Rundreise durch Nordpolen IX: 130-jähriges Jubiläum der Straßenbahn Elbing

Der heutige Tag war von dem vorgenommenen Programm eigentlich nicht wirklich gefüllt. Auf dem Zettel standen noch die Linie 2 und einige Motive, die ich an den anderen beiden Linien gestern noch nicht umgesetzt hatte. Durch einen sehr erfreulichen Zufall sollte der Tag unerwartet doch noch mit einiger Spannung gefüllt werden.


Samstag, 23. August 2025: 130-jähriges Jubiläum der Straßenbahn Elbing

Ein wenig mehr Schlaf als sonst üblich gönnte ich mir am heutigen Tag. So unglaublich voll war das Programm für heute nicht mehr und aus diesem Grund bestand keine Notwendigkeit übermäßig früh aufzustehen. Trotzdem klingelte der Wecker um 08:00 Uhr. Fürs Schlafen war ich schließlich nicht im Urlaub. Draußen schien zwar keine Sonne, zumindest war es aber noch trocken, also gab es keinen Grund im Apartment sitzen zu bleiben. Ich verließ das Apartment mit dem gleichen Ziel wie bereits am gestrigen Morgen. Zunächst sollte es zwischen die Stationen 1-go Maja – Sąd und Plac Słowiański gehen. Dort würde ich den heutigen Wagenpark von allen drei Linien sehen. Meine Hoffnung war, dass heute andere Wagen als am gestrigen Tag eingesetzt werden würden und dadurch vielleicht auch die ex-Augsburger heute zum Einsatz kämen. Der erste Wagen, der mir am heutigen Tag begegnete, unterstrich diese Vermutung zunächst. Es handelte sich um einen anderen Konstal 805Na, der auf der Linie 2 unterwegs war, als es noch gestern der Fall gewesen war. Danach folgte jedoch nach und nach die Ernüchterung. Abgesehen vom ausgetauschten Konstal 805Na und einem anderen Pesa auf der Linie 3 schien sonst genau der gleiche Auslauf unterwegs zu sein, wie bereits gestern. Einziger Unterschied war, dass es auf der Linie 1 noch ein Wagen weniger war, weil die Linie im Samstagsverkehr ausgedünnt verkehrte. Dadurch war einer der Modertransfahrzeuge weggefallen. Trotz der leichten Ernüchterung und der sich langsam anbahnenden Realisation, dass ich wohl kein Bild der ex-Augsburger mehr bekommen würde, setzte ich ein paar erste Fotos rund um die Station 1-go Maja – Sąd um.

Direkt als erstes Fahrzeug des Tages begegnete mir der einzige wirklich “neue” Wagen im Planbetrieb am heutigen Tag. Mit Konstal 805Na 043 hatten sie sicherlich den abgerocktesten Wagen des Betriebs auf die Strecke geschickt. Ungefähr alles an diesem Wagen war krumm und schief, überall hatte der Wagen Beulen und Kratzer und an allen Stellen fraß sich durch die Werbung der Rost hindurch. Hier fuhr der Wagen gerade auf die Station 1-go Maja – Sąd zu.

Wieder einmal befand ich mich an der Kreuzung hinter der Station 1-go Maja – Sąd. Laut Google-Maps sollte als nächstes der Gegenkurs der Linie 2 kommen und ich hoffte auch hier auf etwas Interessanteres als ein Modertrans-Fahrzeug, durch das schon gestern der zweite Kurs bedient wurde. Mit dieser Hoffnung wurde ich jedoch enttäuscht. Es war Wagen 074 der sich um die Ecke schob und über die Kreuzung in Richtung der Station rumpelte. Zumindest zeigte sich bei diesem Bild ein Anflug von Licht auf dem Wagen.

Nachdem ich das Bild mit dem repräsentativen Haus im Hintergrund bereits gestern etwas seitlicher umgesetzt hatte, versuchte ich mich heute an dem Bild von etwas weiter hinten und steilerer Perspektive. Lange Zeit hatte sogar noch die Sonne geschienen, als ich auf den Wagen gewartet hatte. Pünktlich zur Ankunft des Wagens war diese jedoch verschwunden und erneut entstand ein Bild, bei dem zwar im Hintergrund blauer Himmel zu sehen war, der Vordergrund jedoch nur Schatten zu bieten hatte. Wagen 403 war immerhin nochmal ein anderes Fahrzeug, als gestern auf der Linie unterwegs gewesen war.

Von der Strecke rund um die Station 1-go Maja – Sąd hatte ich nun wirklich langsam genug. Ich überlegte mir also, wie ich den weiteren Tag angehen wollte. Die Strecke nach Saperów hatte ich noch auf dem Zettel, um dort eventuell ein Streckenbild zu schießen. Der Wagen war aber gerade weg und somit würde dort in der nächsten halben Stunde erstmal nichts mehr in Richtung Endstation fahren. Den Ast nach Druska hatte ich gestern intensiv dargestellt und dabei sogar an einigen Stellen Sonne gehabt. Dort würden sich heute auch keine besseren Motive ergeben. Den dünnen Takt der Linie 2 wollte ich mir so früh am Morgen auch nicht antun. Somit blieb nach dem Ausschlussprinzip nur noch eine Strecke über. Der Ast der Linien 1 und 3 nach Ogólna. Dort hatte ich mich gestern eigentlich nur mit dem kurzen Stück zwischen den Stationen Obrońców Pokoju (Wiejska) und Obrońców Pokoju (Batorego) intensiv beschäftigt. Abgesehen davon hatte ich an diesem Ast bisher wenig gemacht. Also würde ich mich die nächste Zeit nun mit diesem Ast intensiver beschäftigen. Bevor ich mich zu weit den Ast heraus bewegte, wollte ich zunächst noch ein Bild des Wagens 043 schießen, wenn dieser von der Endstation Druska zurückkehren sollte. Da die Linie bereits ab der Station Robotnicza (Królewiecka) den Ast der Linien 1 und 3 verließ, blieb mir davor gar nicht mehr so viel Strecke, wollte ich nicht schon wieder ein Bild rund um die Station 1-go Maja – Sąd machen. Letztendlich entschied ich mich für ein risikoreiches Motiv an der großen Straße kurz hinter der Station Plac Słowiański. Nach dem Versuch des Bildes von Wagen 043 ging es weiter Richtung Ogólna. Meine nächsten beiden Motive fand ich an den Stationen Browarna (ZUS) und Browarna (Dolna).

Für die Rückfahrt von Konstal 043 hatte ich mich kurz hinter der Station Plac Słowiański aufgestellt. Hier war die Strecke nach der kurzen Stadtdurchfahrt wieder auf eine größere Straße abgeknickt und verlief in Straßenmitte. Bis zum Abzweig der Linie 2 an der Station Robotnicza (Królewiecka) änderte sich an der Streckenführung auch nichts mehr. Daher hatte ich mich an diesem Motiv aufgestellt, an dem zumindest die Häuserfassaden einiges hergaben. Etwas unglücklich war, dass bei Durchfahrt des Wagens auch ein Auto parallel fuhr und so das Bild etwas zerstörte.

An der Station Browarna (ZUS) überquerte die Straßenbahn einen kleinen Kreisel. In diesem war eine noch leicht blühende Hecke gepflanzt. Mit seiner Länge passte Wagen 070 genau in die Lücke zwischen den beiden Hecken, sodass ich den Wagen im Kreisel ablichten konnte. Einzig der relativ helle Himmel im Hintergrund machte das Ganze etwas kaputt.

Ich ging vom letzten Bild zu Fuß weiter, weil ich den Wagen, mit dem ich hätte fahren können, gerade fotografiert hatte. Nur eine Station weiter erreichte ich die Station Browarna (Dolna), die sich direkt am Depot befand. Rund um die Station bot sich durch eine Häuserfassade fast so etwas wie eine wirkliche Stadtkulisse. Erfreulicherweise kam mir Konstal 805N-EN 065 entgegen, der in die Flut an modernen Wagen auf der Linie 1 ein wenig Abwechslung brachte.

Die Station Browarna (Dolna) befand sich direkt am Depot des Betriebes. Bevor ich mich weiter den Ast nach Ogólna herausarbeiten wollte, ging ich kurz zu Fuß zum Eingang des Depots. Vielleicht würde sich ja dort irgendwas Interessantes bieten, für das es sich lohnte, die Kamera herauszuholen. Und tatsächlich standen auf dem Ausfahrtsgleis des Depots direkt zwei Fahrzeuge. Ganz vorne stand einer der beiden 2016 aus Lodz übernommenen Konstal 805N-EN, dahinter stand einer der ex-Augsburger. Ein Blick in Richtung der Wagenhalle hinüber zeigte, dass auch dort eine ganze Reihe an Fahrzeugen nebeneinander aufgereiht waren. Es wirkte fast so, als wollten sie die Fahrzeuge hier präsentieren. Und irgendwas war noch komisch. Es liefen jede Menge Personen und vor allem auch Kinder über das Gelände, die dort eigentlich nichts zu suchen hatten. Mein Blick schweifte zum Eingang des Depots, durch das weitere zivil gekleidete Personen das Depot betraten. War hier heute irgendein Event? Ich ging auch einfach mal zum Eingang und fragte einen der dort herumstehenden Männer, die offensichtlich zum Betrieb gehörten, was hier heute los sei und ob man einfach auf das Gelände gehen könnte, um dort Bilder zu machen. Dieser versicherte mir, dass es heute ohne Probleme möglich sei Bilder zu schießen, da heute Tag der offenen Tür anlässlich des 130-jährigen Jubiläums der Straßenbahn sei.

Zudem wurde ich von einem weiteren Mitarbeiter darauf hingewiesen, dass hinter dem Depot gleich eine Show stattfinden würde, die ich mir auch angucken dürfte. Ich konnte mein Glück noch nicht so richtig fassen. Jetzt hatte ich nicht nur die Möglichkeit, ein Fahrzeugbild der noch fehlenden ex-Augsburger zu schießen, sondern auch alles andere Mal anzugucken und abzulichten, was hier so herumstand. Ich nutzte die nächste Stunde und erkundete das gesamte Gelände und schoss von allem Möglichen ein Bild. Während dieser Zeit ließ sich sogar hin und wieder die Sonne ein wenig blicken, sodass ich auch einige Aufnahmen in der Sonne schießen konnte. Neben einer Vorführung eines Oberleitungswagens konnte man die Waschanlage besichtigen, durch die zwischenzeitlich einer der ex-Augsburger zu Vorführungszwecken gefahren wurde. Zudem konnte man in jedes einzelne Gleis des Depots hineingucken und sogar die Hauptwagenhalle betreten, in der die restlichen Wagen des Betriebs untergebracht waren. Leider stand der einzige historische Wagen des Betriebs nicht gut für ein Bild, sodass mir davon kein Bild gelang. Abgesehen davon konnte ich jedoch von allem Bilder schießen, was mir in diesem Betrieb noch fehlte. Auch für die Kinder war hier etwas dabei. Diese durften sich in zwei der im Eingang der Wagenhalle aufgestellten Wagen setzen und die Klingel bedienen, was natürlich zu einem dauerhaften Geklingel führte. Mich sollte das jedoch nicht stören, war ich doch schon sehr glücklich, mit diesem Betrieb noch ein versöhnliches Ende zu finden. Auch die Mitarbeiter schienen sehr stolz auf ihren kleinen Betrieb zu sein. Alle standen repräsentativ herum und beantworteten Fragen, einer der Mitarbeiter erzählte mir bei meinem Besuch in der Wagenhalle in gebrochenem Englisch und trotzdem voller Stolz, wie alt das Dach der Wagenhalle sei und das auch der einzig historische Wagen, der Konstal 5N 012, schon sehr alt sei.

Ein erster Blick ins Depot ließ mich schon mit der Frage zurück, warum die beiden Wagen hier so herumstanden. Vorne befand sich einer der beiden 2016 aus Lodz übernommenen Wagen mit Wagen 063. Gut zu erkennen war hier die gleich gebliebene Seitenpartie mit den typischen Konstal-Türen, der Doppeltür in der Mitte und der gleichen Fensteroptik. Im Hintergrund war einer der drei ex-Augsburger Umbauten in Form von Wagen 810 zu erkennen.

Eine schöne Aufstellung von fünf Fahrzeugen wurde hier im Eingang der Wagenhalle präsentiert. Gleich vier der noch acht vorhandenen Konstal 805Na standen hier herum. Interessanterweise hatte jedes der Fahrzeuge eine leicht unterschiedliche Optik zu bieten. Dazwischen verirrt hatte sich mit Modertrans 071 ein Fahrzeug der neuesten Fahrzeuggeneration. Gestern waren die beiden Wagen 071 und 048 in der Mitte noch im Einsatz gewesen. Die äußeren Wagen 044, 056 und 061 bekam ich heute das erste Mal zu Gesicht.

Der gestern bereits angesprochene Wagen 871 stand zwar nicht ganz optimal und mit Absperrband herum, für ein Fahrzeugbild reichte es aber trotzdem. Der ursprünglich aus Mülheim stammende Wagen, was auch die originale Lackierung noch verriet, wurde 2016 aus Mülheim übernommen. Im Gegensatz zu den Augsburger Fahrzeugen wurde dieser Wagen jedoch nie einer Modernisierung unterzogen und besaß weder eine modernere Front, noch ein Niederflurmittelteil. Zudem sah der Wagen so aus, als würde er hier schon länger so herumstehen. Einzig die angepasste Nummer und die polnischen Beschriftungen ließen darauf schließen, dass der Wagen in diesem Zustand auch mal im Planbetrieb gelaufen war.

Bei einem Blick in die Werkstatt guckte einem der Kopf eines weiteren ex-Augsburger Wagens entgegen. Wagen 812 schien wohl in den Ferien generell nicht zu laufen und so wurde der Wagen während der Ferienzeit einer Reparatur unterzogen. Zumindest deutete das darauf hin, dass die Wagen noch längerfristig im Betrieb erhalten bleiben sollten und nicht kurz vor der Ausmusterung stehen.

Wenig später hellte es ein wenig auf und es waren leichte Anzeichen von Schattenbildungen zu erkennen. Dies nutzte ich für ein weiteres Bild der Ausstellung vor der Wagenhalle. Nun standen lediglich die in den Hausfarben lackierten Wagen im Fokus. Die beiden etwas nach vorne gerückten Wagen 071 und 048 waren auch die beiden Wagen, in denen sich die Kinder hineinsetzen durften, um einmal die Klingel zu betätigen. Eine dementsprechende Lärmkulisse war konstant vorhanden. Aus dieser Perspektive war auch die zum Anlass passende Werbung von Wagen 048 sehr schön erkennbar.

Der Arbeitswagen 315 stand in einer Reihe mit dem ex-Mülheimer 871. Bei dem Wagen handelte es sich abgesehen vom Fahrzeug 301 um das einzig echte Arbeitsfahrzeug des Betriebes. Auch dieser Wagen schien jedoch schon bessere Tag erlebt zu haben und nicht mehr wirklich regelmäßig im Einsatz zu stehen. Ganz rechts im Bild ist der Fahrzeugkopf von Wagen 803 zu erahnen. Der Wagen stand genau zwischen den Wagen 315 und 871 und wies einen ähnlich fahrtüchtigen Zustand auf. Einige Lampen waren nicht mehr vorhanden, der Fahrerstand wurde ausgeschlachtet und auch die Sitze im Innenraum waren nicht alle festgeschraubt. Ganz offensichtlich schien der Wagen 803 als einer von drei ex-Augsburgern ausgemustert worden zu sein.

Konstal 058 schien der einzige Wagen der 805Na-Serie zu sein, der in eigener Regie einer Modernisierung unterzogen wurde. Eine digitale Zielanzeige, ein digitales Board, auf dem die Linie angezeigt wird und eine Klimaanlage für den Fahrer waren die Ergebnisse der Modernisierung. Zudem schien der Wagen Werbung für den eigenen Betrieb zu machen.

Ein Blick in ein weiteres Schuppengleis fiel auf das zweite Arbeitsfahrzeug des Betriebes. Wagen 801 schien hier als Schneepflug zu dienen, sah aber auch nicht mehr ganz taufrisch aus. Dahinter versteckte sich der zweite Wagen der ersten aus Lodz übernommenen Charge. Wagen 062 schien über die Ferienzeit wohl auch erstmal nicht zum Einsatz zu kommen, konnte hier aber zumindest wettergeschützt stehen.

Hier ein Schmuckstück aus etwas älteren Tagen. auch der alte Oberleitungswagen wurde zum 130-jährigen Jubiläum stolz präsentiert.

Bei Konstal 805Na 044 handelte es sich um das einzige Fahrzeug dieser Serie in Elbing, welches die typischen schwarzen Kästen um die Lampen verbaut hatte. Diese Optik mit den Kästen kam einem auch aus einigen anderen Städten in Polen bekannt vor. Alle anderen Wagen hier in Elbing hatten die Lampen entweder freistehend oder sogar bereit eckige Lampen verbaut.

Nach einiger Zeit musste der Wagen 063 von dem Ausfahrtsgleis des Depots zurückrücken, um Platz für ein Rangiermanöver zu machen. Gerade im richtigen Moment kam die Sonne raus, um den Wagen bei seiner Einfahrt in ein weiteres Schuppengleis abzulichten. So gelang gleichzeitig ein weiteres Fahrzeugbild von der türlosen Seite des Wagens.

Dieser Platz wurde für ein Rangiermanöver des Wagens 810 benötigt. Der Wagen wurde zuvor für Vorführungszwecke einmal durch die Waschanlage gefahren und dabei gründlich gereinigt. Nachdem der Wagen einige Zeit hinter dem Schuppen getrocknet war, ging es einmal um die Waschanlage herum und wieder nach vorne. Um dort weitere eventuelle Fahrten zu ermöglichen, wurde der Platz benötigt, den zuvor Wagen 063 eingenommen hatte. Ich konnte Wagen 810 bei seiner Fahrt um den Schuppen herum im Streiflicht festhalten. 

Jetzt wurde mir zumindest auch klar, warum der Wagen 048 heute im Betrieb durch den mit Abstand im schlechtesten Zustand befindlichen Wagen 043 ersetzt wurde. der Wagen 048 mit der passenden 130-Jahre Straßenbahn Elbing Werbung war natürlich deutlich repräsentativer in der Aufreihung vor der Wagenhalle als der Wagen 043. Auch die Nutzung des Wagens 071 vor dem Schuppen fiel im Planbetrieb nicht ins Gewicht, da im Samstagsverkehr ohnehin ein Wagen weniger auf der Linie 1 benötigt wurde und dies eben jener Modertrans-Kurs war, der hier jetzt als Wagen in der Aufreihung vor dem Schuppen stand.

Auf dem Betriebsgelände war ich so weit durch. Hier schien sich nun straßenbahnmäßig erstmal eh nichts mehr zu bewegen und ich hatte mitbekommen, dass anlässlich des Jubiläums auch eine Fahrt außerhalb des Betriebsgeländes anstand. Laut Fahrplan sollte die Fahrt vom Depot aus einmal zur Endstation Ogólna und von dort zurück zum Depot gehen. Ich vermutete, dass diese Aufgabe entweder vom Wagen 810 oder dem passenden Wagen 048 übernommen werden würde. Unabhängig welcher Wagen diese Fahrt nun übernehmen würde, wollte ich mir dafür ein passendes Motiv suchen. Direkt kam mir die alte Zwischenschleife an der Station Obrońców Pokoju (Batorego) in den Kopf. Dort wollte ich die Schleife nochmal etwas weiter von der Seite umsetzen und hätte damit ein perfektes Motiv für diese Sonderfahrt. Ich verließ also das Depot, um mich auf den Weg in Richtung der Station Obrońców Pokoju (Batorego) zu machen. Zunächst folgte jedoch ein Planwagen der Linie 1 aus der anderen Richtung, den ich ganz in der Nähe des Depots umsetzte. Daraufhin ging es mit dem nächsten Kurs aus der anderen Richtung los. Schon eine Station vor der angestrebten Station verließ ich den Wagen relativ plötzlich, da sich unerwartet die Sonne wieder zwischen den Wolken hervorgekämpft hatte. Ich schoss ein etwas notdürftiges Bild des Wagens an der Station Obrońców Pokoju (Wiejska) und ging danach weiter zur alten Zwischenschleife. Dort sollte nun erstmal ein Planwagen der Linie 3 folgen, der auch pünktlich kam. Mit diesem lichtete ich das Bild schonmal probeweise ab. Doch die versprochene Sonderfahrt ließ sich irgendwie nicht blicken. Ich gab dem ganzen noch ein wenig Zeit, doch als auch 15 Minuten nach der planmäßigen Fahrt nichts kam, entschied ich mich dazu, wieder zum Depot zurück zu fahren. Dort wollte ich gucken, was aus der angesetzten Sonderfahrt geworden war. Als ich am Depot ankam, stellte ich nur fest, dass Wagen 810 verschwunden war. Der Wagen schien in die andere Richtung losgefahren zu sein. Nur wenige Minuten später kam dieser aus der Richtung der Innenstadt tatsächlich wieder zum Depot zurückgefahren. Die Sonderfahrt schien anders als geplant also über eine andere Route gelaufen zu sein. Etwas unglücklich, aber auch so konnte ich noch ein Streckenbild des Wagens umsetzten, bevor dieser in der Folge wieder ins Depot einrückte. Inzwischen war es auch fast 12 Uhr und der Tag der offenen Tür sollte nur bis 12 Uhr gehen. Hier würde also nichts mehr passieren. Ich lichtete noch den aus der Innenstadt folgenden Kurs der Linie 1 ab, bevor ich mir Gedanken über den weiteren Verlauf des Tages machte.

Wagen 073 kam auf einem kurzen Stück Rasengleis auf die Station Browarna (Urząd Gminy) zugefahren. Kurz darauf passierte der Wagen die Depotausfahrt, durch die ich gerade das Betriebsgelände verlassen hatte.

An der Station Obrońców Pokoju (Wiejska) war unerwartet die Sonne durchgebrochen. Sofort war ich aufgesprungen und hatte den Wagen verlassen. Nach einem kurzen Sprint vor die Station konnte ich den Wagen 070 beim Verlassen der Station zwar etwas steil, dafür im richtigen Licht und mit Sonne, festhalten. Ein Blick in den Himmel verriet, dass es sich wohl um keinen längeren Besuch der Sonne handeln würde.

Mit der Sonderfahrt wurde es an der Station Obrońców Pokoju (Batorego) leider nichts. Dafür zeigte sich Wagen 406 genau zum richtigen Zeitpunkt im Motiv, an dem die Sonne gerade in voller Stärke geschienen hatte. Das war keine Selbstverständlichkeit, da es bis zur letzten Sekunde ein ständiger Wechsel zwischen Sonne und Schatten war. So konnte ich das Motiv zumindest genau aus der Perspektive in der Sonne umsetzten, die ich mir für heute noch auf den Zettel geschrieben hatte. Da war der Verlust der Sonderfahrt nach diesem Erfolg direkt erträglicher.

Zumindest ein Streckenbild eines ex-Augsburger gelang mir bei meinem Besuch in Elbing also doch noch. Wagen 810 schien eine andere Route gefahren zu sein, als eigentlich ausgeschrieben war. Hier kam der Wagen aus Richtung der Innenstadt angefahren und erreichte soeben das Depot, nachdem die Station Browarna (Dolna) passiert worden war. Ich hatte Glück, dass auf der sonst häufig befahrenen Straße bei der Durchfahrt des Wagens weit und breit kein Auto störend im Bild war.

Hier nutzte ich die einzig sich mir bietende Möglichkeit auf einen Nachschuss bei diesem Betrieb. Abgesehen von den drei ex-Augsburger Wagen bestand der Wagenpark von Elbing einzig aus Einrichtungswagen. Der Wagen 810 bot mir so erfreulicherweise direkt die Möglichkeit auf ein weiteres Bild des Wagens. Hier musste der Wagen vor der Einfahrt des Depots warten bis die Weiche umgeschmissen worden war. Dadurch ergab sich die Chance, das durchfahrende Taxi noch abzuwarten, bevor ich ein Bild schoss.

Der Tag der offenen Tür war nun beendet und ich wollte eigentlich schon in Richtung der Haltestelle aufbrechen. Doch dann kam gerade noch passend Wagen 065 als Linie 1 angefahren, dem ich noch ein Bild widmete, wenn dieser hier gerade sowieso passend durchkam.

Schon vor dem letzten Bild hatte es ab und zu mal ein wenig geregnet. Nach dem Bild fing es dann aber plötzlich richtig an zu schütten. Wie aus Kübeln kam es von Himmel runter. Ich konnte mich gerade noch unter das Dach der Station Browarna (Dolna) retten und von dort in den nächsten Wagen zurück in Richtung Innenstadt fliehen. Eigentlich stand jetzt auch nur noch ein wirklicher Punkt auf meiner Liste. die Linie 2 im erschreckend dünnen 38-45-Minuten Takt. So wirklich einheitlich verkehrte die Linie nicht, weshalb es zu großen Abweichungen bei den Lücken zwischen den einzelnen Kursen kam. Bei diesem Dauerregen hielt sich meine Motivation für diese Strecke aber im Moment in Grenzen. Der Takt würde mich zwangsläufig zum Laufen entlang der Strecke zwingen, um Bilder der Linie schießen zu können. Durch das aktuelle Wetter würde es dabei jedoch keine fünf Minuten dauern, bis ich einmal komplett durchgenässt war und darauf hatte ich wirklich keine Lust. Da ich alle anderen Linienäste schon bei besserem Wetter abgearbeitet hatte, beschloss ich, mich erstmal in Richtung Apartment zurückzuziehen. Schon der Weg von der Station 1-go Maja – Sąd bis zum Apartment reichte aus, um bis auf die Haut nass zu sein. Auf dem Weg war ich noch schnell in einen am Apartment gelegenen Laden gegangen und hatte mir mein Mittagessen gekauft. Damit ausgestattet wollte ich die weitere Wetterentwicklung aus dem Apartment heraus beobachten. Bevor es das Mittagessen gab, nutze ich die Zeit erstmal, um mich ein wenig aufzuwärmen, zu Trocknen und im gleichen Zuge auch meine Klamotten wieder in einen trockenen Zustand zu versetzen. Es dauerte über eine Stunde, bis der Regen draußen endlich wieder ein wenig nachließ. Noch immer war es nicht ganz trocken von oben, es war aber schon deutlich erträglicher und ich wollte die Chance nutzen, mich der Linie 2 anzunehmen.

Ich verließ also bewaffnet mit einer Regenjacke und einem Schirm das Apartment und bewegte mich wie immer auf die Station 1-go Maja – Sąd zu. Dort auf den Fahrplan geschaut, stellte ich fest, dass die Linie 2 in Richtung Marymoncka (pętla) noch etwas brauchen würde. Ein Kurs der Linie 1 sollte hingegen gleich kommen. Ich wollte die Chance nutzten und einen weiteren Versuch eines Bildes am Abzweig der Linie 2 an der Station Robotnicza (Królewiecka) unternehmen. Aus der anderen Richtung sollte die Linie 2 dort ein kleines Stück früher kommen. Das würde reichen, um das gewünschte Bild umzusetzen und dann zurück zur Station zu laufen. Mein Plan ging auf und ich konnte die Linie 2 am Abzweig ablichten. Erfreulicherweise kam aus der anderen Richtung Konstal 805Na 043 angefahren. Das gab mir einerseits die Möglichkeit die noch geplante Fahrt in dem Konstal umzusetzen und gleichzeitig ein Bild des Wagens an der Linie 2 zu machen. Ich entschied mich dazu, den Wagen direkt bis zur Endstation Marymoncka (pętla) zu nehmen, um dort erstmal ein Bild an der Endschleife umzusetzen. Danach könnte ich den Wagen direkt noch auf seiner Rückfahrt von der Endstation ablichten. Nach den beiden Bildern des Fahrzeugs war erstmal wieder fast 40 Minuten Pause auf der Linie. Ich nutzte die Chance, um einen Stellungswechsel zu betreiben. Der Regen hatte wieder etwas zugenommen und so wurde der Weg entlang der Strecke etwas nasser als geplant, eine andere Möglichkeit hatte ich aber nicht. Nachdem ich der Strecke von der Endstation aus einige Zeit gefolgt war, hatte ich ein passendes Motiv für den anderen Kurs der Linie 2 gefunden. So entstanden auch noch zwei Bilder von Wagen 074 auf dem Weg zur Endstation und zurück.

Ein sehr rustikales und irgendwie zum Betrieb passendes Bild ergab sich nahe des Abzweigs der Linie 2 an der Station Robotnicza (Królewiecka). Wieder einmal musste ich feststellen, dass hier ein originaler Konstal 805Na deutlich besser ins Bild passen würde, als es Modertrans 074 tat. Dieser rumpelte hier gerade die Straße entlang und erreichte kurz darauf die Station Robotnicza (Królewiecka).

Auch in diese Umgebung passte Wagen 043 perfekt hinein. Ein Stück Überlandstrecke ergab sich hier auf einem kurzen Stück bis zur Endstation Marymoncka (pętla). Auch wenn sich etwas entfernt hinter den Bäumen noch einige Hochhäuser erhoben, fuhr die Straßenbahn hier schon sehr abgelegen. Das kleine gepflasterte Stück neben dem Wagen stellte übrigens die Haltestelle dar, an der ich den Wagen gerade verlassen hatte. Kurz darauf verschwand der Wagen für seine Pause in der Endschleife.

Ich hatte mich ein wenig die Strecke entlang von der Endstation entfernt, befand mich jedoch immer noch an dem Stück “Überlandstrecke”. Die Straßenbahn verkehrte hier in Seitenlage zu einer schwach befahrenen Straße auf einem eigenen Grünstreifen. Dem Anblick des vor sich hin schwankenden Wagen 043 und dem zuvor erlebten Fahrgefühl zu Folge war auch hier der Gleisbau nicht gerade optimal.

Ich hatte mich zu Fuß bis zur Station Królewiecka (Z.S.Gospodarczych) zurückgearbeitet. Die Strecke verlief hier teils eingleisig teils zweigleisig in Seitenlage zu einer Straße. Den Großteil der Strecke begleiteten Bäume, sodass diese Abschnitte relativ dunkel waren. An der Station Królewiecka (Z.S.Gospodarczych) änderte sich dies jedoch. Die Bäume wurden etwas lichter und die Strecke wurde als Kreuzungsmöglichkeit zweigleisig. Entlang der gesamten Strecke zogen sich Militäranlagen, an denen das Fotografieren verboten war. Auch das erschwerte das Finden eines passenden Motives. Für Wagen 074 hatte ich nun jedoch ein gutes Motiv gefunden und auch Glück mit den Autos auf der recht dicht befahrenen Straße gehabt.

Ungefähr eine Viertelstunde später kam der Wagen von der Endstation zurück. Ich war inzwischen bis zu Station Królewiecka (Kopernika) vorgelaufen. Ich hatte versucht ein Motiv rund um die Station zu finden, um mit dem Wagen in der Folge direkt weiterfahren zu können. Da nach dem Wagen erstmal wieder weit über eine halbe Stunde Pause im Takt war, wollte ich bei immer stärker werdendem Regen nicht länger an der Strecke verweilen oder zu Fuß zurück in Richtung Innenstadt laufen. Daher setzte ich das Bild von Wagen 074 in einer kleinen Lücke zwischen den Bäumen um und lief über die Straße zur Haltestelle.

Es fing schon wieder an ähnliche Ausmaße in Punkto Regen anzunehmen, wie es das vor meiner Mittagspause getan hatte. Da ich nun auch die Linie 2 dargestellt hatte und sonst ebenfalls alle Linien erkundet hatte, fehlte es mir an Ideen, was ich nun noch machen sollte. Bei diesem Wetter würden alle Bilder an bereits erkundeten Linien ohnehin viel dunkler werden, als die bisher geschossenen Bilder. Daher wurde ein zweites Mal am heutigen Tage der Rückzug ins Apartment angetreten. Sollte es später am Tag noch einmal aufhellen und trockener werden, würde ich erneut losfahren und hier und da vielleicht ein weiteres Bild umsetzen. Bei diesem Wetter hatte ich daran jedoch kein Interesse. Bevor ich im Apartment ankam, entstand noch ein weiteres Bild von Konstal 043 in der Innenstadtdurchfahrt, weil dieser mir ohnehin gerade über den Weg lief.

Es wurde immer und immer dunkler, obwohl es gerade mal kurz nach 15 Uhr war. Beim Bild von Wagen 043 war es etwas trockener, davor und vor allem danach fing es sofort wieder an zu Schütten. Hier war der Wagen auf dem Weg von der Station 1-go Maja – Sąd in Richtung der Station Plac Słowiański.

Im Prinzip spielte sich jetzt das gleiche Szenario ab, wie es bereits vorhin der Fall gewesen war. Es ging zurück ins Apartment, wo ich erstmal mich und meine Klamotten trocknete. Danach wurde durch die Fenster die weitere Entwicklung des Wetters beobachtet. So richtig viel trockener wollte es die nächste Stunde erstmal nicht werden. Es hatte sich eine richtige Regenfront über Elbing festgesetzt. Eigentlich hatte ich heute auch nichts mehr zu tun, denn streckenmäßig hatte ich alles abgearbeitet, was hier in Elbing auf dem Programm gestanden hatte. Eine letzte Sache interessierte mich aber doch noch. Ich hatte mitbekommen, dass erst Ende 2023 zwei weitere M8C aus Augsburg nach Elbing gekommen waren. Nur stellte sich mir die Frage, wo sich die beiden Fahrzeuge befanden. Auf den betriebenen Strecken hatten sie in keiner Endschleife herumgestanden und im Depot hatte ich jedes einzelne Gleis einsehen können. Dort standen die beiden Wagen auch nicht herum, die mit ihrer Länge auch einiges an Platz brauchen würden. Damit blieben mir nur zwei weitere Ideen, wo die Wagen verblieben waren. Entweder befanden sich die Fahrzeuge im Moment gar nicht in Elbing, sondern wurde eventuell irgendwo modernisiert, oder sie standen auf dem nicht betriebenen Stück Strecke, um nicht im Weg herum zu stehen. Eine der beiden Optionen konnte ich ganz einfach überprüfen. Ich brauchte nur eine Busverbindung, die mich bei dem schlechten Wetter entlang der nicht betriebenen Strecke beförderte. Dies stellte kein Problem dar, da auf dem Streckenabschnitt Schienenersatzverkehr eingerichtet worden war.

Ich nutzte also meine Chance und verließ das Apartment ein weiteres Mal, als es gerade etwas trockener war. Im Bus setzte ich mich an einen Fensterplatz, sodass ich einen perfekten Blick auf die Strecke neben mir hatte. Dort sah ich jedoch auch keine Wagen herumstehen. Kurz vor Erreichen der Station Płk.Dąbka (Niepodległości) erkannte ich zumindest den Grund für das Nicht-Betreiben des Astes. Auf einer Straßenkreuzung klaffte plötzlich ein riesiges Loch in der Strecke und jede Menge Baufahrzeuge standen um die fehlende Strecke herum. Jetzt hatte ich also auch den letzten noch unbekannten Streckenast erkundet. Dies war zwar nicht wirklich von Erfolg gekrönt gewesen, besseres hatte ich aber auch nicht zu tun. An der Station Płk. Dąbka (Ogólna) angekommen, musste ich von der Busstation zur Straßenbahnhaltestelle ein Stück nicht überdacht gehen. Das reichte schon, um ein drittes Mal am heutigen Tage kräftig nass zu werden, denn inzwischen regnete es wieder ordentlich. Da war ich sehr froh, als sich kurz darauf Wagen 065 blicken ließ und ich im Trockenen zurück zum Apartment fahren konnte. Jetzt waren auch noch die Scheiben beschlagen, sodass nicht mal mehr ein Blick aus dem Fenster möglich war. Auf der Fahrt überlegte ich ein letztes Mal, ob mir noch irgendwas einfallen würde, was ich an der Straßenbahn machen könnte. Das Wetter lud jedoch nicht wirklich zu weiteren Unternehmungen ein und so beschloss ich, den Fototag für heute zu beenden. Ich zog mich in mein Apartment zurück und ging lediglich am Abend noch einmal heraus, um mir mein Abendbrot im Laden zu kaufen.

Elbing war die einzige Stadt, in der ich drei Übernachtungen am Stück gebucht hatte, um nicht ständig unterwegs sein zu müssen und weil es deutlich günstiger als mein nächster Stopp in Danzig war. Bei diesem Apartment wollte ich mich darüber auch nicht beschweren, denn das hatte für eine Person wirklich mehr als genug Platz und war sehr gut ausgestattet. Das Wetter hätte sich natürlich angeboten, um den Nachmittag für die Fahrt nach Danzig zu nutzen, jetzt konnte ich daran aber nichts mehr ändern und genoss ein wenig die entspannte Zeit im Apartment. Draußen regnete es unermüdlich weiter. Ich beschäftigte mich am Abend noch mit der Planung für den morgigen Tag, an dem mich in Danzig wieder Sonderfahrten erwarten würden, danach schlossen sich relativ früh die Augen, um morgen früh in den Tag rein starten zu können. Über den ersten Tag in Danzig gibt es dann mehr im nächsten Teil von “Rundreise durch Nordpolen” zu lesen.

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