob da irgendwo was ging. Alles keine “must haves”, dafür teilten wir uns auf und hatten gleich zwei davon.


Einfach herrlich hier. Da will man gar nicht so schnell wieder weg und der Weg hinunter zur Strecke war eine nette kleine Bewegungseinheit, nachdem der Großteil des Tages bislang wieder sitzend und stehend verbracht wurde.


Ich erwartete Zug 305 an einem völlig verfallenen Streckenposten zwischen Giorgio und Lumio-L’Arinella. Es ist natürlich immernoch AMG 817+818. Hier unten kommt man übrigens über die kleine Straße zum Haltepunkt Lumio-L’Arinella und eine von dort parallel zur Strecke führende Piste auch deutlich schneller hin, als von oben von der Küstenstraße hinunterzulaufen.


Kurz zuvor kam der Zug ein Stück weiter Richtung Giorgio bei meinem Vater durch.


Durch Gebüschtunnel führt der Pfad hinauf zurück zum Auto.


April auf den Mittelmeerinseln ist einfach herrlich. Es blüht und grünt alles wunderschön, bevor der lange trockene Sommer einsetzt und die Landschaft nicht selten in ein trockenes Braun/Gelb verwandelt.


Eine Kretische Zistrose(?) am Wegesrand.


Und natürlich auch hier der allgegenwärtige Affodill.

Die nächste Runde wollten wir uns an der Strandstrecke im Stadtgebiet von Calvi ansehen. Dort führt die Strecke die letzten Kilometer entlang der Bucht quasi direkt auf der Düne entlang und irgendwie müsste da auch eine Ansicht mit Strand und Meer machbar sein. Wir parkten zwischen Club Tennis und Calvi u Pinetu. Die in der Saison wohl menschliche Parkuhr hatte im April noch keinen Dienst. Ein bisschen war es noch hin, denn die Hinfahrt nach Île Rousse hatten wir jetzt umlaufen. War aber auch nicht schlimm, denn das wäre hier ein ziemlich steiler Nachschuss gewesen, was gerade bei der LED-Beleuchtung der AMGs nicht sonderlich aussieht. So schlenderten wir noch etwas am Strand von Calvi entlang, bevor es Zeit wurde, sich für den Zug 307 zu stellen. Mit dem kleinen Tritt, den ich hinter dem Fahrersitz mittransportierte, erreichte ich die optimale Höhe, um noch reichlich Meer mit ins Bild zu bekommen.


Die Zitadelle an der Bucht von Calvi. Trotz nicht einmal 6000 Einwohner bereits die fünftgrößte Stadt der Insel.


Hoffentlich seine letzte Runde auf der Strandlinie: AMG 818+817 kommt als Zug 307 aus Île Rousse und hat soeben den Haltepunkt Calvi u Pinetu im Hintergrund verlassen.

Eine Stelle, die erst sehr spät am Nachmittag passend ins Licht rückt, findet sich vor der 90-Grad-Kurve der Bahnhofseinfahrt Sainte Restiuda. An dem Haltepunkt, der wieder über eine kleine Piste von der Küstenstraße zu erreichen ist, hatten wir vorhin schon kurz vorbeigeschaut, am frühen Nachmittag hatte sich dort aber nichts ergeben, was uns zum Bleiben veranlasst hätte. Anders jetzt mit dem vorgemerkten Motiv, zu dem man vom Pinienparkplatz oberhalb des Haltepunktes noch wenige hundert Meter hinüberlaufen muss. Planmäßig kamen jetzt zwei Züge relativ dicht hintereinander, denn neben dem Strandpendel, brach jetzt zusätzlich der Langläufer Richtung Ponte Leccia auf. Mit Abfahrt 16.15 Uhr fährt letzterer der Tramway de la Balagne gerade einmal 15 Minuten voraus. Für die Aufnahme des Strandpendels fuhren wir nach der Aufnahme bei Sainte-Restitude noch ein Stück weiter Richtung Île Rousse zum Haltepunkt Bodri.


Ein vorletztes Mal für heute der AMG 817+818, jetzt als Langläufer Zug Nr. 152 nach Ponte Leccia. Kurz vor dem Haltepunkt Sainte-Restidude dreht die Strecke für wenige hundert Meter orthogonal zur Küstenlinie, sodass das bergige Inland mit den dort noch immer festhängenden Wolken in den Hintergrund rückt. Neben der Erkenntnis, dass die alte Garnitur nur läuft, wenn kein AMG von der Langstrecke in Calvi ist, waren es vor allem diese Wolken, die uns davon abhielten, den AMG heute noch einmal in die Berge zu begleiten.


Nachdem der AMG nun in die Berge entschwunden war, durfte wie erhofft für die letzten zwei Runden des Tages ein X 97000 ran. Gut, sind die Tage Mitte April schon wieder so lang. X 97054+9701 haben den Haltepunkt Bodri verlassen und rollen entlang der Küste die letzten Kilometer hinüber nach Île Rousse. Welcher Don lässt denn da oben auf dem Hügel seinen Palazzo bauen?

Es wurde etwas hektisch, denn in Île Rousse steht der Zug nur eine Viertelstunde und die Kurzzeitparksituation ist etwas schwierig. Schnell semi-legal geparkt, ein Bild im Bahnhof und wieder los. Wohin eigentlich? Für diese Uhrzeit hatte ich gar nicht viel auf dem Zettel, an vielen Stellen steht das Licht genau in der Achse. Also dann einfach nochmal Bodri, denn die letzte Runde wollten wir vor Île Rousse verhaften und dann wäre das jetzt wenigstens kein ewiges hin und her. “Nicht zu schaffen”, vermeldete der Fahrer. Das passt kalkulierte ich als Navigator und so ging es im Sprint vom Parkplatz etwa 200 Meter zum Haltepunkt hinunter. Ganz so viel Eile wäre dann nicht mal nötig gewesen, aber besser zu früh, als zu spät. Gut nur, dass die Parkplätze hier alle den kommerziellen Betrieb noch nicht aufgenommen hatten und an den Stränden im Grunde noch gar nichts los war.


X 97054+9701 stehen in Île Rousse für die Rückfahrt bereit. Dieser Blickwinkel war auch schon der Einzige auf diese Garnitur, der nicht vollkommen verkeimt war. Auch wenn das seltsame Rostbraun an der Front wohl auch mal Weiß gewesen sein sollte. Die Gleisanlagen des wahrscheinlich in den 2000er- oder frühen 2010er-Jahren sanierten Bahnhofes sind auch beachtlich umfangreich in Anbetracht der wenigen Zugbewegungen. Braucht es wirklich drei Durchfahrtsgleise und ein Abstellgleis, während man anderswo jegliche Ausweichmöglichkeit wegreißt?


Zuglaufschild der Strandbahn. Von zu nah sollte man sich den X 97000 besser nicht anschauen. Da blättert es, wo man nur hinsieht…


Am Haltepunkt Bodri haben sich sogar Fahrgäste vom nahen Strand eingefunden. Die winkten mir noch freundlich, dass der Zug käme, wie ich etwas abseits des Grünbahnsteiges stand, aber ich wollte ja gar nicht mit, sondern war nur so ein komischer Vogel der ein Bild machen wollte.


Nett aber, dass die mit ihrem Zustieg den Zug anhielten, so konnte ich noch eine zweite Perspektive bei der Ausfahrt aus dem kaum als solchen erkennbaren Haltepunkt umsetzen.

Bis zur letzten Runde hatten wir in Île Rousse jetzt noch gut 1 1/2 Stunden Zeit. Ich nutzte den Slot, um rüber auf die vorgelagerte Île de la Pietra zu laufen. Dort befindet sich einerseits der Fährhafen, an dem unter anderem Linienschiffe nach Toulon, Marseille und Nizza ablegen und auf einem felsigen Hügel der markant über die Bucht ragende Phare de la Pietra, ein kleiner weißer Leuchtturm mit grünem Dach.


Die Île de la Pietra ist über einen etwa 150m langen Damm mit dem Ort Île Rousse verbunden. Entlang des hinteren Teils des Damms bis zum Fähranleger befindet sich der kleine Yachthafen des Ortes.


Die Île de la Pietra beschreibt einen großen Bogen, sodass von einem schmalen felsigen Landstreifen über eine kleine Bucht hinüber zur anderen Seite der Insel mit dem Leuchtturm und dem Tour Génoise de la Pietra geblickt werden kann.


Blick zurück auf Île Rousse mit dem Damm zur Île de la Pietra. Der Yachthafen ist jetzt auf der anderen Seite des Damms kaum zu sehen. Wenn hier eine der großen RoPax-Fähren anlegt, bricht regelmäßig der Verkehrskollaps über die Insel und den Ort herein.


Schnell lief ich am Fähranleger vorbei und hinauf zum Leuchtturm, denn die Zeit drückte allmählich. Vom Ansteig zum Turm fällt der Blick auf die Felszunge, von der aus die vorherigen Aufnahmen entstanden waren.


Phare de la Pietra


Blick über den Tour Génoise de la Pietra bis zum Fährhafen. Dort liegt heute sogar ein kleines Frachtschiff. Die Linienschiffe von Corsica Ferries und Corsica Linea fahren hier zur Nebensaison noch deutlich seltener als zum Beispiel in Bastia.

Ein wirklich herrlicher Abend. Hier wäre ich gern noch länger geblieben. Das klare Licht, die rotbraunen Felsen, der weite Blick über die Küstenlinie und Richtung Berge. Auch war angenehm wenig los, sodass ich gut noch etwas herumschlendern oder einfach irgendwo hätte sitzen können. Aber bei dem bekanntlich sehr dünnen Fahrplan, konnte ich mir eine solche Nachlässigkeit natürlich nicht erlauben.

Mein Ziel waren die Kurven entlang der Küste kurz vor Île Rousse. Die dortigen Motive rücken wirklich erst mit diesem letzten Zugpaar vernünftig ins Licht. Die Tage waren zum Glück inzwischen gerade lang genug für diese Leistung. Nur dort hinzukommen ist nicht ganz einfach. Es ist zwar ein Weg eingezeichnet bei OSM, der aus Île Rousse durch den überwucherten grünen Hang nach dorthin führt, in der Realität verlor sich dieser Pfad aber schnell zwischen allen möglichen, von den hier frei umherlaufenden Rindern getrampelten, anderen Pfaden. Es war genau so lang einfach, wie es von der Straße aus Île Rousse über eine Wiese bis zu einem Weidetor ging. Dahinter begann Gestrüppland und Pfad-Labyrinth. Ich überlegte zwischendurch auch wiedermal, ob das so gedacht war, dass hier Leute durchlaufen, aber einerseits war mein Vater schon vor einer halben Stunde vorausgegangen, andererseits kam mir nach zehn Minuten auch ein Jogger entgegen, der freundlich grüßte. Schien hier also kein Problem zu sein. Problem blieb dafür weiterhin das Erreichen einer Stelle, von der aus man irgendwas sehen konnte. Bis dahin blieb nur das grobe Navigieren auf einen Punkt, von dem aus die Aufnahme bei DS RailView entstanden war, die mich überhaupt erst hier hatte hinlaufen lassen. Der Fotograf der Aufnahme ist jedoch auch gleichermaßen für seiner unglaublich genialen Frankreich-Aufnahmen bekannt, wie für den Aufwand und die Kletterei, die für die Aufnahmen bisweilen in Kauf genommen werden. So verkam das hier bald zu einer Durchschlageübung durch hüft- bis übermannshohes Stachelgestrüpp. Denn Stacheln und Dornen hat auf den Mittelmeerinseln bekanntlich fast alles. Immer wieder stampfte und raschelte es im Gestrüpp, wenn wieder irgendwo Rinder ihres Weges zogen. Die waren hinsichtlich der Dornen klar im Vorteil, scheinbar sind Fell und Haut dick genug, um einfach ungestört durchs Gebüsch zu streifen, während ich selbst ständig irgendwo hängen blieb.
Irgendwann erblickte ich meinen Vater deutlich weiter unten Richtung Strecke stehen, er hatte scheinbar einen passenden Ausblick gefunden. Einen Weg dorthin, konnte ich wiederum nicht ausmachen. Die Zeit wurde nun so knapp, dass ich die Priorität auf Plan B, “Drohnenstartplatz finden”, wechselte. Einfach war auch das hier nicht, denn es gab quasi keine nicht überwucherten, halbwegs ebenen Flächen. Das Starten ist meist nicht das größere Problem, irgendwie bekommt man notfalls immer eine kleine Fläche präpariert. Wenn ein Rotor irgendwo hängt, bricht der Startversuch eben ab und man modifiziert den Startplatz noch ein wenig. Problematisch wird dann eher das Landen, da man die Drohne dann wirklich sehr exakt über die winzige Fläche manövrieren muss und sie sich dann doch bei so wenig Freiraum weiterhin recht hartnäckig weigert zu landen. Meist bleibt dann auf dem letzten Meter nur die kontrollierte Bruchlandung, aber das wäre ein Problem für die Zukunft – erstmal war der Plastikvogel jetzt in der Luft und wartete auf den Zug 310 aus Calvi.


Im Grunde war diese Aufnahme der Drohne gar nicht so weit von einem der zwei Motive, die ich hier im Stachelgestrüpp vor Île Rousse hatte umsetzen wollen. Der Einschnitt am rechten Bildrand hätte es eigentlich sein sollen. Aber wenn es eh die Drohne richten musste, gefiel mir diese Teleperspektive auf X 97054+9701 besser.


Auch wenn das Seitenlicht hier schon knapp wurde, hatte mein Vater mit einer halben Stunde mehr Vorlauf auch ohne Drohne einen ziemlich genialen Ausblick auf einen kleinen Einschnitt mit der gesamten Île de la Pietra dahinter gefunden.


Für die Rückfahrt als Zug 311 wählte ich dann den Felseinschnitt, den ich eigentlich vom Boden hatte umsetzen wollen. Dafür hätte ich bei der Hinfahrt des 310 irgendwo da unten rechts stehen müssen. Erreichbar am Einfachsten wohl, wenn man – rein theoretisch natürlich – die Strecke runterläuft. Den passenden Standpunkt entdeckte ich dann auch erst auf dem Rückweg entlang der Strecke.


Wer hat sie entdeckt? Richtig! Eine kleine Figur hatte in der letzten Aufnahme unten links im Gestrüpp gestanden und den Zug quasi an genau derselben Stelle vom Boden aus fotografiert. So von der Meerseite sind X 97054+9701 aber auch besonders schön – olle Siffkarre…

Operation “Drohnenlandung” gelang dann mittels des beschriebenen, kontrollierten Absturzes auf dem letzten Meter nach einigen Anläufen und möglichst genauer Ausrichtung. Das Teil fragt aber wirklich immer nochmal sehr nachdrücklich, ob man dort wirklich landen will. Ja! Runter jetzt mit dir! Erstaunlicherweise hat sich das Fluggerät dabei noch nie ernsthaft verletzt. Die Rotorspitzen sind eh längst abgebrochen, aber das scheint nicht so recht zu stören und Ersatz würde nur dafür sorgen, dass die neuen Rotorblätter binnen kürzester Zeit wieder genauso aussehen.

Nochmal durch das Gestrüpp schlagen wollten wir uns jetzt nicht. Immer wieder auch der Gedanke, dass es auf den Mittelmeerinseln im Sommer quasi unmöglich sein müsste, solche Standorte zu erreichen, denn lange Hose ist dabei natürlich Pflicht. Das bei 40 Grad? Nein danke.
Wir liefen jetzt natürlich nicht einfach auf den Schienen zurück Richtung Île Rousse. Also wirklich nicht. Ehrenwort! Einen allerletzten Zug gab es aber noch, den wir, obwohl die Sonne hier wohl früher weg wäre, noch abwarteten, bevor wir nicht auf den Gleisen durch die Engstelle vor Île Rousse liefen. Es war der aus Ponte Leccia, als Zug 153 zurückkehrende Langläufer, der um 19.55 aus Île Rousse abfährt. Die Sonne stand zwar noch knapp über dem Horizont, aber schon hinter einer kleinen, ins Meer ragenden Landzunge, die ausreichte, um den letzten Rest direktes Sonnenlicht abzuschirmen. Trotzdem waren nicht nur die in den letzten Sonnenstrahlen liegenden Mittagsblumenwiesen vor der Kulisse der Île de la Pietra einfach nur wunderschön, sondern auch die Aufnahme mit dieser letzten Fahrt bei ausgehendem Tageslicht war irgendwie noch stimmungsvoll.


Die Île de la Pietra liegt im letzten Sonnenlicht vor sich bereits schließenden Mittagsblumen.


Die wunderschönen Teppiche aus Mittagsblumen sind im April an den Küsten Korsikas allgegenwärtig. Die prächtigen, großen Blüten öffnen sich erst mit den Sonnenstrahlen, woher vermutlich auch der Name stammt. Heimisch sind die Pflanzen hier ursprünglich nicht, dennoch nimmt man sie gern als motivbereicherndes Element oder als Motiv selbst auf.


Mit in der Dämmerung noch einmal auffälligerem Streckenfernlicht kommt der altbekannte AMG 817+818 als letzter Zug des Tages aus Ponte Leccia zurück.


Die Sonne stand nurmehr knapp über dem Horizont. Der erste und – Spoiler – bei weitem nicht der letzte Sonnenuntergang dieser Reise.

Wir liefen anschließend natürlich nicht durch die Engstelle und den Einschnitt Richtung Bahnhof Île Rousse und bogen auch nicht hinter dem Einschnitt durch das Gitter, das eben genug Platz zum Durchschlüpfen lässt, auf die kleine Anliegerstraße ab. Mein Vater hatte auch nicht vorher nachgesehen, ob man durch das Gitter kommt, während ich auf der Île de la Pietra gewesen war. Und um alles zu toppen, war auch eben kein Läufer fünf Minuten vor der Planzeit des Zuges wie selbstverständlich durch dieses Nadelöhr gejoggt. Das wäre natürlich alles viel zu gefährlich.

Zurück am Auto mussten wir nur noch vom Bahnhofsparkplatz zum Hotelparkplatz verschieben. Das Hotel hatten wir eben noch beim Warten auf den letzten Zug gebucht. Wiedermal zum Spottpreis weit unter 100 € in einer der vielen Ferienresidenzen von Île Rousse. Mit schönem Innenhof samt Pool und rundum gelegenen Gebäuden mit den Zimmern, war das eine wirklich schöne Anlage. Manchmal ist es dann fast schade, dass wir nie länger an einem Ort bleiben. Die Rezeptionistin hatte wohl knapp noch von unserer Buchung mitbekommen, sodass wir sie noch zum Einchecken erwischten und uns das Zimmer in einem der Gebäude zeigen ließen.

Kurz alle Geräte und Akkus im Zimmer angesteckt, dann liefen wir auch schon runter in das Ortszentrum, um noch nach einem Abendessen zu fahnden. Für Versorgung aus dem Supermarkt war es wiedermal zu spät, denn die schließen hier doch meist spätestens um 20 Uhr. Es gab natürlich wieder die üblichen teuren französischen Restaurants und auf der anderen Seite die einfachen Imbissbuden. So landeten wir am Ende doch wieder in einer Brasserie/Pizzeria. Es gab dort aber auch Pasta, Burger und Fleischgerichte. Da man sich Pizza auf solchen Reisen immer für die Abende aufsparen muss, wo man wirklich nichts anderes mehr findet – ansonsten läuft man besonders in der Provinz Gefahr, jeden zweiten Abend Pizza zu essen – wählten wir beide Pasta. Meine Wahl, die noch auf den Empfehlungen des Tages stand und extra angepriesen wurde, gab es dann nicht mehr. Gut, dann eben doch die andere. Mundete sehr, war aber wie immer bei Pasta etwas zu wenig nach einem langen Tag. Der Restbedarf würde dann eben aus den Autoreserven gedeckt werden. Die Frau am Nachbartisch war brutal. War die 70, oder erst 40 und die filterlosen Mentholzigaretten, die sie pausenlos in einen blauen Qualm hüllten, hatten sie besonders schnell altern lassen? Auch die Reste von dem, was einst eine Stimme war, sprachen Bände. Fiel uns immer wieder auf, wie viel hier gerade auch beim Essen noch in der Menge gequarzt wird. Bei uns hat das gefühlt auch in den Außenbereichen der Gastronomie doch ziemlich abgenommen in den letzten 15 bis 20 Jahren.

Der schwierige Fahrplan ließ uns auch heute wieder einen recht genauen Plan für morgen schmieden. Gleich zu Tagesanbruch wollten wir die “verbotene” Engstelle vor Île Rousse mit dem frühen Langläufer nach Ponte Leccia versuchen. Für den restlichen Tag fiel die Entscheidung dann letztlich darauf, ihn nochmal komplett dem Strandverkehr hier an der Küste zwischen Cavli und Île Rousse zu widmen. Vielleicht hatten wir auch noch nicht wieder Lust auf den dünnen Inlandsverkehr…

 

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