Brutalistisches Braunschweig – Nachkriegsarchitektur entlang der Straßenbahn

Braunschweig ist bei Besuchern bekannt für seine „Traditionsinseln“: Die Burg, der Dom und das alte Rathaus, die Fachwerkhäuser des Magniviertel oder der Altstadtmarkt. Mindestens genauso prägnant sind allerdings auch zahlreiche markante Bauten der Nachkriegszeit aus den 60er bis 80er Jahren. Einige der bekanntesten dieser nicht selten als „Bausünden“ verschmähten Betonbauten werden dabei auch fotogen von Braunschweigs Straßenbahn passiert.


Die Braunschweiger Innenstadt wurde im 2. Weltkrieg bei mehreren schweren Bombenangriffen zu fast 90% zerstört. Während wie durch ein Wunder die Burg, der Dom und das Rathaus nahezu unbeschadet durch den Krieg kamen, waren nicht nur weite Teile der Fachwerkhäuser der Innenstadt unwiederbringlich zerstört. Im Magniviertel lässt sich noch heute erahnen, wie viele Straßenzüge der Innenstadt vor dem 2. Weltkrieg ausgesehen haben mögen. Neben der weitgehend unbeschadeten Burg, dem Dom und Rathaus, wurden einige Traditionsinseln, wie der Altstadtmarkt nach dem Krieg wiederaufgebaut, auch wenn man es dabei mit der historischen Korrektheit nicht immer ganz eng nahm. Das Residenzschloss am heutigen Bohlweg wurde demgegenüber abgerissen und erst nach der Jahrtausendwende mit historischer Fassade als Einkaufszentrum wiedererrichtet.
Neben diesen bekannten historischen Ecken Braunschweigs wurden weite Teile der Innenstadt mit günstigen, typischen Nachkriegsgeschossbauten und breiten Straßenzügen wiedererrichtet, wie sie unzählige deutsche Städte heute prägen und weder durch besondere Schönheit, noch durch Hässlichkeit besonders hervorstechen. Sie sind halt einfach da, dienen noch heute dem einfachen Zweck des Wohnens und werden kaum weiter beachtet.
Gerade in Braunschweig gibt es daneben im ganzen Stadtgebiet aber auch einige markante Bauten der Nachkriegszeit, an denen sich bis heute die Geister scheiden. Die im Stil des Brutalismus in den 50er bis 70er Jahren entstandenen Betonkolosse werden von nicht wenigen als Bausünden verschmäht, integrieren sie sich doch in keiner Weise in das Stadtbild und stechen durch ihre kompromisslose Architektur heraus. Die Bezeichnung dieses Architekturstils als Brutalismus, kommt dabei keinesfalls von der Grobschlächtigkeit ihres Äußeren, sondern hat seinen Ursprung im französische béton brut, was nicht mehr bedeutet als roher Beton, und auf die unverkleideten Sichtbeton-Fassaden dieser Bauwerke zurückzuführen ist.

Während die Traditionsinseln heute von der Straßenbahn allesamt nicht mehr durchfahren werden, sind nicht wenige der markantesten Bauten der 60er und 70er Jahre in Braunschweig von der Straßenbahn angebunden und lassen sich so gemeinsam mit den Bahnen in Szene setzten. Schauen wir uns bei den bekanntesten Vertretern, dem Hauptbahnhof mit der Kurt-Schumacher-Straße und dem Ring-Center, der Stadthalle, dem neuen Rathaus, dem Architektenhochhaus der Universität und dem Studentenwohnheim Affenfelsen etwas genauer um.


Braunschweiger Hauptbahnhof mit Ring-Center und Kurt-Schumacher-Straße

Wer in Braunschweig mit der Eisenbahn ankommt, wird seit der Eröffnung des Hauptbahnhofes im Oktober 1960 von einem lupenreinen Vertreter brutalistischer Nachkriegsarchikektur empfangen. So ist die fast 100 Meter breite und fast 30 Meter hohe Betonwand wohl der über die Stadtgrenzen am weitesten bekannte Bau der 60er und 70er Jahre. Durch das Fehlen architektonischer Highlights im Umfeld, wird das Stadtbild durch diesen Bau allerdings kaum beeinträchtigt. Vielmehr stellt der Bereich um den Hauptbahnhof heute ein eigenes stadtplanerisches Kapitel der Löwenstadt dar. Das achtstöckige Gebäude ist über die ursprünglich vor dem Krieg als Paradestraße geplante und heute völlig überdimensionierte Kurt-Schumacher-Straße schon von Weitem zu sehen und bildet gewissermaßen deren Abschluss. Das erst im Jahr 2000 eröffnete Nahverkehrsterminal mit direkten Umsteigebeziehungen zwischen Straßenbahn, Bus und Taxi kaschiert beim Aussteigen aus der Straßenbahn am Hauptbahnhof heute weite Teile des vormals ungehinderten Blickes auf das Bauwerk.

Die größtenteils in den 70er Jahren gebauten Hochhäuser entlang der Kurt-Schumacher-Straße und das westlich neben dem Hauptbahnhof emporragende Ring-Center, vervollständigen heute das Bild der „modernen Stadt“ der 60er und 70er Jahre.


Unverwechselbar ist die Betonfassade des Braunschweiger Hauptbahnhofes, die der Wortherkunft des Brutalismus voll und ganz gerecht wird. Am späten Nachmittag lässt sich die Betonwand hervorragend mit den Zügen der Linie 1 ablichten. Am 24. August 2019 war der Zug aus NGT8D 0757 und B4 7471 allerdings als Stadionverstärker unterwegs und rückt nun über Willy-Brandt-Platz, Leonhardplatz und Leonhardstraße ins Depot ein.


Um 180-Grad gedreht, geht der Blick die Kurt-Schumacher-Straße hinauf und fällt auf die markanten Wohntürme die hier Anfang der 70er Jahre eröffnet wurden. Die beiden rund 48 Meter hohen vorderen und der hintere 59 Meter hohe Turm wurden in den vergangenen Jahren jedoch grundlegend saniert. Zuvor kamen hier noch die großflächigen Betonplatten der Außenfassaden voll zur Geltung. Am 12. April 2020 erreicht Tramino 1464 den Hauptbahnhof als Linie 2 in den Heidberg. Nur an Sonntagen verkehrt die Linie 2 vom J.-F.-Kennedy-Platz über den Hauptbahnhof zum Bürgerpark und weiter in den Heidberg. Montag bis Freitag nimmt die Linie die Abkürzung vom J.-F.-Kennedy-Platz durch die Leisewitzstraße zum Bürgerpark.


Auf der westlichen Seite des Nahverkehrsterminals dominiert das 62 Meter hohe Ring-Center die Szene. Das 1975 eingeweihte Wohngebäude mit Einzelhandel im Erdgeschoss, hat bis heute nichts seiner ursprünglichen „Schönheit“ eingebüßt. Tramino 1452 beginnt am 12. April 2020 seine Fahrt am Hauptbahnhof nach Broitzem. Nur am Morgen an den längeren Tagen im Jahr lässt sich dieser Blick auf das Ring-Center umsetzten.


An praktisch identischer Stelle in Gegenrichtung fällt der Blick auf das Dach des Nahverkehrsterminals vor der Betonwand des Hauptbahnhofes. Am Abend des 10. April 2019 ist der LHB-Zug aus GT6 8157 und B4 8175 auf dem Weg nach Stöckheim. Das Design des Zuges stimmt mit dem des 20 Jahre zuvor gebauten Hauptbahnhofes verblüffend gut überein…


Stadthalle

Nicht weit ist es vom Hauptbahnhof zum nächsten architektonischen Highlight der 60er Jahre, der Braunschweiger Stadthalle. Nur eine Station müssen wir mit der Linie 5 bis zur Haltestelle Willy-Brandt-Platz fahren. Östlich der vierspurigen Straße befindet sich heute der neue BraWoPark, nach Westen blicken wir direkt auf die Waschbetonfassade der 1965 eröffneten Stadthalle. Seit 2018 ist das Gebäude ein offizielles Baudenkmal, was die nach 50 Jahren intensiver Nutzung dringend notwendige Sanierung nicht vereinfacht, das unverwechselbare Erscheinungsbild aber über die Sanierung hinaus wohl in gewissen Maßen bewahren dürfte. Die Multifunktionshalle zählt pro Jahr nicht selten 1.000 Veranstaltungen und bietet im größten Saal bis zu 2.300 Besuchern Platz. Nahezu jede Art von Veranstaltung findet in dem Gebäude statt, größte Aufmerksamkeit erhielt zuletzt das Verfahren um den VW-Abgasskandal, welches aufgrund des großen Interesses vom Landgericht in die Stadthalle verlegt wurde. Im Gegensatz zum architektonisch minimalistischen Hauptbahnhof, weißt die Stadthalle aus jedem Blickwinkel andere geometrische Formen auf, die aus groben und geometrisch einfachen Elementen verschiedenste Gesamtformen bilden.


Die ohnehin schon im Auge des Betrachters liegende „Schönheit“ der Stadthalle blättert zunehmend ab. Die dringend notwenige Sanierung soll in den kommenden Jahren stattfinden.


Interessante geometrische Formen finden sich zuhauf. Auch die später gebaute Überdachung am Haupteingang ist jedenfalls nicht alltäglich.


Nicht nur viel Beton zählte zur Stadtplanung der 60er Jahre, auch großzügige Grünanlagen wurden gerade in neuen Wohngebieten angelegt. Auch an der Stadthalle wurde eine Wiese angelegt und einige Bäume gepflanzt.


Mit der Straßenbahn lässt sich die Stadthalle nur aus einer Perspektive vernünftig ablichten, von der kleinen Wiese vor der Gedenkstädte des „KZ-Außenlager Braunschweig Schillstraße“ aus über den Willy-Brandt-Platz gesehen. Bis etwa halb zwölf steht hier am Vormittag die Sonne passend, ohne Autos und Passanten vor der Bahn benötigte eine Aufnahme allerdings selbst zu den gespenstisch leeren Corona-Zeiten mehrere Versuche. Am Sonntag den 12. April passte dann schließlich alles, als Tramino 1453 als Linie 5 den Willy-Brandt-Platz Richtung Hauptbahnhof überquerte. Die vor wenigen Tagen noch prächtigen Osterglocken, hatten unter den hohen Temperaturen Anfang April allerdings schon deutlich gelitten…


Neues Rathaus

Das nächste Highlight unserer Architekturreise befindet sich mitten in der Innenstadt. Neben das im 2. Weltkrieg weitgehend unbeschadet gebliebene Rathaus, wurde 1968 bis 1971 als Erweiterung das Neue Rathaus gebaut. Dabei wurde keinerlei Rücksicht auf das historische Ambiente des Alten Rathauses genommen, sondern vielmehr kompromisslos ein Betonbau im Stil der Zeit praktisch direkt neben die Traditionsinsel mit Altem Rathaus, Dom und Burg gezimmert. Das Erdgeschoss dient dabei dem Kleingewerbe, wobei die Ansammlung dubioser Smartphone-Schieber-Kiosks und ständig wechselner, siffiger Bars, dem Besucher der Stadt beim Aussteigen an der zentralen Haltestelle Rathaus, wohl einen abschreckenden ersten Eindruck der lebenswerten Stadt vermittelt. So wird nicht nur das Gebäude selbst von vielen als „Bausünde“ mitten in der Innenstadt empfunden, sondern auch dessen derzeitiges „Ambiente“. Die dringend notwendige Sanierung verschiebt sich derweil seit Jahren aufgrund unterschiedlichster Pläne bezüglich der zukünftigen Gestaltung und Nutzung.


Etwas Weitwinkel muss es schon sein um das Neue Rathaus in seiner ganzen Pracht abzubilden. Am 26. August 2019 hat der Mannheimer-Zug aus GT6 7755 und B4 7772 die Haltestelle Rathaus als Linie 3 in die Weststadt verlassen.


Am Ostermontag den 13. April 2020 verlässt Tramino 1457 als Linie 3 die Haltestelle Rathaus, nachdem der halbstündige Anschluss an die Linie 1 abgewartet wurde.


Zum Vergleich das Alte Rathaus, gebaut zwischen 1894 und 1900 im Stil der Neogotik. Links schließen sich Burg und Dom an. Ein maximaler Kontrast zum Brutalismus der 60er Jahre.


Warenhaus Horten Braunschweig

Wir bleiben noch kurz am Bohlweg. Wenn auch das 1972-1974 gebaute Warenhaus Horten im Architekturstil deutlich von allen anderen Bauten dieser Reihe und Zeit abweicht und nicht dem Brutalismus zuzuordnen ist, so ist es doch eines der markantesten Gebäude der 70er Jahre in Braunschweig, steht es doch in zentraler Lage neben dem heutigen Schloss und wirft seinen Schatten zweifelhafter Schönheit auf das Magniviertel. Denn mag die Schönheit vieler Gebäude dieser Bilderstrecke vielleicht noch im Auge des Betrachters liegen, so sind sich hier doch wahrscheinlich 99% einig: Dieser Klotz ist einfach nur hässlich und deplatziert. In den 70ern mag der Geschmack einiger wohl noch anders gewesen sein und so gründeten die wuchtigen Gebäude der Warenhauskette, mit der „Hortenkachel“ als Designelement, kurzerhand ihren eigenen Architekturstil in mehreren deutschen Städten. Besitzer und Namen der Kaufhauskette haben sich inzwischen teils mehrmals geändert, die vielleicht größte Bausünde ist der Innenstadt von Braunschweig aber bis heute erhalten geblieben.


Vollkommen überraschend standen Sonntag den 4. Mai 2014 zwei Solo-Mannheimer im Einsatz. Den Grund für diese unerklärlichen Hochflureinsatz im Plandienst an einem Sonntag konnte ich damals nicht in Erfahrung bringen. Der bedeckte Himmel und der kurze Wagen boten allerdings die Möglichkeit des immer gegenlichtigen Hauptschusses auf die Kaufhausfassade mit ihren ungewöhnlichen Kacheln. GT6 7752 stand an diesem Sonntag auf der M5 im Einsatz und biegt von der Haltestelle Schloss in die Georg-Eckert-Straße ein. 


Auch der Waisenhausdamm wird von dem mächtigen Bau an seinem Ende dominiert. Am 17. Juli 2017 biegt 0759 als umgeleitete 5 von der Stobenstraße in den Waisenhausdamm zur Ersatzhaltestelle Schloss.


Großflächig Hortenkacheln auch auf der Rückseite des Kolosses. Der Fensterblick der benachbarten Anwohner ist in den 70ern nicht unbedingt schöner geworden…


TU-Braunschweig

In seiner Gesamtheit an 60er und 70er-Jahre-Schönheiten unerreicht sind wohl die im gesamten Stadtgebiet verteilten Gebäude der Technischen Universität Braunschweig. Sei es nun das Elektrotechnik-Hochhaus am Gauß-IT-Zentrum an der Hans-Sommer-Straße, das Architektenhochhaus an der Mühlenpfordstraße, oder die Universitätsbibliothek und der Audimax am Hauptcampus. Von der Straßenbahn wird die Universität, trotz immer wieder aufkommender Pläne einer „Campus-Bahn“ genannten Neubaustrecke, bis heute nur mäßig am Hauptcampus von den Linien 1, 2 und 10 und am Nordcampus am Bienroder Weg von der Linie 2 erschlossen. So ist die einzige Schönheit die sich mit den Bahnen im Bild ablichten lässt, das Architektenhochhaus an der Mühlenpfordstraße, wo die Linie 1, 2 und 10 den Hauptcampus östlich tangieren. Der Hauptschuss auf das Architektenhochhaus mit dem Wendentor ist dabei wohl eines der bekanntesten Motive dieser Reihe. Die Anfang des 18. Jahrhunderts angelegte Wach- und Zollhausanlage des Wendentors an der damaligen Fernstraße nach Lüneburg, bilden immer wieder einen schönen Kontrast zum 1976 eröffneten Architektenhochhaus. Mit seinem kompromisslos wuchtigen Erscheinungsbild bildet der 59 Meter hohe Turm einen maximalen Gegenpart zu den kleinen und zierlichen Zollhäuschen. Überraschenderweise ist trotz fast 200 Jahren Unterschied, jedoch beiden Bauwerken ein strenger Hang zur Symmetrie gleich.


Am 5. Juni 2018 passiert der Mannheimer-Zug aus GT6 7758 und B4 7775 vor der Kulisse des Architektenhochhauses die beiden Zollhäuschen des Wendentors. Das Zollhaus auf der linken Seite versteckt sich zwar hinter viel Grün, bildet aber einen exakten symmetrischen Gegenpart zum Haus auf der rechten Seite.


Aus der Vormittagsperspekive sind derweil beide Zollhäuschen zu sehen. Links an das Hochhaus schmiegt sich heute das Informatikzentrum an. Tramino 1464 passiert in menschenleeren und fahrzeugfreien Corona-Zeiten am Sonntag den 12. April 2020 die Szenerie.


Zwanzig Jahre zuvor wurden das Okerhochhaus der TU-Braunschweig aus architektonischer Sicht noch deutlich einfacher und vielleicht auch konventioneller entwickelt. Von der anderen Straßenseite lassen sich die oberen Stockwerke des knapp 59 Meter hohen Gebäudes mit ins Bild nehmen. Der weitgehende Lockdown ließ an diesem Mittwoch den 8. April 2020 ungewöhnlich viele Bilder entlang der Mühlenpfordstraße ohne Autoschaden gelingen. Auch Tramino 1453 rollt durch eine leergefegte Straße. Der Schriftzug in den Fenstern der oberen beiden Etagen des Hochhauses, „Wissenschaft ist Hoffnung“, ist dieser Tage wohl aktuell wie lange nicht mehr…


Studentenwohnheim Affenfelsen

Für unser nächstes 70er-Jahre-Sightseeing-Highlight brauchen wir gar nicht wieder in die Bahn zu steigen. Schon an der Haltestelle Mühlenpfordstraße thront es über den dreistöckigen Wohnhäusern Am Wendenwehr: Der Affenfelsen. Wer das Gebäude einmal gesehen hat, stellt wohl kaum die Frage, woher es im Volksmund schon nach kürzester Zeit seinen Namen erhielt. Das 1976 eröffnete Studentenwohnheim ist vielleicht der reinste und markanteste Auswuchs des Brutalismus in Braunschweig. Auch wenn die Anlage seit einigen Jahren schrittweise saniert wird, wohnt man dort wohl noch immer eher des Preises wegen. So kommen hier auch Studierende, die ein Auslandssemester bei der TU-Braunschweig verbringen, zahlreich unter. Bildlich lässt sich der unverwechselbare Betonbau mit der Straßenbahn allerdings nur schwierig umsetzten. Neben der erwähnten Perspektive an der Haltestelle Mühlenpfordstraße, bietet sich bei bedecktem Himmel oder am frühen Abend nur der weitwinklige Blick quer über den Ring an.


An der Haltestelle Mühlenpfordstraße thront der Affenfelsen bereits über den dagegen zierlichen Wohnhäusern Am Wendenwehr. Am 26. August 2018 ist der Mannheimer-Zug GT6 7756 + B4 7776 als Stadionverstärker im Einsatz und nimmt einen der wenigen Fahrgäste auf, die vor Spielbeginn in Richtung Innenstadt unterwegs sind.


Im frühen Abendlicht über den Ring hinweggesehen, entfaltet der brachiale Bau seine ganze Wirkung. Das in rot und dunkelgrau gehaltene Treppenhaus(?) an der rechten Seite, tritt erst mit der Teilsanierung vor einigen Jahren derart in abweichender Farbe in Erscheinung. Am frühen Abend des 12. April 2020 überquert mit Tramino 1468 eines der inzwischen letzten Fahrzeuge im ursprünglichen Design den Ring.

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