Bike&Shoot CH25 VIII: Lokzüge auf der Arosabahn

Der letzte Tag dieser Reise steht an, aber es sollte bei Kaiserwetter an der RhB zwischen Peist und Arosa noch ein richtiges Highlight werden, sowohl am Rad, als auch durch den Sucher blickend.


Zu meiner etwas verloren gegangenen RhB-Motivation hatte ich in den letzten Jahren schon häufiger ein wenig geschrieben. Eigentlich jedes Mal, wenn es dann letztlich doch wieder für einen Tag irgendwo an die Strecke ging, wie 2022 im Herbst an den Bernina, 2023 zu den letzten EW-Lokzügen im Rheintal oder 2025 an Weihnachten zum Ahnenzug, erneut am Bernina. Es waren eben keine expliziten Fahrten mehr, um zur RhB zu kommen, sondern man baute mal ein oder zwei Tage auf einer Reise ein, um noch verbliebene Lücken zu füllen, oder bald Abgängiges ein letztes Mal anzuschauen. Vermutlich wird es so auch in den kommenden Jahren bleiben. Die zehn Jahre, in denen ich jährlich, teils viele Tage oder gar Wochen an den Meterspurgleisen Graubündens verbrachte, werden vermutlich nicht zurückkommen. Dafür ist die Schwämme an Capricorns, die auf allzu vielen Linien das Zepter übernommen haben und für wenig Abwechslung sorgen, einfach zu groß. Objektiv, das sei auch hier noch einmal ausdrücklich gesagt, ist dieser Modernisierungsschub natürlich absolut zu begrüßen und es ist beeindruckend, was hier, wie in weiten Teilen der Schweiz, kontinuierlich in die Zukunftsfähigkeit der Schiene investiert wird. Subjektiv reizt aber eine große Vielfalt verschiedener (alter) Baureihen und bunt gemischter Züge, jeder etwas anders, natürlich schon deutlich mehr. Nicht umsonst wurde in den letzten Jahren noch einmal viel Zeit an der MGB verbracht. Erschwerend hinzu kommt, dass mir die Capricorns einfach optisch nicht sonderlich gefallen, während mir die Allegras zuvor noch ziemlich getaugt hatten. Aber das ist reine Geschmackssache.

Warum war nun heute wieder einer dieser eingeschobenen RhB-Tage? Grund dafür ist die Arosabahn, die bei mir in all den Jahren fast komplett unter dem Radar geflogen war. Sicher, weil hier in den letzten 15 Jahren hauptsächlich Allegras den Betrieb schmissen, während anderswo noch vom Aussterben bedrohte Baureihen durch das Bündner Habitat krochen. In den letzten Jahren haben sich die Einsätze auf der Arosabahn allerdings verschoben: Seit die Allegras den Gesamtbetrieb am Bernina schmeißen, wird es mit den Zweisystem-Schlepptriebwagen knapp, wenn diese im Sommer auch noch mehrere Bernina-Expresse über das Stammnetz ziehen müssen. Die Capricorns werden auf der Arosa-Linie bislang nicht eingesetzt und vermutlich gäbe es auch einfach nicht genügend. So werden im Sommerfahrplan wieder planmäßig zwei der drei Umläufe mit Ge 4/4 II bespannt. Wenn ich nichts übersehe, sind dies sogar die letzten planmäßigen Personenzüge, mit dieser ikonischen Baureihe der vergangenen fast 50 Jahre. Schon ein ziemlicher Wandel in den vergangenen 20 Jahren: Als ich die RhB kennenlernte, war diese Baureihen vor allen Zugskategorien allgegenwärtig. So war man zwar selten gezielt hinter den Maschinen her, aber doch sind unendliche Mengen an Aufnahmen entstanden. Und trotzdem freut man sich heute über diese letzten Einsätze und schaut gern noch einmal vorbei. Montag bis Freitag ist nach Arosa zusätzlich Güterverkehr mit einer Ge 4/4 II unterwegs. Angesichts des Wetters, fiel die Wahl allerdings auf den heutigen Samstag.


Samstag, 28. Juni 2025

Die Dreiviertelstunde Fahrt von Flims über Chur nach Peist war am Samstagmorgen sehr angenehm. Ich ließ mit dem Rad am Dach auf der Schlängelstraße nach Arosa mal noch ein zwei Lenker durch, die es erheblich eiliger zu haben schienen. Blinker rechts, überholen lassen, ein Dankeschön. Warum kann das nicht immer so entspannt gehen, auch wenn man selbst mal vorbei will? In Peist parkte ich unten am Bahnhof, drehte an der virtuellen Parkuhr und sattelte auf das Zweirad um. Da es heute nur eine Tagestour werden würde, konnte ich die Arschrakete aka Satteltasche für die Drohne verwenden und weitere Flugstunden sammeln. Oben im Ort ging es noch in den kleinen Laden und mit dem dort besorgten Frühstück an das erste Motiv an der Straße oberhalb Peist mit Blick auf Ort und Bahnhof. Das Frühstück an der Aussichtsbank dauerte länger, denn der erste Versuch ging hier erstmal im Schatten der noch abziehenden Wolken unter. Beim Zug Richtung Arosa kurz nach zehn klappte es dann aber wie gewünscht. Es sollte fast der letzte Wolkenschaden des Tages bleiben.


Kaum losgeradelt unten am Bahnhof Peist, gibt es kurz nach dem Ortsausgang schon den ersten Fotohalt mit Frühstück direkt am Motiv. Gibt schlimmere Orte, einen Wolkenschaden auszusitzen…


Ge 4/4 II 621 erreicht den Bahnhof Peist Richtung Chur. Der Bahnhof liegt etwas ab vom Schuss.


Das Fluggerät positionierte sich neben dem Bahnhof und hielt die Ausfahrt Richtung Chur fest.

Auf dem Weg nach Langwies stand noch der ohne Drohne quasi nicht darstellbare Gründjitobel-Viadukt auf dem Plan. Von einer kleinen Schotterfläche oberhalb des Viaduktes neben der Straße, schickte ich die Drohne runter. Es hatte gerade schon genug Seitenlicht für den zweiten Lokzug.


Ge 4/4 II 633 auf dem 145 Meter langen Gründjitobel-Viadukt zwischen Peist und Langwies auf dem Weg nach Arosa. Ein wenig Vorsicht ist hier mit der Stromleitung zu wahren. Ohne Drohne lässt sich diese Brücke aber quasi nicht umsetzen. Genau für solche sonst unmöglichen Motive ist das Fluggerät bei mir gedacht.

Als nächstes stand nun der Langwieser Viadukt aus der Vormittags-Perspektive auf dem Zettel. In Langwies selbst ergänzte ich zunächst am kleinen Laden noch die Reserven, dann radelte ich schnell weiter, um die beiden nächsten Züge nicht zu verpassen. Es gab zwar von der Straße noch einen Durchblick, allerdings doch mit einiger Verdeckung. Der Allegra mit Steuerwagen voraus und Packwagen hinten dran war dann auch nicht das Highlight. Für den Gegenzug Richtung Arosa schickte ich daher die Drohne los.


Ge 4/4 II 621 ist aus Chur zurück und überquert DAS Bauwerk der Strecke, den Langwieser Viadukt. Eigentlich sollte das hier mit der Drohne ein Teleschuss werden, irgendwie wechselte ich aber im letzten Moment auf die Weitwinkellinse. Dummer Fehler, aber auch ein wenig ein Punkt hinsichtlich intuitiver Bedienbarkeit aus dem letzten Teil dieser Serie. So schlecht ist das Bild dann doch nicht geworden.

Für die nächsten Züge wollte ich hoch hinaus: Es gibt weit oberhalb der Straße nach Arosa an einer der Schotterpisten in die Berge einen Panorama-Ausblick auf die Strecke bei Langwies. Den ungefähren Standort konnte ich bahnbilder.ch entnehmen und kurbelte die passende Piste hinauf. Teilweise im Weide-Revier, aber alles mit erlaubtem Zugang. Der Durchblick war inzwischen auf jeden Fall schon wieder etwas für 1,90m und Klappdisplay am langen Arm, aber der Anstieg hatte sich definitiv gelohnt. Die Drohne wiederum durfte die ganze Höhe wieder runterfliegen und sich direkt am Viadukt positionieren.


Für den Allegra 3504 Richtung Arosa schickte ich die Drohne den Hang wieder runter und direkt an den Langwieser Viadukt. 


Eigentlich verkehrte Welt: Die Drohne fast auf Schienenhöhe, mit der Kamera die Perspektive von weit oben. Ge 4/4 II 621 bei Langwies Richtung Chur. Hinter der Lok wurde noch ein Coop-Container eingereiht, die Drohne stand also umsonst noch einmal unten an der Brücke. Hinten geht der Blick bis über Peist hinaus. Der Streckenverlauf ist noch gut bis hinter die markante Abbruchkante am Gründjitobel-Viadukt zu erahnen. 

Fotografisch entstand jetzt im Hochlicht eine zweistündige Lücke. Nicht ganz freiwillig, denn tatsächlich gab es doch noch einen zweiten Wolkenschaden an diesem Tag auf der untersten Ebene der Schleifen oberhalb Litzirüti. So gab es erst eine weitere Stunde später, dann aber um 15 Uhr schon wieder bei gut verwertbarem Licht, ein Ebene höher eine Aufnahme mit Ge 4/4 II. Überhaupt: Für Ende Juni war das Licht heute wirklich schön klar und der Himmel blau. Manchmal hat so ein abziehendes Wetter eben doch Vorteile: Es hinterlässt oft einen Tag Fotolicht vom Feinsten, selbt im Sommer.


Oberhalb Litzirüti nimmt die Strecke über zwei Schleifen die Höhenstufe nach Arosa in Angriff. Die obere Schleife mit gefühlt einem 60m-Radius verlässt Ge 4/4 II 621 auf dem Weg nach Arosa.

Nun endlich abseits der Straße, ging es hinauf nach Arosa. Es gab zwar auch vorher schon eine MTB-Route abseits der Straße, die bot sich allerdings am Vormittag überhaupt nicht für Bilder an der Strecke an. Heute Abend dann eher. In Arosa erledigte ich schnell den Einkauf für das Restprogramm und rollte dann im Ort noch zur Bahnhofsausfahrt, wo die Strecke aus dem kurzen, direkt am Bahnhof beginnenden Tunnel bricht. Ansonsten ist Arosa wirklich einer dieser Wintersportorte, die irgendwie doch alle gleich sind und die man aus meiner Sicht nicht unbedingt gesehen haben muss. Klar, es ist wunderschön gelegen, auch die Schotterpiste hier hinauf war herrlich zu fahren, aber eben doch alles auf internationalen Massentourismus ausgelegt. Wenigstens ist es nicht wie in Österreich, wo sich diese Orte im Sommer regelrecht zu Geisterstädten entwickeln.


Mit Niederflursteuerwagen 52802 voraus, verlässt Ge 4/4 II 621 den kurzen Tunnel an der Bahnhofsausfahrt Arosa und rollt hinab Richtung Chur.

Am späten Nachmittag wollte ich mich nun noch einmal an den Schleifen bei Litzirüti versuchen, etwas am Streckenabschnitt bis Langwies von der Veloroute aus versuchen und natürlich stand zum krönenden Tagesabschluss noch die abendliche Perspektive auf den Langwieser Viadukt auf dem Programm. Trotz Umleitung mitten im Wald, führte mich die MTB-Route auf dem Weg nach Litzirüti direkt an der Betriebsausweiche Haspelgrube vorbei. Das Licht stand hier im Wald gerade passend fast in der Achse und der Allegra-Umlauf konnte nicht mehr weit sein. Besser gesagt reichte es gerade noch, das Rad abzulegen und an die Ausweiche zu hechten, da kam auch schon mit freundlich Zugführerin der Allegra durch.


Allegra 3504 in der Betriebsausweiche Haspelgrube zwischen Litzirüti und Arosa bergwärts.

Das Licht an den Schleifen oberhalb Litzirüti stand nun perfekt, um auch von oben herab in die untere Schleife fotografieren zu können. In den Lokdiensten hatte ich einen weiteren Allegra entdeckt, der heute für die Strecke Chur-Arosa eingeteilt war. Offenbar ist hier am Nachmittag eine Zusatzleistung je Richtung unterwegs, die als RE mit weniger Halten(?) verkehrt. Jedenfalls sorgte die Zusatzleistung für eine willkommene Wartezeitverkürzung nahe null und am Motiv angekommen konnte direkt die Drohne gestartet werden, die sich an der oberen Schleife positionierte.


Allegra 3506 ist für den zusätzlichen nachmittäglichen RegioExpress eingeteilt (die anderen Züge auf der Arosabahn verkehren “nur” als Regio). Hier durchfährt der ABe 8/12 die untere der beiden Schleifen.


Nur aus der Luft lässt sich diese Perspektive mit Blick aus der oberen Schleife hinab zum Bahnhof Litzirüti vernünftig darstellen. Allegra 3506 kurz nach der letzten Aufnahme auf dem Weg Richtung Arosa.


Auf den nächsten Lokzug hieß es nach dem Verstärker nur eine halbe Stunde zu warten. Ge 4/4 II 633 hat den Bahnhof Litzirüti verlassen und fährt die untere Schleife hinauf Richtung Arosa.

Nachdem ich heute Mittag dem Sonnenstand wegen zwischen Landwies und Litzirüti auf der Straße gefahren war, konnte ich nun die schöne Schotterpiste auf der Westseite der Strecke nehmen, die meist nur wenige Meter neben der Bahn verläuft. Einen erhöhten Ausblick suchend, fuhr ich noch einmal einen höheren Weg an, allerdings war kein Durchblick durch den Wald zu finden. So wartete ich dann am unteren Weg an der großen Wiese auf halber Strecke zwischen Litzirüti und Langwies auf die nächsten zwei Züge. Dank der Kreuzung in Langwies konnte ich ganz entspannt einmal die Drohnenperspektive von der Seite und einmal die bodenständige Variante aus der anderen Richtung umsetzten.


Oft muss man mit der Drohne gar nicht hoch hinaus. Manchmal sind so wenige Meter wie nötig, um über eine Kuppe und Waldkante schauen zu können, auch schon ausreichend. Wie hier mit Ge 4/4 II 621 Richtung Arosa, die dank der Zusatzmeter nicht hinter der Welle der Wiese verschwindet. Zusätzlich ließ sich so auch Abbruchkante am Gegenhang mit ins Bild bringen. Hinten links ist schon der Bahnhof Langwies am Osthang zu erkennen.


Gleiche Stelle in Gegenrichtung vom Boden. Selbst Ende Juni drückt hier um 18 Uhr schon der Schatten. Es ging sich mit Ge 4/4 II 633 Richtung Chur aber geradeso noch aus.

Für den Tagesabschluss hatte ich mir nun noch den Langwieser Viadukt aus der Abendperspektive reserviert. Dort braucht es nicht einmal die Drohne, denn es ist unweit vom Bahnhof ein kleiner unscheinbarer Aussichtspunkt mit genau passendem Kameradurchblick in den Hang gearbeitet. So einen Service würde man sich überall wünschen. Ich passte die beiden Züge der 19-Uhr-Litzirüti-Kreuzung am Langwieser Viadukt ab. Mit dem Rad kommt man natürlich nicht über den Viadukt und so musste ich zuvor vom Westhang noch einmal hinunter durch den Talgrund und dann wieder hinauf zum Bahnhof. Der Blick auf den Viadukt war dann wirklich grandios.


Allegra 3504 auf dem Langwieser Viadukt kurz vor 19 Uhr Richtung Arosa.


Der Plastik-Albatros stand derweil am Gegenhang. Ohne Fluggerät ist an den steilen, bewaldeten Hang kein Hinkommen.


Nach der Kreuzung in Litzirüti kommt Ge 4/4 II in Gegenrichtung hinab gerollt und erreicht über den Langwieser Viadukt den Osthang mit dem Bahnhof Langwies.

Das war hier zeitlich so ziemlich der Sweet-Spot gewesen: Das Licht mit den dunklen Schatten war schon ziemlich genial, der Viadukt selbst aber noch nicht allzu sehr in den Schatten des Westhangs gefallen. Also: Ende Juni 19Uhr in Langwies!

Damit war jetzt im Grunde Feierabend. Ich wollte es nicht allzu sehr eskalieren lassen zeitlich, denn es stand noch die lange Heimfahrt auf dem Programm. So radelte ich dann auf der Straße Richtung Peist zurück. An einem schönen Fernblick auf den Viadukt pausierte ich noch einmal und schob ein kleines Abendessen ein, bis der nächste Zug Richtung Arosa dran war. Das war dann der von der RE-Runde schon bekannte Allegra 3506, der für den Lokzug in den Abend-Umlauf gegangen war. Würde ich hier also wirklich nichts mehr verpassen.


ABe 8/12 2506 auf dem Langwieser Viadukt Richtung Arosa. Unten links ist noch ein Stück des, wie über weite Strecken, unzugänglichen Streckenverlaufes am Nordwesthang zu erkennen.

Am Bahnhof Peist angekommen, drehte ich die Parkuhr auf null, verlud alles langstreckensicher und rollte anschließend hinab nach Chur. Am Coop Pronto in Chur besorgte ich noch ein Abendessen und etwas Verpflegung für den morgigen Sonntag zuhause, an dem in Deutschland ja wieder alles geschlossen wäre. Der gesprächige Verkäufer wünschte mir noch eine gute Heimfahrt und so ging es auf die A3 Richtung Deutschland. Das Auto fand den bekannten Heimweg weitgehend allein. Tempomat und gelegentlich etwas lenken auf bald leeren, nächtlichen Autobahnen. Ein, zwei Powernaps mehr als sonst, waren nach diesem langen Tag dann aber doch nötig. So erreichte ich dann aber zumindest sicher am frühen Morgen den Rand der Löwenstadt.

Das war wirklich nochmal ein genialer Tag gewesen zum Abschluss. Diese Lücke bei der RhB hatte schon ewig auf dem Zettel gestanden, aber zu Unrecht hatte ich mich bislang nie zu einem Tag unterhalb Arosa durchringen können. Die Strecke hatte dort auf einem vergleichsweise kurzen Abschnitt viel mehr hergegeben, als erwartet. So stand eine Handvoll toller Aufnahmen bei nur 56 km Fahrstrecke zu Buche, wobei durch einiges Hin und Her und Zusatzanstiege, immerhin noch einmal rund 1000 Meter Anstieg zusammengekommen waren bei dieser letzten Etappe.


Epilog

Die Gesamtauswertung: An sieben Fahrtagen 542 km und rund 7000 Meter Anstieg. Sicher keine beeindruckenden Zahlen. Aber was viel mehr zählt: Es waren einige richtig schöne Touren, zwei Etappen knapp am Limit der Kräfte und nebenher trotz Hochsommer viele schöne Aufnahmen, einige sogar nicht ganz 0815-Stellen und -Fahrzeuge. Das Wetter war im Juni selbst in den Bergen schon sommerlicher und schwüler als erwartet, diese Anzahl an Hitzegewittern war doch etwas ungewöhnlich für die Jahreszeit. Im Nachhinein war es wohl einer der, oder der heißeste Juni seit Beginn der Aufzeichnungen in einigen Teilen der Schweiz. Learning: Nächstes mal sogar eher Anfang Juni, wenn es mal wieder eine Sommertour in die Alpen sein soll.

Viel mehr brauche ich wohl nicht zu schreiben. Zusammengefasst: Einfach eine gute, wenn auch eher kurze Auszeit, in der weder der sportliche, noch der fotografische Anspruch zu kurz gekommen war. Eine ausgewogene Kombination, die richtig Lust gemacht hat, die Radreisen ganz ohne Auto in Zukunft noch weiter zu verfolgen, auch wenn dabei an einem Tag vielleicht mal ein paar weniger (Bahn)Bilder entstehen.

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