Korsika & Provence 2026 VII: Pleiten, Pech und Renaultklänge zwischen Puget-Théniers und Annot

Wir sind in der Provence angekommen und widmen uns heute der historischen Fahrt des Renault ABH 1 ZZ6 zwischen Puget-Théniers und Annot. Vieles sollte heute nicht nach Plan laufen, aber ein paar schöne Aufnahmen gelangen am Ende doch.


Sonntag, 19. April 2026

Zur Abwechslung war heute mal Ausschlafen angesagt. Das tat auch ganz gut, nach der bis ins Heute reichenden Anreise in die Provence in der vergangenen Nacht. Die erste Zugbewegung findet hier in Puget-Théniers am Sonntag erst um 9.23 Uhr mit dem Zug 1 Richtung Saint-André-les-Alpes statt. Eine reichliche Stunde früher liefen wir in den kleinen Kern des Dorfes und konsultierten das Chez Math. Die Auswahl fiel nicht schwer, denn es war die einzige Patisserie des Ortes. Neben der Patisserie gehört zu dem Laden auch noch eine Brasserie/Pizzeria, sodass es neben Süßkram auch leckere Pizzastücken und frischen Kaffee gibt. Vor der Tür kann man gemütlich sitzen und das morgendliche Dorfleben an einem Frühlingssonntag genießen. Herrlich!

Rechtzeitig für eine ausgiebige Erkundung brachen wir Richtung Entrevaux auf. Ich hatte ein Motiv hinter der schmalen Klamm im Auge, für das man zunächst durch das mittelalterliche Dorf laufen muss und anschließend auf der Nordseite des Var-Tals ein Stück einen Wanderweg entlang. Die Luftbilder hatten mir Hoffnung gemacht, dass von dort ein Blick quer über das geröllige Flusstal auf die Bahnstrecke möglich sein sollte. Auf der anderen Flussseite war bei einer aktuellen Führerstandsmitfahrt auf youtube zu sehen gewesen, dass der Bahndamm abschnittsweise freigerodet worden war. Mein Vater traute meiner Idee entweder nicht ganz über den Weg – zurecht? – oder der Wunsch, etwas mit dem mittelalterlichen Dorf selbst zu versuchen, war größer. Dieses Unterfangen hatte ich wiederum nach einigem Kundschaften vergangenen Dezember verworfen. Auf meinem Wanderweg musste ich hinter Entrevaux noch an zwei Aggro-Kläffern vorbei, deren Zaun glücklicherweise keine Lücke aufwies. Ein erster Durchblick gefiel noch nicht wirklich, paar Ecken weiter gab es dann aber ein schönes Motiv. Jetzt ein längerer Zug mit roten Wagen – das hätte schon was. Der dunkelblaue AMP würde wahrscheinlich etwas untergehen. Beim Warten kam neben einer Joggerin auch ein sichtlich überforderter älterer Mann auf E-MTB durch. Der hatte weder sein Gerät unter Kontrolle, noch schien er über irgendetwas wie Fahrtechnik zu verfügen. Sichtlich überfordert. Immerhin entschied er dann die Steigung hinauf zu schieben. Es reicht eben nicht, sich so eine E-Mofa zu leihen, im Gelände braucht es schon bisschen mehr. Wenigstens war er dann längst durch, als der Zug kam, denn der Weg selbst war Bestandteil des Motivs.


Am Bahnhof von Entrevaux fand mein Vater doch eine Möglichkeit, den mittelalterlichen Ort mit anzuschneiden. Zug 1, bestehend aus AMP 805+806 hat heute Morgen Nizza um 8 Uhr verlassen und erreicht 1 1/2 Stunden später Entrevaux.


Wenig später passiert Zug 1 meinen Landschaftsblick hinter Entrevaux. Die alte rote Lackierung hätte sich in der Landschaft doch oftmals besser gemacht. An der Geraden, die AMP 805+806 gleich erreicht, findet sich bereits der Haltepunkt Plan-d’Entrevaux. 


Die Drohne durfte auch in die Luft, wobei sie tiefer stand als ich selbst und ein Stück weiter flussaufwärts eine Lücke am Bahndamm unweit des Haltepunktes Plan-d’Entrevaux nutzte.


Am Rückweg ins Dorf noch der schnelle Blick auf die markanten Felsen, die die enge Klamm bei Entrevaux markieren.

Von der Kreuzung in Annot würde schon in einer halben Stunde der Gegenzug 2 Entrevaux erreichen. Nicht viel Zeit, um zum Dorfparkplatz zurückzulaufen und sich zu den “Elefanten” am Haltepunkt Agnerc zu verschieben. Aber es ging sich noch ganz gut aus. So richtig eine bessere Perspektive wollte sich dort im Vergleich zum Dezember aber nicht finden lassen, auch wenn es die Höhe der Sonne jetzt erlaubte, beide Elefanten mit ins Bild zu nehmen. Am besten gefiel eigentlich die Perspektive des Quadrocopters.


Im Dezember waren die beiden Elefanten beim Haltepunkt Agnerc nie gleichzeitig in der Sonne. Der Vordere bekam vermutlich den ganzen Tag kein Licht ab. Jetzt im April lässt sich hier ein “Durchschuss” umsetzen. Was wir wegen der sehr klein geschriebenen Fahrzeugnummern und der hier recht hohen Geschwindigkeit nicht bemerkten: Der Zug 2 war wieder der AMP 805+806. Wir wären sicher stutzig geworden, hätten wir darauf geachtet.


Blick aus der Luft in die Var-Schlucht mit den beiden Elefanten bei Agnerc. Unten sind der Pilot und sein Fluchtfahrzeug zu sehen. Etwa drei Kilometer nordwestlich von Entrevaux überspannen im Abstand von gut 150 Metern die zwei Ponts des Eléphants die Straße und Bahnstrecke im engen Var-Tal. Die Bauwerke dienen dem Abfluss von Sturzregenfällen und damit dem Schutz von Straße und Bahnstrecke vor den Wassermassen, die auf diese Weise direkt in den Var übergeleitet werden.

Obwohl der Siff am Himmel bereits ein wenig schlonzig war und die klaren Morgenbilder, die man sich im April erhofft, etwas einschränkte, waren wir auf dem Rückweg nach Puget-Théniers noch guter Dinge – wir hatten ja auch nicht auf die Fahrzeugnummer von Zug 2 geachtet… Im Bahnhof Puget-Theniérs dann aber der erste große Dämpfer des Tages: Hinter dem herrlich restaurierten Renault ABH 1 ZZ6, hing ein kleine Billard-Beiwagen. Das es den überhaupt gibt, war mir neu und eigentlich ja erfreulich, dass die Nachfrage so groß war, noch ein Beiwagen mitzuführen. Die Sache hatte aber einen entscheidenden Haken: Der Zug fährt den ganzen Tag „mit dem Licht“. Bedeutet: Hinfahrt am Vormittag Richtung Westen, Rückfahrt am Nachmittag Richtung Osten. Die Sonne scheint also immer von hinten, sodass Bilder von Vorne stets im Gegenlicht sind. Damit kann man höchstens bei sehr tiefstehender Sonne arbeiten und sich an etwas „Kunst“ versuchen. Für Standardaufnahmen am Tag, ist es quasi nicht zu gebrauchen. Wir hatten bei unserem Plan der Begleitfahrt daher voll auf Nachschüsse gesetzt. Nicht gerechnet hatten wir derweil mit dem kleinen, ostereiartigen Anhänger, mit dem der Triebwagen dann im Bahnhof von Puget-Théniers stand.

Nun, wir mussten jetzt irgendwie damit arbeiten. “Trost” brachte da nur der zunehmende Siff, bei dem fast schon egal war, von wo man fotografierte. Besser würde das die Aufnahmen aber auch nicht machen. Wir hatten gerade nicht so recht eine Antwort auf die Frage: Was machen wir jetzt mit dieser Fahrt? Wir schossen erstmal paar Aufnahmen im Bahnhof Puget-Théniers, wo der Zug bereits weit vor Abfahrt bereitstand. Selbstredend natürlich im Gegenlicht, bei den Baumschatten im Bahnhof war das aber egal. Ein nur Französisch und Italienisch sprechender Fuzzi wollte dann noch bei uns mitfahren, wie er uns über das Smartphone mitteilte. Das war uns aber bisschen zu nervig. Erstens war die komplette Rückbank vermüllt mit Klappkiste, Equipment und Klamotten, zweitens hatten wir ja selbst nicht so richtig einen Plan und hätten ihm nicht sagen können, wo es uns heute überhaupt noch hintreibt und drittens ist es super nervig, sich die ganze Zeit über google translate zu unterhalten. Lernt doch bitte Englisch, wenn ihr etwas von der Welt wollt. Der war jetzt auch keine 80. Es fällt mir immer wieder schwer zu verstehen, wie man es schafft, in relativ jungem Alter das Englische komplett zu ignorieren. Sollte doch in Europa in den letzten 30 Jahren eigentlich jeder mindestens fünf Jahre in der Schule gehabt haben.


Der Renault-Triebwagen ABH 1 ZZ6 wartet mit dem Billard Beiwagen RL3 in Puget-Théniers auf die Abfahrtzeit Richtung Annot. Im Sommer finden die Fahrten mit dem wenig bis gar nicht authentischen Dampfzug statt. Meist mit einer portugiesischen Mallet und einem wilden Durcheinander an Wagen, darunter auch ehemalige Schweizer Schmalspurwagen. In der Nebensaison genügt der Renault-Triebwagen, dem seit neuestem auch ein authentischer Billard-Beiwagen beigestellt werden kann. Aus unserer Sicht natürlich das weitaus interessantere Gespann, auch wenn ein Dampfzug natürlich bei gewöhnlichen Besuchern noch einmal ganz anders zieht.


Der Großteil der CP-Strecke wurde in den vergangenen 15 Jahren grundlegend saniert, so auch die Bahnhöfe.


Kleiner Flashback ins Jahr 2011, genauer den verregneten 27. Juli. Meine bis Dezember 2025 einzige kurze Begegnung mit der CP. AMP 807+808 wartet im Bahnhof von Puget-Théniers auf den Gegenzug nach Digne-les-Bains. Weite Teile der Infrastruktur waren damals in einem schlechten Zustand. Erst ein Jahr zuvor wurden die vier AMP Doppeltriebwagen in Dienst gestellt, die zumindest den Fahrzeugpark entscheidend mondernisieren konnten. Die Infrastruktur erhielt durch die Investition von 60 Mio € ab 2019 einen dringend notwendigen Mondernisierungsschub, sodass die Geschwindigkeit der Züge heute konkurrenzfähig zur Straße ist. Aktuell läuft eine weitere Großinvestition von rund 130 Mio €. Mit dieser wird die weitere Ertüchtigung der Infrastruktur vorangetrieben, insbesondere die Wiederherrstellung des Tunnel de Moriez, um den Abschnitt von Saint Andre nach Dignes im Frühjahr 2027 wieder in Betrieb nehmen zu können. Darüber hinaus werden acht neue Hybrid-Züge bei Stadler beschafft, die Ende 2027 in Dienst gestellt werden sollen. Auch das Fahrtenangebot soll damit endlich wieder gesteigert werden. 

Mehr aus Ideenlosigkeit verschoben wir uns anschließend zur Flussbrücke hinter Puget-Théniers. Im Grunde war hier nur mit Drohne halbwegs was zu machen, aber wir brauchten dem Zug jetzt auch nicht weit vorausfahren, denn schon in Entrevaux sollte er wieder ein paar Minuten Pause machen. Dort hatte ich einen Ausblick vom Südhang auf den Bahnhof mit Blick das Tal hinunter notiert. Der war jetzt zwar nicht im Licht, da kam uns der Siff am Himmel aber mal zugute.


Mit Abfahrt 11 Uhr in Puget-Théniers rollt das historische Gespann über die Var-Brücke am Ortsrand. Hier war nur mit Drohne etwas auszurichten.


Blick vom Hang aus dem “neuen” Teil von Entrevaux in den Bahnhof mit dem einfahrenden ZZ6 und seinem Beiwagen RL3. Beachtliche Gleisanlagen wurden hier bei der Sanierung beibehalten.

Kurz vor Saint-Benoit dreht die Strecke recht weit in südwestliche Richtung. Einige der wenigen Stellen, wo das Licht jetzt stehen sollte und vor dem kurzen Tunnel sollte mit der felsigen Abbruchkante über der Strecke sogar was gehen. Ich hatte mir die Stelle jedenfalls notiert. Unklar nur, ob dort mit der normalen Kamera was ginge. Mein Vater fuhr daher weiter bis zur Wiese vor dem Haltepunkt, während ich über die kleine Römerbrücke direkt am Tunnel das Tal kreuzte und mich am Gegenhang auf die Suche nach einem Standpunkt begab. Wir hatten gut Vorsprung gewonnen, denn viel mehr als 30 bis 40 km/h schien die Fuhre hier, ganz im Gegenteil zu den auf den Geraden durchaus bis auf 80 km/h beschleunigenden Planzügen, nicht zu fahren. Was fehlte war aber eine größere Baumlücke auf meiner Talseite. Ein Durchblick ließ sich auf die Schnelle nicht finden. Also doch die Drohne in die Luft geschickt, als ich langsam mit dem Zug rechnete.


Blauer Himmel und fast sonnig war es, als ZZ6 und RL3 kurz vor dem kurzen Tunnel vor Saint-Benoit unterhalb einer Abbruchkante entlangfuhren. Vom Boden ließ sich keine passende Baumlücke an meinem Gegenhang finden, ansonsten wäre dieses Bild mit etwas klettern auch ohne Drohne möglich.


Dank der Pont de la reine Jeanne, die am Tunnel über die Var-Schlucht führt, lässt sich das Motiv auch ohne Drohne erreichen. Man müsste dann eben noch ein, zwei Bäume fällen…


Auf der anderen Seite des Tunnels an der Wiese kurz vor dem Haltepunkt Saint Benoit.

Wir eilten weiter zum Bahnhof von Annot, um rechtzeitig dort zu sein, sollte der Triebwagen schon jetzt seinen Beiwagen umfahren. Am nördlichen Bahnhofskopf könnte das wenigstens mal ein schönes Sonnenbild mit Triebwagen nicht ganz so weit weg geben. Schnell durch die Unterführung und auf die Ostseite des Bahnhofes und schon setzte sich der Renault in Bewegung.


Vor seiner mehr als dreistündigen Pause umfährt der Renault noch schnell seinen Beiwagen, um für die Rückfahrt bereit zu sein. Hier erreicht er gleich den nördlichen Bahnhofskopf von Annot. 1935 und 1936 wurden von Renault insgesamt sechs Dieseltriebwagen vom Typ ABH 1 an die Chemin de Fer de Provence geliefert und erhielten die Bezeichnung ZZ1 bis ZZ6. Die Leistung von anfangs 265 PS (der aktuelle Motor liefert 330 PS) wird nur auf das motorseitige Drehgestell übertragen. Der Motor nimmt dabei den kompletten Innenraum von der Fahrgasttüre bis zum Führerstand ein. Seine heutige “bleu La Tour et blanc”-Streamliner-Lackierung erhielt der Triebwagen nach einer größeren Modernisierung 1965. Nach einem letzten Umbau 1984 wurde der Renault noch bis 2001 im Vorortverkehr von Nizza eingesetzt. Der Triebwagen wurde an G.E.C.P. (Groupe d’Etude pour les Chemins de fer de Provence) übergeben und 2019 nach Puget-Théniers überstellt, wo er bis 2023 restauriert wurde und seither unter dem Label “Train des Pignes Historique” für Sonderfahrten eingesetzt wird.


Der Triebwagen setzt zurück und umfährt am Bahnsteig den Billard-Beiwagen RL3. Von 1937 bis 1959 baute Billard 21 auf dem Triebwagentyp A80D basierende Beiwagen. Wie die Triebwagen, bauten auch die genauso ungewöhnliche anmutenden Beiwagen R210 D auf einem extrem flachen, selbstragenden Chassis mit weit nach außen gezogenen Drehgestellen auf. Diese niedrige Konstruktion war der oftmals schlechten Gleislage der französischen Schmalspurbahnen geschuldet und sollte trotz schlechtem Unterbau höhere Geschwindigkeiten zulassen. Die 21 Beiwagen wurden an eine Vielzahl französischer Schmalspurbahnen geliefert. Drei Fahrzeuge gelangten in die Provence, wobei der RL3 mit Baujahr 1959 der letztgebaute dieses Typs überhaupt ist. Die Triebwagen kamen von Beginn an hinter den Renault ABH 1 zum Einsatz, womit diese nicht länger mit Beiwagenmaterial aus der Dampflokzeit bespannt werden mussten, welches die Höchstgeschwindigkeit im Beiwagenbetrieb bis dahin massiv eingeschränkt hatte. RL3 blieb als einziger der drei Beiwagen erhalten und konnte ab 2024 durch G.E.C.P. restauriert werden. Erst in diesem Frühjahr wurden die Arbeiten abgeschlossen und das Gespann aus ZZ6 und RL3 bietet seither einen authentischen Anblick der CP der 1950er- bis 1980er-Jahre.


ZZ6 hat am südlichen Bahnhofskopf erneut kehrt gemacht und setzt jetzt zurück zum Beiwagen.

Der historische Zug würde jetzt über drei Stunden hier herumstehen und erst um 15.30 Uhr zurückfahren. Zeit also, sich wieder dem Planverkehr zu widmen. Im Abschnitt nordwestlich von Annot bis zum Eingang in den langen Tunnel hatte ich im vergangenen Dezember nicht wirklich was gerissen. Dabei stehen dort durchaus einige der spektakulärsten Viadukte der Strecke in der felsigen Landschaft herum. Bis zur 14.10-Kreuzung in Annot war nun noch mehr als genug Zeit, etwas zu kundschaften. Zunächst hatte ich den Viaduc de la Beïte im Ortsgebiet von Annot auf dem Zettel. Aufgrund seiner Lage am Ortsrand, konnte hier die Drohne nicht losgeschickt werden. Die Vorabrecherche hatte aber Hoffnung gemacht, dass dort auch so etwas gehen konnte. Wir fuhren so weit wie möglich den Hang am Ortsrand hinauf, bis Spiegel einklappen nicht mehr reichte und die Steigung für den bröselnden Untergrund zunehmend kritisch wurde. Während mein Vater rückwärts zurück pilotierte und am nächsten Parkplatz im Ort wartete, lief ich die restlichen Meter zum Viadukt kurz hinauf. Beim Weg hierher wollte ich eben schon die Umschreibung “eine typische Panda-4×4-Gasse” verwenden. Und was sah ich vor dem Haus oben an der Strecke parken? Natürlich, einen alten Panda 4×4. Legendär diese Kisten.
Nur 10 Meter auf der Strecke und ich konnte mich leicht seitlich am Viadukt stellen. Wäre definitiv eine Aufnahme wert.

Der Viaduc de la Beïte am Ortsrand von Annot.

Über La Fugeret mit seinen eher schwierig darstellbaren Schleifen, war ich im letzten Dezember nicht hinausgekommen. Jetzt fuhren wir weiter bis Méailles, dem letzten Bahnhof vor dem Tunnel. Danach folgt nur noch der vollkommen abseits von Allem gelegene Haltepunkt Peyresq. Das zugehörige Bergdorf liegt allein schon Luftlinie 3km entfernt. Auf den schmalen Bergpfaden dürfte es erheblich weiter sein. Ganz zu schweigen von den vermutlich zu überwindenden Höhenmetern.

Spektakulär ist aber schon der Abschnitt kurz vor Méailles. Auf Stützmauern und dem großen Viaduc de la Guillaumasse verläuft die Strecke dort am steilen Hang des enger werdenden Tals. Von der kleinen Straße auf der gegenüberliegenden Hangseite, der Zufahrt zum Col de la Colle-Saint-Michel, der auf die andere Seite des langen CP-Tunnel bei Font Gaillarde führt, bieten sich immer wieder Durchblicke auf die Strecke. Am nördlichen Bahnhofskopf von Méailles schließt unmittelbar der Viaduc de Maouna an, einer der vielleicht schönsten und am spektakulärsten in der Landschaft gelegenen Viadukte der Strecke.

Nachdem wir hier alles erkundet hatten, wollten wir die zwei 14.10 Uhr in Annot kreuzenden Züge nun durch aufteilen und Drohne losschicken optimal ausnutzten. Ich positionierte mich zunächst am nördlichen Bahnhofskopf von Méailles an einer steilen Perspektive auf den Viaduc de Maouna. Die Drohne hatte ich das abgelegene Tal Richtung Tunnel hochgeschickt. Mein Vater stand am gegenüberliegenden Hang an einer Wiese etwas oberhalb der Straße.
Kurz vor Planzeit losgeschickt, ging dann irgendwann der Akku der Drohne langsam in den kritischen Bereich, in dem es Zeit wäre, den Vogel sicher zurückzuholen. Warum kam der Zug 4 aus Saint-André nicht? Der war nun schon bald eine Viertelstunde überfällig. Ich sah mal auf der CP-Seite nach, ob dort etwas über Verspätungen zu finden war. Über Verspätungen nicht direkt, dafür lag aber ein Banner über dem Seitenkopf, der nichts Gutes zu verheißen schien. Ich rief mal meinen Vater an, ob der mit seinen Französischkenntnissen das Gleiche verstand wie ich mit meinen nicht vorhandenen und google translate. Wir waren uns schnell einig: Da stand nichts Erbauliches. Offensichtlich hatte es einen Hangrutsch östlich Saint-Isidore bei Nizza gegeben. Laut den Angaben dort, sollte zwischen Saint-Ididore und La Madeleine ein Ersatzverkehr eingerichtet sein, der Verkehr auf beiden Seiten des Hangrutsches sollte nur eingeschränkt laufen. Für unsere Seite bedeutete das, dass alle Züge nur bis Annot verkehrten. Im Grunde machte das überhaupt keinen Sinn, denn jenseits von Annot gab es ja gar keine Einschränkungen. Einzige Erklärung wäre, dass der Hangrutsch zu viele Fahrzeuge auf Seiten Nizza “eingesperrt” hatte, aber im Grunde war das kaum vorstellbar, denn das Depot befindet sich bei Saint-Isidore und damit auf unserer Seite des Hangrutsches. Wir vermuteten eher etwas wie allgemeine Unlust, wie sie ohnehin schon der gesamte Fahrplan ausstrahlt. Machte es irgendwie noch ärgerlicher, dass man ohne ersichtlichen Grund einfach keine Lust mehr hatte, über Annot hinauszufahren.


Vor Méailles verläuft die Strecke steil am Hang auf Stützmauern und Viadukten. Oben links ist bereits das Dorf zu sehen.


Von der Straße am Gegenhang und einer Wiese darüber bieten sich immer wieder tolle Blicke auf die Streckenführung und die Viadukte. Unten rechts der Viaduc de la Guillaumasse, hinten der Bahnhof Méailles. Leider blieb es ausgerechnet in diesem mir noch fehlenden Streckenabschnitt bei “Trockenbildern”.


Unsere Erkundungen führten uns auch an den Bahnhof von Méailles.


Zum Abschluss dieser zuglosen Brückenschau noch der Viakukt de Maouna am nördlichen Bahnhofskopf von Méailles.

Also heute war ja mal Pleiten, Pech und Pannen vom Allerfeinsten. Ratlosigkeit brach sich Bahn und wir überschlugen kurz, ob wir denn mit unseren drei geplanten Nächten hier überhaupt noch was anzufangen wüssten, wenn der gesamte Abschnitt ab Annot nicht läuft. Aber es würde sich noch immer ausgehen: Morgen noch was am unteren Teil bis Plan-du-Var machen und übermorgen früh dann eben direkt nach Nizza reinfahren, wo wir uns noch die Tram anschauen wollten.

Und für heute stand natürlich noch die Rückfahrt des Renault an. Problem ist bekannt: Der Sonnenstand. Im Bahnhof von Annot wäre der aber ausnahmsweise gerade richtig. Dort fuhren wir also erstmal hin.


Der Renault ZZ6 hat mit seinem RL-3 anscheinend noch auf das östliche Bahnhofsgleis ohne Bahnsteig gedrückt. Theoretisch sinnvoll, denn um 14.10 Uhr hätten hier ja die beiden Planzüge kreuzen sollen. Heute war es dann im Grunde sinnlos, weil gar keine Kreuzung stattfand, aber vermutlich war der Dienstplan für die Sonderfahrt nicht mehr entsprechend angepasst worden. Muss sich ja auch mal lohnen, dass bei der Sanierung des Bahnhofes derart überdimensionierte Gleisanlagen erhalten geblieben sind.


Die Kombination mit viel flacherem und kleinerem Beiwagen sieht schon etwas wild aus, ist aber auf der CP vollkommen authentisch und war auch für viele andere französische Schmalspurbahnen typisch.

Wir kundschafteten etwas am Satelliten, aber meine einzige brauchbare Idee war letztlich am Viaduc de la Donne südlich Les Scaffarels die Drohne zu schicken. Nach einem Bahnüberweg vor dem Haltepunkt Les Scaffarels, an dem das Motiv wirklich nicht über Dokumentation hinausging, schauten wir uns die Situation am Viaduc de la Donne mal genauer an. Da war ja schon recht praktisch ein freier Gegenhang auf der anderen Seite der Straße. Sieht nicht einfach aus, aber… machbar? Mein Vater, der mangels Flugobjekts noch mehr darauf angewiesen war als ich, ergriff die Initiative und schritt zur Tat. Ich packte meine Sachen und folgte den Grat hinauf. Ziemlich viel Gestachel, durch bisschen nerviges Unterholz gewunden, noch ein paar geröllige Felsen hinauf, aber dann stand man sicher oben auf dem Grat. Und der Ausblick war… Grandios! Man konnte wunderbar seitlich auf den Viakukt in ganzer Länge schießen. Der Sonnenstand leicht von hinten gab dem Ganzen richtig gut Tiefe und die Perspektive war so seitlich, dass es das fehlende Frontlicht mehr als aufwog. Blieb nur noch das Warten im Wolkenkrimi. Aber ich mache es kurz: Als der Renault angeorgelt kam, ging das Licht an. Manchmal lohnt sich ein ganzer Tag voller Pleiten, Pech und Pannen für eine einzige gelungene Top-Aufnahme. Heute war so ein Tag.


Während der Motivsuche fiel uns dieses seltsam in den Felsen gebaute Haus am Straßenrand zwischen Annot und Les Scaffarels auf. Man könnte fast meinen, das Haus sei zuerst dagewesen.


Vom Grat gegenüber dem Viaduc de la Donne fällt der Blick in das sich hier zum wiederholten Mal verengende Var-Tal.

Ein Stück alter Straßenverlauf, der inzwischen begradigt wurde.


Renault ABH 1 ZZ6 überquert mit seinem Billard RL-3 den Viaduc de la Donne. Ein Bild, für das sich alle Pleiten des Tages gelohnt haben sollten.


Die Drohne wurde eher losgeschickt, weil ich sie nun eh den Grat mit hochgeschleppt hatte. Eine bessere Perspektive fand sie nicht, nur eine andere. Unten ist schön der alte Straßenverlauf zu erkennen.


Es geht wieder runter von unserem Aussichtsposten. Die Zuwegung ist ausbaufähig. Aber einfach kann ja jeder.

In Puget-Théniers schauten wir uns noch die Ankunft des Renault und das anschließende Wegrangieren an. Da er seinen Beiwagen nicht mehr umfuhr, fand das alles im krassen Gegenlicht statt und es sprang nichts Vorzeigbares mehr dabei heraus. Und damit war dann wieder ganz große Pause. Also wirklich groß. Fast schon korsikaesk. Wir hatten es 16.30 Uhr, die letzte planmäßige Zugbewegung hier in Puget-Theniérs hatte um 14.43 Uhr stattgefunden, die nächste würde um 18.33 stattfinden. Und da sind schon beide Richtungen berücksichtigt. Dieser Fahrplan ist wirklich ein Graus. Da blieb uns nun praktisch gar nichts anderes übrig als Siesta und anschließendes Kaffeetrinken. Wir legten eine Weile auf dem Hotel die Beine hoch und schlenderten dann rüber ins Ortszentrum, das noch immer ähnlich wenige Lokalitäten bot, wie heute Morgen. Hinten am Dorfplatz an einer kleinen Fontäne hatte ein Tabac geöffnet, in dem natürlich eine Siebträgermaschine werkelte. Herrlich unkompliziert. 1,50€ auf den Tresen und raus mit dem Café allongé an eines der vor dem Kiosk aufgestellten Tischchen. Ein wunderbares Dorfidyll hier. Ein paar Biker machten hier ihre Pause, ein Sprinter legte französisch ruppig am Bordstein an und besorgte sich bei laufendem Motor neue Zigaretten. Ein paar Dorfbewohner ließen bei Espresso und Zeitung den Sonntag an sich vorbeiziehen.


Blick am Tabac im Ortszentrum von Puget-Théniers auf einen kleinen Brunnen.


Das erste Restaurant am Platz sah die Tage auch nie so richtig geöffnet aus. Vielleicht nur in der Saison, falls es sowas hier gibt.


Der kleine Tabac war dafür authentisches Frankreich vom Feinsten. Von der gesellschaftskulturellen Bedeutung gleichzusetzen mit der Umschreibung der Brasserie vom ersten Koriska-Tag. Nur noch mit etwas mehr Durchgangsverkehr, wenn es mal nur schnell eine Schachtel Zigaretten oder eine Zeitung sein darf.

Bei so viel Gemütlichkeit jetzt bloß nicht den straffen Fahrplan der CP aus den Augen verlieren. Denn tatsächlich war es irgendwann Zeit aufzubrechen, um dem Zug 5 aus Nizza noch ein ganzes Stück bis Malaussène entgegenzufahren. Dort wollte ich einen Ausblick von dem Serpentinensträßchen auf der anderen Seite des Flusses ausprobieren. Die Zeit wurde dann tatsächlich etwas eng, ich hatte ein wenig unterschätzt, wie weit wir bis dort zu fahren hatten und war auch irgendwie im Fahrplan verrutscht. Von der Hauptstraße zweigt kurz hinter Malaussène eine schmale, holzbeplankte Hängebrücke ab, über die man zur kleinen Serpentinenstraße hinauf nach Massoins gelangt. Ganz so hoch mussten wir nicht, bis ich an einem Durchblick ins Tal ausstieg und mein Vater wieder ein Stück zurück zu einem anderen Motiv fuhr. Es ergab sich hier wirklich ein schöner Durchblick auf die Außenkurve direkt über dem Fluss. Aber dieser Tag würde seinen Titel nicht tragen, wenn nicht irgendwie noch die ein oder andere Pleite zu verzeichnen wäre. Und so ging prompt für den Zug das Licht aus. Schade, der Sonnensport im tiefen Tal hätte wunderbar auf dem freien Streckenstück gelegen.


Der Tag wird seinem nachträglich erlangten Titel wieder gerecht. Kapitaler Wolkenschaden mit Zug 5 kurz vor Malaussène. Da muss man sich doch wieder aktiv daran erinnern, dass wir allein schon Dank der Aufnahme am Viaduc de la Donne mit diesem Tag zufrieden sein wollten.

Mein Leon kommt zurück, um mich einzusammeln, denn es heißt eine Stelle für den nur 40 Minuten später folgenden Zug 11 aufzusuchen.

Eine interessante Eigenheit des Fahrplans ist es, dass die abendlich von Montag bis Freitag laufenden Werktagsverstärker aus Nice auch am Sonntag fahren. Nur an Samstagen und in den Ferien nicht. Grund dürfte wohl sein, dass man für die Verstärker am Montagmorgen in Richtung Nice oben Fahrzeuge braucht. Wenigstens mit dem ersten der beiden Verstärker wäre jetzt noch etwas anzufangen. Zumindest wenn es gerade nicht massiv zumachen würde am Himmel. Wir fuhren gar nicht weit, nur zwei Ecken weiter Richtung Nice, wo es am Abend einen schönen Blick in eine Kurve mit Stützmauer gibt oder in Sichtweite dazu eine freigerodete Außenkurve mit dem Stützmauerabschnitt im Hintergrund. Für beide Varianten bestand bei Zugdurchfahrt aber keine Hoffnung auf Licht. Da wir uns hier noch mehrmals einfinden und das Ganze morgen noch zur Zufriedenheit umsetzten sollten, zeige ich hier nur den Teleblick der Drohne, den ich so nicht wiederholte.


Während wir für das Motiv an der freigerodeten Außenkurve stehen, das es morgen noch bei Sonne geben sollte, steht die Drohne fast über unseren Köpfen und wirft einen Teleblick in Richtung der Stützmauer eine Kurve weiter. AMP 805+806 ist als Zug 11 aus Nice unterwegs und erreicht in wenigen Minuten den kleinen Ort Malaussène.

Jetzt hatten wir nur noch den heute in Annot um 19.08 startenden Zug 6 nach Nice auf dem Zettel. Wirkliche Ideen fehlten bei akutem Nicht-Licht. Wäre jetzt eigentlich die Zeit für Theaterbeleuchtung an dem ein oder anderen letzten Motiv, aber damit war es heute nicht weit her. Wir schauten uns den Bahnhof Touët-sur-Var an, aber auch dort bot sich gerade nichts an, während eine Horde gelangweilter Jugendlicher mit ihren BMX und Baumarkträdern durch die Gegend cruiste. Letztlich stellten wir uns zu einem Trucker an ein bisschen gelbes Blühzeugs bei Les Clos. Wir hatten eh nichts Besseres zu tun, als den Zug jetzt noch mitzunehmen. Was wir nicht ganz verstanden: Warum kam da jetzt der AMP 805+806 schon wieder zurück? Der hätte doch als Zug 11 bis Annot fahren sollen. Zwar hatte der jetzt eine Viertelstunde Verspätung, trotzdem wäre es unmöglich bis Annot zu schaffen gewesen in der Zeit. Der musste in Puget-Théniers die Pofalla-Wende gemacht haben. In Puget-Théniers war jetzt eigentlich auch nichts, an das der Zug 11 seine Fahrgäste hätte übergeben können, der Zug 5 war 40 Minuten eher gefahren, eigentlich ohne Pause bis Saint-André, also heute nur bis Annot. Versteht das noch jemand? Nein? Wir auch nicht. Seltsam schon wieder alles. Man fuhr scheinbar irgendwie heute.


Zum Abschluss des Fototages rollt AMP 805+806 bei Les Clos zurück Richtung Nizza.

Und das war es dann auch für heute. Wir schauten nochmal in Puget-Théniers an den Abstellanlagen des Museumsvereins vorbei, wo neben allerlei Wagenmaterial und Schrott auch die in die hübsche rote Lackierung aus Spanien zurückversetzte BB 1404 herumstand.

Wirklich eine ansprechende Auswahl bietet sich bei der Essenssuche nicht in diesem Dorf, auch wenn es schon eines der wichtigeren entlang der Strecke ist, sogar mit einem Carrefour, der selbst am Sonntag bis 13 Uhr geöffnet hat, sodass wir uns dort heute Morgen noch etwas hatten eindecken können mit Tagesproviant. Zum Abendessen durfte es nach drei Abenden aber gern mal wieder etwas “Richtiges” sein. Ein kleines Familienrestaurant fand sich dann doch quasi direkt hinter unserem Hotel. Dort war einiges los. Entweder die einzige Adresse im Ort, oder es musste gut sein. Oder beides.
Die Co-Chefin, Bedienung und Küchenhilfe in Personalunion, war jedenfalls in einem unglaublichen Stress unterwegs, ihre Worte überschlugen sich geradezu beim Sprechen, während sie hektisch hin und her eilte. Das Ganze war letztlich wenig effizienter, als wenn sie einfach die Ruhe bewahrt hätte, aber irgendwie schien diese Hektik dazu zu gehören. Das Ganze aber auf sehr symphatische Weise. Neben dem Pizzaofen gab es auch “richtige” Speisen. Schnitzel und Rindersteak mit selbstgemachten Fritten, Salate und noch so einiges. Eine kleine aber feine Auswahl. Und da man, wann immer möglich, sich die Pizza für Tage aufsparen muss, an denen nichts anderes aufzutreiben ist, gönnten wir uns heute das Rind und zur Feier der vielen Pleiten des Tages auch ein feines Bierchen. Saß sich aber auch wunderbar gemütlich hier draußen an der langsam kühl werdenden Luft, während ein scheinbar zum Laden gehörender Junge gelangweilt auf einem Bordstein hin und her balancierte und eine Katze in der Fensterbank den Überblick über “ihr” Dorf behielt. Man fragt sich irgendwie zwangsweise, was das Leben auf so einem sterbenden Dorf für die wenigen Kinder und Jugendlichen bedeutet. Ist der Zusammenhalt umso größer, oder überwiegt Langeweile und Perspektivlosigkeit. Wahrscheinlich eine Mischung aus allem und eine Typfrage.

Nachdem unser Tisch geleert war, fielen wie nurmehr die drei Schritte rüber ins Hotel. So richtig klar geworden war anhand der Bahnsteiganzeigen noch nicht, was denn Morgen früh von den Werktagsverstärkern laufen würde im Ersatzfahrplan. Wir wollten mal rechtzeitig für den in der Theorie 6.51 Uhr hier startenden Zug 12 an den Bahnhof rüberstehen und schauen, ob sich da irgendwas bereitmacht. Weitere Planung war obsolet. Wir müssten erstmal schauen, was denn Phase ist und dann situativ entscheiden.

One thought on “Korsika & Provence 2026 VII: Pleiten, Pech und Renaultklänge zwischen Puget-Théniers und Annot”

  1. Schöner Bildbericht. Ich finde die Bilder doch durchaus gelungen. Es kann ja nicht immer perfekt sein oder muß es nicht. Sehe da jetzt keine Fehler. Die Bahn fährt halt so, wie sie gebaut wurde, ohne Rücksicht auf Fotos. Dieser ulkige kleine Beiwagen wirkt ja dann doch etwas sehr minuskül hinter dem Triebwagen. Hat aber auch deshalb was.
    Diese AMP – sind die verwandt mit den AMG auf Korsica?

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